Suche
Suche Menü

Partnerschaften helfen! Zukunft für Flutopfer des Tsunami

Wohl einmalig ist das Engagement vieler Menschen in Deutschland für die Opfer der Flutwelle in Südasien. Vom spendengebundenen Spaghettiessen über zahlreiche Benefizkonzerte bis hin zur Internetauktion mit Spendenanteil reichen die Benefizaktionen.

Plakat_Aachen hilft

Plakat der Initiative: aachen hilft!

Ein Radiosender spendet auf Anregung seiner Hörer den Jackpot eines Gewinnspiels, aber auch viele kleine und große Firmen zeigten sich solidarisch und initiierten Spendenaktionen. Groß ist auch das Interesse von Schulen und Städten bzw. Regionen an einer Partnerschaft. So hat die Stadt Aachen mit der Region Madras in Indien eine Partnerschaft gestartet. Bei der Gründung von „Aachen hilft!“ gab es mit der aus Aachen stammenden Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sogar prominente Unterstützung, schließlich soll in ein MISEREOR-Gesundheitsprojekt in Madras auch das Know-how des Aachener Universitätsklinikums mit seinen Forschungsstätten einfließen.

Beim gemeinsamen Start von „Aachen hilft!“: Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Prof. Josef Sayer.

Beim gemeinsamen Start von „Aachen hilft!“: Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Prof. Josef Sayer.

Aber auch außerhalb Aachens zeigt sich die kreative Hilfsbereitschaft der Menschen. In kürzester Zeit organisierte der Verein Kur-Theater in Hennef zusammen mit WDR-Moderator Ranga Yogeshwar eine Benefizgala mit Musikern und Kabarettisten aus der Region. Eine Spendensammelaktion beeindruckt besonders und zeigt, wie weit die Solidarität mit den Not leidenden Menschen in Südostasien geht: Das Düsseldorfer Obdachlosenmagazin „fiftyfifty“ spendet 5.000 Euro aus den Einnahmen der Januar-Ausgabe. Dass gerade bedürftige Menschen in Deutschland zu einem für sie großen Opfer bereit sind, zeigt die große Hilfsbereitschaft in Deutschland.

Geschrieben von:

Michael Mondry arbeitet als Referent in der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei MISEREOR. Hier ist er unter anderem für das Magazin verantwortlich.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.