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Verzieh dich, Corona

Die Tochter sitzt am Tisch und weint. Tränen laufen über Wange und Maske. 19 ist sie. Sie versucht, die richtigen Worte zu finden. Worte, die beschreiben, dass ihr Vater eben noch da war, eben noch von seiner Japanreise zurückkehrte. Doch plötzlich fieberte und hustete er, musste ins Krankenhaus, fiel ins Koma. Als er nicht mehr ansteckend war, durfte sie an seine Seite, las ihm vor, redete mit ihm, beschwor ihn durchzuhalten. Er starb, innerhalb weniger Wochen, ein Fingerschnipp und weg. Wegen Covid-19.

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Colys Keimzelle

Abdulaye Coly sammelt Saatgut und verschenkt es an Bauern im Senegal. Er ist Teil einer globalen agrarökologischen Bewegung, die durch Tauschen und Teilen der Samenernte die Artenvielfalt bewahren und den gemeinschaftlichen Anbau stärken will.

© Klaus Mellenthin | MISEREOR
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Schrei der Erde – Schrei der Armen: 50 Jahre „Theologie der Befreiung“

Vor 50 Jahren veröffentlichte Gustavo Gutiérrez die Theologie der Befreiung. Bis heute gilt das Werk des peruanischen Dominikaners als Namensgeber für einen theologischen Paradigmenwechsel. Anlässlich des Jubiläums veranstaltete MISEREOR in Kooperation mit dem Haus am Dom in Frankfurt am 17. April 2021 einen befreiungstheologischen Thementag. In Anbetracht der globalen Krisen herrschte bei den Teilnehmenden Konsens: die Theologie der Befreiung ist aktueller denn je.

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Menschenrechte in Kamerun: UNESCO-Auszeichnung für Partnerorganisation

In Kamerun wurde die MISEREOR-Partnerorganisation Action Locale pour un Développement Participatif et Autogéré (ALDEPA) am „Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden“ von der UNESCO-Kommission mit einem Preis für ihr Engagement zur Förderung von sozialer Gleichheit und Frieden ausgezeichnet. Anlässlich der Verleihung sprach Frank Kahnert, Leiter der Dialog- und Verbindungsstelle Tschad, mit Marthe Wandou, der Koordinatorin von ALDEPA, in der Stadt Maroua, im Norden Kameruns.

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Das Brasilien Bolsonaros: Können „die Wunden des Hasses“ heilen?

In Brasilien haben die COVID-19-Pandemie und die von Präsident Bolsonaro betriebene soziale Spaltung dem Land großen Schaden zugefügt. In einem Pilotprojekt der Dialog- und Verbindungsstelle von MISEREOR will man nun neue Wege beschreiten und dabei helfen, die Wunden des Hasses zu heilen. Stefan Kramer, Leiter der Verbindungsstelle in der Hauptstadt Brasília, engagiert sich für Trainings in Gewaltfreier Kommunikation (GFK). Im Interview berichtet Stefan Kramer davon, wie die GFK als eine Art Gegenmittel und „Heilbalsam für die Partnerorganisationen“ in Form einer Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren weitergereicht werden und schließlich eine breite gesellschaftliche Wirkung entfalten kann.

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