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Ich bin dann mal weg (3)

Noch bleiben den neuen Freiwilligen von MISEREOR ein paar Wochen Zeit,  bevor es in das jeweilige Einsatzland geht…
Im Interview verraten sie, worauf sie sich freuen, wofür sie Mut brauchen und welches deutsche Volkslied sie vorsingen können.

Teil 3: Philipp und Inga

Philipp

Philipp

Philipp ist 19 und wird → bei den Butterflies in Delhi, Indien, Straßenkinder betreuen.

Ich möchte unbedingt in einem Entwicklungsprojekt mitarbeiten, weil…

ich darin eine Riesenchance sehe, meine eigenen Stärken zu finden. Außerdem habe ich die Hoffnung, dass meine Hilfe vor Ort etwas bewegt, selbst wenn es für die Straßenkinder nur kleine Sachen wie die Ablenkung von Problemen sind.

Was lässt du ungern zurück?

Meine Freundin, meine Familie, meine Freunde, die schönste Stadt der Welt (Aachen), meine Fußballjungs und den „Club“.

Mitnehmen möchte ich…

zwei Dinge. Erstens die super Unterstützung, dir mir all die Menschen, die im vorherigen Punkt genannt sind, mein ganzes Leben lang gegeben haben. Und zweitens den Spaß und das Glücksgefühl, die ich bei der Zusammenarbeit mit Kindern habe.

Dafür brauche ich Mut:

Für das Leben in einer indischen Riesenstadt und für den Umgang mit Kindern, die in größter Armut und unter schlimmsten Bedingungen aufwachsen müssen.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

den Moment, im Flugzeug zu sitzen, die Abschiede hinter mich gebracht zu haben und etwas ganz Neues zu beginnen.

Dieses deutsche Volkslied kann ich vorsingen:

Keines. Alle, die mich schon einmal singen gehört haben, wissen, warum.

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Keine Ahnung.

…und hier geht es bald zum → Blog von Philipp.


Inga

Inga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inga wird → in Ruanda bei Vision Jeunesse Nouvelle arbeiten.

Ich möchte unbedingt in einem Entwicklungsprojekt mitarbeiten, weil…

ich mit Menschen eines Entwicklungslandes zusammenarbeiten und ihre Kultur erleben und erlernen möchte. Und ich möchte ihnen auf diese Weise hoffentlich auch etwas zurückgeben.

Was lässt du ungern zurück?

Die Dinge, die am Ende nicht mehr in den Koffer passen.

Mitnehmen möchte ich…

Motivation, Mut, Offenheit und eine hohe Frustrationsgrenze.

Dafür brauche ich Mut:

Die Angst vor Fehlern zu überwinden.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders darauf…

erstmal jegliche Gedanken an Schule und Studium hinter mir lassen zu können.

Dinge, die in meinem Gepäck sein werden:

Familienfotos, Kamera, Wörterbuch, Malaria-Prophylaxe, Sonnenschutz, Regenjacke, Wanderschuhe, Pfadfinderkluft, Bücher, Frustschokolade.

Dieses deutsche Volkslied kann ich vorsingen:

Alle Vögel sind schon da.

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Mal sehen, das wird sich dann herausstellen.

…und hier geht es bald zum → Blog von Inga.

Hier geht es zu Teil 1: Annapia und Tobias,  zu Teil 2: Maleen und Katha

Mehr Informationen zum Freiwilligendienst bei MISEREOR gibt es auf unserer Website.

Autor:

Julia Frielinghausen

Julia Frielinghausen arbeitet als Online-Redakteurin bei MISEREOR. Dort ist sie u.a. für den Bereich Soziale Medien zuständig.

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