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Wasser für alle – eine Erfolgsgeschichte aus Timor-Leste

In Timor-Leste ist der Zugang zu Wasser eine tägliche Herausforderung. Die Misereor-Partnerorganisation Permatil zeigt, wie mit traditionellem Wissen und einem ganzheitlichen Ansatz die Sprache der Natur entschlüsselt und Wasserquellen wiederbelebt werden können. Das Ziel: ein besseres Leben für die Menschen und ganz konkret der möglichst ganzjährige Zugang zu Wasser. Das Engagement von Permatil zeigt, dass das „Lesen der Natur“ nicht nur Theorie ist, sondern praktische Lösungen für existenzielle Probleme bietet.

Jahrzehntelang war die Quelle des Dorfes versiegt. Jetzt gibt es Dank der Partnerorganisation Permatil fast ganzjährig wieder Wasser, die Menschen können selbst ihre Hausgärten bewässern. © Misereor / Markus Wolter
Jahrzehntelang war die Quelle des Dorfes versiegt. Jetzt gibt es Dank der Partnerorganisation Permatil fast ganzjährig wieder Wasser, die Menschen können selbst ihre Hausgärten bewässern. © Misereor / Markus Wolter
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Verheerende Überschwemmungen: Mosambik und südliches Afrika betroffen

Die dramatischen Wetterereignisse der vergangenen Tage in Mosambik und Südafrika zeigen erneut, dass viele Länder des südlichen Afrikas der Klimakrise gegenüber besonders exponiert sind. Wie dringlich ein Umdenken hin zu langfristiger Anpassung, Resilienz und vorsorgender Katastrophenprävention ist, darauf verweisen auch Partnerorganisationen wie Power Shift Africa. Sie mahnen, die gerade für die marginalisierten Bevölkerungsgruppen besonders bedrohlichen strukturellen Risiken vieler Länder im südlichen Afrika müssten endlich angemessen bei internationalen Klimaverhandlungen berücksichtigt werden.

Dramatische Verluste in Landwirtschaft und Viehzucht: über 34.000 Tiere sind bereits verendet, mehr als 104.000 Hektar Anbaufläche wurden zerstört ©Caritas Chakwe
Dramatische Verluste in Landwirtschaft und Viehzucht: über 34.000 Tiere sind bereits verendet, mehr als 104.000 Hektar Anbaufläche wurden zerstört ©Caritas Chokwe
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UN-Jahr 2026: Die unterschätzte Kraft des Pastoralismus

Die UN haben 2026 zum internationalen Jahr der Weidelandschaften und Pastoralisten-Gemeinschaften erklärt. Pastoralismus – mobile Weide- und Viehwirtschaft – sichert seit Jahrhunderten Existenzen, passt sich schwierigen Bedingungen an und ist heute wichtiger denn je für die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen. Die Misereor-Partnerorganisation IMPACT kämpft in Kenia mit Lobbyarbeit und regenerativem Weidemanagement für die Rechte der Pastoralisten. Warum das UN-Jahr so wichtig ist und IMPACT ihr Lieblingsprojekt ist, erklärt Sabine Dorlöchter-Sulser, Referentin für ländliche Entwicklung bei Misereor, im Interview.

Pastoralimus
2026 ist das internationale Jahr der Weidelandschaften und Pastoralisten-Gemeinschaften: Mobile Viehwirtschaft sichert Existenzen und Ernährung weltweit. (Foto: © Eduardo Soteras / Misereor
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Bio-Landwirtschaft at its best – ökologischer Garten- und Ackerbau in Java

Zwei sehr beeindruckende Betriebe konnte ich auf meiner Dienstreise in West-Java, Indonesien besuchen. Gärtner und Bauern, die fachlich top sind und zeigen, wie gute ökologische gärtnerische und ackerbauliche Praxis aussehen kann.

Auf meiner letzten Station meiner Dienstreise in Ost-Timor und Indonesien habe ich die Gelegenheit zwei Pioniere der ökologischen Landwirtschaft in Java zu besuchen.

Bio-Gärtnerei in Indonesien © Wolter
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Wenn Blut Mangelware ist: Thalassämie in Sri Lanka

In Sri Lanka leben rund 3.500 Menschen mit Thalassämie, einer erblich bedingten Blutarmut. Für Erkrankte in Sri Lanka bedeutet Thalassämie ein Leben zwischen Bluttransfusionen und Medikamenten. Ohne Behandlung drohen schwere Organschäden. Doch viele können sich die teure Therapie kaum leisten. Die Misereor-Partnerorganisation Caritas Sri Lanka-SEDEC unterstützt die Betroffenen und ihre Familien mit Aufklärung, Tests und Projekten, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Corinna Broeckmann, Misereor-Länderreferentin, hat in Sri Lanka beeindruckende Menschen getroffen, die trotz aller Hürden nicht aufgeben und für mehr Aufklärung und Anerkennung kämpfen.

„SEDEC leistet wichtige Aufklärungsarbeit, um die Verbreitung von Thalassämie zu begrenzen.“ Foto © Misereor / Corinna Broeckmann
„SEDEC leistet wichtige Aufklärungsarbeit, um die Verbreitung von Thalassämie zu begrenzen.“ Foto © Misereor / Corinna Broeckmann
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Parallel Peoples Summit in Luanda: Dekoloniale Partnerschaften jetzt!

Im November 2025 trafen sich in Luanda die Afrikanische Union (AU) und die Europäische Union (EU) zum AU-EU-Gipfel, um die Weichen für ihre zukünftige Zusammenarbeit zu stellen. Seit dem Jahr 2000 finden diese Treffen alle drei Jahre statt. Stabilität und Governance, die Stärkung multilateraler Institutionen, wirtschaftlicher Wohlstand sowie die Steuerung von Migration – das sind die großen Themen, die diese Partnerschaft aktuell prägen.

Parallel Peoples Summit in Luanda © Misereor
Parallel Peoples Summit in Luanda © Misereor
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