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10 Tage Kapstadt – Dienstreise nach Südafrika

10 Tage Kapstadt – eine gelungene Abwechslung von Lusaka! Vom 30.September bis 9.Oktober bin ich zu einer Fortbildung und zu Gesprächen mit Partnern von Sambia nach Südafrika gereist. Und mit neuen Erkenntnissen zurückgekehrt.

Während der Weiterbildung in Südafrika

Während der Weiterbildung in Südafrika

Anlass für die Reise war primär eine Weiterbildung zum Projektmanagement, genau: zum Thema “Planning, Monitoring, Evaluation and Reporting”. Bei dem Training ging es also um den kompletten Zyklus eines Projektes. Angefangen von der Planung bis hin zum abschließenden Bericht. Wieso aber eine Fortbildung in Südafrika? Die Weiterbildung in Kapstadt bot inhaltlich die komplette Abdeckung der Projektkomponenten und ich erhoffte mir Input bezüglich alternativer Methoden abseits der gängigen und bekannten. Das neu erworbene Wissen teile ich mit meinen sambischen Arbeitskollegen. Gemeinsam wollen wir ein System entwickeln, wie unsere verschiedenen Clubs an Schulen und in Communities ihre Aktivitäten planen, begleiten und überprüfen können – damit wir ermitteln können, welche Wirkung unsere Aktivitäten haben.

Bei dem Kurs wurden sowohl sogenannte “Hard-Skills”, also Fachwissen, als auch die “Soft-Skills” – soziale und emotionale Kompetenzen – vermittelt. Gerade die soft skills kommen in starren Strukturen und vorgegebenen Richtlinien häufig zu kurz. Der Kurs vermittelte eine gute Mischung an Kenntnissen und ich bin zuversichtlich, dass ich einiges in die Arbeit mit Youth Alive Zambia integrieren kann.

Ein zweiter Grund für meinen Aufenthalt war die weitere Planung unserer Kooperation mit dem Klima- und Energie- Projekt „90×2030“. Wie im letzten Blog-Eintrag beschrieben, wollen wir Jugendliche aus Sambia und Südafrika zusammenbringen, die an ihren Schulen und Jugendzentren Projekte zu den Themen “Umwelt” und “HIV/AIDS” starten. Die Zusammenarbeit mit „90×2030“ verläuft reibungslos und die Idee ist fertig geplant. Nun benötigen wir nur noch die notwendigen Finanzen und dann kann es an die Umsetzung gehen.

In Kapstadt konnte ich bei Robert Fischer und seiner Familie wohnen. Robert arbeitet bei „90×2030“ und ist ebenfalls als AGEH-Fachkraft in Südafrika. Robert, Annika und die drei Kids haben mir das Gefühl gegeben, zeitweilig Teil einer Familie in Südafrika zu sein. Ein Vorteil, wenn man Entwicklungshelfer ist – man hat überall auf der Welt Anlaufstellen. Trotzdem bin ich froh, nun wieder in Lusaka bei meiner eigenen Familie zu sein.

Die besten Grüße aus dem Herzen Afrikas,

Martin Gottsacker

Autor:

Martin Gottsacker

Martin Gottsacker ist 32 Jahre alt und lebt seit März 2010 gemeinsam mit seiner Frau Constanze und der einjährigen Tochter Josephine in Lusaka, der Hauptstadt Sambias. Er arbeitet als Programm- und Organisationsberater bei "Youth Alive Zambia", einem Programm für Kinder und Jugendliche. Fokus der Arbeit ist die HIV/AIDS-Prävention.

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