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Ich bin dann mal weg (2)

Noch bleiben den neuen Freiwilligen von MISEREOR ein paar Wochen Zeit,  bevor es in das jeweiligen Einsatzland geht…
Im Interview verraten sie, worauf sie sich freuen, wofür sie Mut brauchen und welches deutsche Volkslied sie vorsingen können.

Teil 2: Maleen und Katha

Maleen

Maleen kommt vom Bodensee (Pfullendorf), ist 19 Jahre alt und wird  in Tansania in einem Projekt für die DMI Sisters arbeiten.

Ich möchte unbedingt in einem Entwicklungsprojekt mitarbeiten, weil…

ich berühren und berührt werden will!

Was lässt du ungern zurück?

Meine Mama und ihre Geborgenheit, meinen Papa und seinen schrägen Humor, meine Schwester und ihre Lachanfälle, unseren verrückten Hund Falko und unsere einäugige Katze Polly, meine Freunde und unsere gemeinsamen Unternehmungen, Spätzle mit Soße und Maultaschen, meine Hängematte unterm Kirschbaum, den Bodensee, unseren Garten, wenn er im Frühling zu blühen beginnt, mein schnuggeliges Dörfchen Schwäblishausen und seine 110 Einwohnern…

Mitnehmen möchte ich…

Ganz viele Träume, Wünsche und Hoffnungen, einen Schnellkochtopf für den großen Hunger zwischendurch, mein Baumhaus, eine große Portion Abenteuerlust und Neugierde, einen Schneemann für möglichst viel Weihnachtszauber bei 30°C im Dezember, meine Lieblingsorchidee, ein Wörterbuch → Kiswahili– → Schwäbisch, Schwäbisch-Kiswahili

Dafür brauche ich Mut:

In den Flieger einzusteigen mit dem Wissen, ein Jahr auf Familie, Kinder-Schokolade und Jahreszeiten zu verzichten.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

“the Tanzanian Way of Life“

Dinge, die in meinem Gepäck sein werden:

„Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupery, ein Survival Handbuch – Das Lexikon der Überlebenstechniken, Insektenspray extra strong, Schweizer Taschenmesser, ein Nutella XXL – Glas, meinen Kuschelpinguin, 20 Kinderspringseile, einen Weltreise-Stecker-Adapter, meine Misereor – Kette, meine Wanderschuhe…

Dieses deutsche Volkslied kann ich vorsingen:

Auf der schwäb’schen Eisenbahne

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Hoffentlich meine neuen, sportlichen Spielideen, mein Lachen und meine Neugierde.

…und hier geht es bald zum → Blog von Maleen.



Katharina

Katha

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katha kommt aus Düren, ist 23 Jahre alt und wird → in Thailand in einem Projekt für COERR (Catholic Office for emergency Relief and Refugees) arbeiten.

Ich möchte unbedingt in einem Entwicklungsprojekt mitarbeiten, weil...

ich nach meinem BA-Studium und theoretischem Wissen jetzt praktische Erfahrung sammeln und gleichzeitig für mich herausfinden möchte, ob mein Wunschfachgebiet Entwicklungspolitik in der Zukunft das Richtige für mich ist.

Dafür brauche ich Mut:

Ich denke ich brauche Mut, um über meinen eigenen Schatten zu springen, zu akzeptieren, dass man nicht alles Planen kann und viele Sachen einfach auf sich zukommen lassen muss, egal wie unsicher und vielleicht auch ängstlich mich dies macht.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

die atemberaubende Natur Thailands! Berge, Wälder und Tiere, alles ganz anders als in Deutschland. Wanderschuhe an und los geht’s!

Dinge, die in meinem Gepäck sein werden:

Schuhe, am besten ein kompletter Jahresvorrat, denn mit Schuhgröße 44 wird es in Thailand schwer werden, Wanderausrüstung, um mich in die Natur stürzen zu können, meine Klarinette und viele Noten um zusammen zu musizieren, Netbook, um den Kontakt nach Hause zu halten, Kamera und Stativ, um viele Erinnerungsfotos zu machen, Briefpaper, um mit Briefen die schöne altmodische Art der Kommunikation mit meinen Freunden weiterzuführen, Lonely planet Thailand, Gastgeschenke (da Schokolade und Haribo wahrscheinlich eher weg schmelzen werden, muss ich mir hier noch was überlegen), Bilderwörterbuch, um zur Erheiterung der Einheimischen die sprachlichen Barrieren zu überwinden, eine riesige Reiseapotheke, um mir die thailändischen Monstermücken vom Leibe zu halten,…

Dieses deutsche Volkslied kann ich vorsingen:

Ich habe schon die ganze Abendlieder und alte Pfadfinderlieder (z.b. → im Frühtau zu Berge) gelernt. Aber ich mag dann doch eher die Kölner Volkslieder wie beispielsweise → Heimweh nach Köln von Willi Ostermann.

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Meine Planungsneurosen, aber vielleicht auch den ein oder anderen Spruch mit der man kritische Situationen in ein gemeinsames Lachen umwandeln kann.

…und hier geht es bald zum → Blog von Katha.

Hier geht es zu Teil 1: Annapia und Tobias

Mehr Informationen zum Freiwilligendienst bei MISEREOR gibt es auf unserer Website.

Autor:

Julia Frielinghausen

Julia Frielinghausen arbeitet als Online-Redakteurin bei MISEREOR. Dort ist sie u.a. für den Bereich Soziale Medien zuständig.

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