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Unter dem Baum in Karamoja: Der Kampf um Land, Wasser und Weidewege

Während in diesen Tagen auf der UN-Wüstenkonferenz COP17 in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar über die Zukunft von Weidelandschaften, Bodenschutz und Klimaresilienz verhandelt wird, kämpfen Hirtengemeinschaften wie die Karimojong in Uganda um etwas sehr Konkretes: den Zugang zu Land, Wasser und Wanderkorridoren für ihre Herden, denn immer größere Teile ihres angestammten Weidelands werden ihnen entzogen.

Unter dem Baum in Karamoja: Die Blicke der versammelten Pian wandern immer wieder zu den Flächen am Rand des unweit gelegenen Wildreservats. Was heute hinter den neu gesetzten Grenzmarkierungen liegt, ist zu einer No-Go-Zone geworden. (Foto: Dorlöchter-Sulser)
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Hoffnung in Afghanistan: Wo Mädchen lernen können

In Afghanistan bleiben vielen Mädchen die Türen zu Bildung verschlossen. Doch im Nordwesten des Landes setzt sich der Hamburger Verein Afghanistan-Schulen (VUSAF) mit Unterstützung von Misereor dafür ein, dass Mädchen lernen können. Die Bildungszentren sind dabei weit mehr als Unterrichtsorte: Sie schaffen Freiräume für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven.

Nach Jahren ohne Schulbesuch finden viele Mädchen im Bildungszentrum zurück zum Lernen (Foto: VUSAF)
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„Ich führe den Kampf meines Vaters fort“

Adolfina Kuum. Indigene Menschenrechtsverteidigerin und Umweltaktivistin in Westpapua/Indonesien. Setzt sich für die Rechte indigener Gemeinschaften ein, kämpft gegen Umweltzerstörung und für den Schutz „der Mutter“, wie das Land in ihrer Kultur genannt wird. Zum Internationalen Tag der Indigenen Völker am 9. August erzählt sie ihre Geschichte.

© Misereor
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Regenwald oder Ölplattform? Fischer*innen wehren sich gegen Erdölförderung im Amazonas

Auf der Amazonasinsel Marajó kommen diese Woche Fischer*innen und Aktivisten zusammen, um eines der umstrittensten Vorhaben der brasilianischen Regierung zu diskutieren: die Ausweitung der Erdölförderung entlang der brasilianischen Küste. Misereor-Kollegin Claudia Fix, die Partnerorganisation CPP (Pastoralrat der Fischer und Fischerinnen) sowie traditionelle Gemeinschaften setzen ein Zeichen gegen die zusätzliche Belastung des Meeres und der Flüsse.

Fischer Arivaldo da Silva Santos in der Fischergemeinde Aranaí auf Ilha do Marajó, Brasilien 2025. © Florian Kopp | Misereor
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Weltsozialforum 2026: Eine andere Welt ist möglich

Als einer der wichtigsten Räume für zivilgesellschaftlichen Austausch und gesellschaftlichen Wandel bringt das Weltsozialforum vom 4. bis 8. August rund 50.000 Menschen aus aller Welt in Benin zusammen. Selina Wiredu, Misereor-Referentin für afrikapolitische Lobbyarbeit, wird vor Ort sein und über Debatten, Initiativen und Impulse für eine gerechtere Zukunft berichten.

© Weltsozialforum
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