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Quo Vadis Südafrika ?

Ein halbes Jahr nach den Parlamentswahlen in Südafrika, die das Ende der Präsidentschaft Jacob Zumas bedeuteten, gibt es viele Themen zu diskutieren: Die Heilung der Nation durch Nelson Mandela während seiner Regierungszeit, die Verleugnung von HIV/AIDS durch Mandelas Nachfolger Thabo Mbeki sowie die kleptomanische Korruption von Jacob Zuma, der Südafrika in einer Art Geiselnahme des Staates („State Capture“)  verwandelte. Nicht zu vergessen die ungelöste Landfrage sowie die  notorisch xenophobischen Attacken afrikanischer Migranten durch marodierende Südafrikaner.

Désiré Nzisabira, Leiter der MISEREOR-Verbindungsstelle für südliches Afrika im Gespräch mit Denis Mukwege, Nobelpreisträger von 2018
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ZDF-Spendengala: „Teile Dein Glück!“

„Teile dein Glück, es kommt alles zurück, das ist der Geist der Weihnacht, teile Gefühl, ganz ohne Kalkül, das Freudentränen laufen…“ Mit einem eigens für die Spendengala komponierten Lied brachte Sängerin Isabel Varell es in der Spendengala „Die schönsten Weihnachts-Hits“ mit Carmen Nebel auf den Punkt: Glück wird größer, wenn man es teilt. Und die Zuschauer teilten und vergrößerten das Glück vieler Menschen weltweit: Rund 2,6 Millionen Euro kamen nach der Live-Sendung aus München bis Mitternacht zusammen.

© Sascha Baumann all4foto
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Tschad: Den Teufelskreis durchbrechen

Für die kleine Laurence ist es ein besonderer Tag. Monatelang war sie im Ernährungsprogramm des Krankenhauses Notre Dame des Apôtres in N’Djamena, der Hauptstadt des Tschads. Nun hat sie endlich ihren abschließenden Kontrolltermin. Doktor Emilienne Soubeiga untersucht sie ein letztes Mal. Es sieht gut aus: Das kleine Mädchen hat nun Normalgewicht erreicht, sie darf mit ihrer Mutter nach Hause. Vor einigen Wochen schaute es noch ganz anders aus. Gerade noch rechtzeitig brachte ihre Mutter das schwer unterernährte Mädchen zu Schwester Emilienne Soubeiga in die Klinik.

Doktor Emilienne Soubeiga gibt einem Kind etwas zu trinken. © Frank Kahnert/MISEREOR
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Kobaltabbau im Kongo: Hohe Kosten für die Klimawende

Solarpanels, E-Autos und nun auch E-Scooter: Die Nachfrage nach umweltfreundlicher Energie und Mobilität wächst stetig, Klimaschutz wird immer wichtiger. Ein genauer Blick auf die Produktionskette dieser vermeintlich nachhaltigen Mobilitäts- und Energielösungen offenbart jedoch dunkle Schatten.

Zu ihrer Herstellung benötigt man Kobalt, einem Erz, das vor allem in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen wird – allein 2017 kamen zwei Drittel der weltweiten Förderung aus dem zentralafrikanischen Land. Ein Großteil davon wird industriell abgebaut, rund zwanzig Prozent der Gewinnung findet im Kleinbergbau, das heißt unter einfachen, nicht-industriellen Methoden, statt. Von dieser Form des Bergbaus profitiert die Bevölkerung einerseits, da sie eine wichtige Beschäftigungsmöglichkeit in einem Land mit hoher Armut darstellt. Die Kehrseite: Oft arbeiten die Schürferinnen und Schürfer – Frauen, Kinder und Männer gleichermaßen – unter gefährlichen, zum Teil menschenunwürdigen Bedingungen.

Die Männer arbeiten unter schweren Bedingungen in einer Mine
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Der weite Weg zur Geschlechtergerechtigkeit

Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Er steht symbolisch für einen Jahrhunderte langen Kampf um Gleichstellung, der noch lange nicht vorbei ist. Noch immer werden weltweit Frauen unterdrückt und misshandelt. Anna Dirksmeier, Referentin für Indien, Pakistan und Afghanistan beim Werk für Entwicklungszusammenarbeit  MISEREOR, spricht im Interview mit SPIESSER-Autorin Naomi über die Frauenrechtsbewegungen in Pakistan und Indien – zwei Länder, in denen die Rechte der Frauen immer noch systematisch missachtet werden.

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