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Sri Lanka: Partner brechen das Thalassämie-Tabu

Die Krankheit Thalassämie ist auch in Sri Lanka wenig bekannt: Für viele Betroffene und ihre Familien gehen mit Thalassämie erhebliche Belastungen einher. Die erblich bedingte Blutkrankheit erschwert die Bildung von Hämoglobin, das für den Sauerstofftransport im Körper lebenswichtig ist. Fehlt es, können selbst grundlegende Dinge wie Gehen, Lernen oder die körperliche Entwicklung erschwert werden. Rund um den internationalen Thalassämie-Tag im Mai wird das Thema zwar etwas sichtbarer, doch vielerorts mangelt es weiterhin an Aufklärung. Wie Partnerorganisationen gegensteuern, erklärt Evanjalina Sampathawaduge von Caritas Sri Lanka-SEDEC im Gespräch mit Misereor-Regionalreferentin Corinna Broeckmann.

Gemeinsam für das Leben: Interreligiöse Solidarität bei einer Blutspende-Kampagne in Sri Lanka zur Unterstützung von Menschen mit Thalassämie, die dauerhaft auf Bluttransfusionen angewiesen sind. (Foto: SEDEC)
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Landwirtschaft ohne Gift ist möglich: Misereor-Partner berichten

Pestizide, die in Europa verboten sind, werden weiterhin im Globalen Süden eingesetzt. Misereor-Partnerorganisationen berichten von Gesundheitsschäden, zerstörten Böden und struktureller Abhängigkeit. Doch sie zeigen auch: Es geht anders. Stimmen aus Afrika, Asien und Lateinamerika machen deutlich, welche Folgen der Pestizideinsatz hat – und welche alternativen Wege die Partnerorganisationen bereits gehen.

Gefährliche Doppelstandards: viele Pestizide, die in der EU aufgrund ihrer hohen Risiken für Umwelt und Gesundheit verboten sind, werden weiterhin in den Globalen Süden exportiert. (Foto: B. Udaykiran / Unsplash)
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Wer kontrolliert eigentlich die Entwicklungszusammenarbeit?

Das Vorurteil ist so alt wie die internationale Zusammenarbeit selbst: Spendengelder und staatliche Zuschüsse fließen ins Ausland und „versacken“ dort angeblich wirkungslos. Kontrolle, so das gängige Klischee, finde kaum statt, und wenn, dann höchstens aus der Distanz eines heimischen Schreibtisches. Aber entspricht dieses Bild der Realität? Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Hinter den Kulissen wirken komplexe Kontroll und Lernmechanismen, die weit über das bloße Prüfen von Belegen hinausgehen. Bei Misereor sorgt eine eigene Abteilung dafür, dass Projekte vor Ort systematisch evaluiert und somit Spenden sorgfältig und verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Ein Projektmitarbeiter in Mosambik plant den Besuch eines Filmteams in seinem Landwirtschaftsprojekt. © Sebastian Haury/Misereor
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Die Realität hinter dem Fußballboom: WM in Mexiko

Wenn Fußballweltmeisterschaften stattfinden, dominieren Bilder von Euphorie, Gemeinschaft und sportlicher Leidenschaft. In etwas mehr als einem Monat beginnt die WM 2026 in Nordamerika. Für Misereor und seine Partnerorganisationen in Mexiko macht dieses Großereignis jedoch auch eine andere Realität sichtbar: den Alltag von Menschen, der von Gewalt, dem Verschwinden von Angehörigen und der Macht organisierter krimineller Netzwerke geprägt ist.

Trionda, der offizielle Spielball der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, in Mexiko-Stadt. © Picture Alliance/NurPhoto/Solrac Santiago
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Fossile Abhängigkeit als Hungerfaktor: Öl, Kunstdünger und steigende Lebensmittelpreise

Schon wieder dieses Szenario: Ein neuer Konflikt am Persischen Golf – aktuell mit Blick auf Iran –, steigende Öl- und Gaspreise, teurer Kunstdünger, höhere Lebensmittelkosten. Ein bekanntes Muster, das sich scheinbar alle paar Jahre wiederholt – das fossile Murmeltier grüßt. Doch das ist kein Naturgesetz. Es ist das Ergebnis eines Ernährungssystems, das tief in fossiler Energie verankert ist. Warum steigende Öl- und Gaspreise den Hunger befeuern, warum jede neue „Lebensmittelkrise“ im Kern auch eine fossile Energiekrise ist und wie wir aus dieser Logik herauskommen können, das zeichne ich im folgenden Beitrag nach.

Ein Kleinbauer bringt in einem Reisfeld mineralischen Stickstoffdünger aus, der überwiegend aus Erdgas hergestellt wird. (Foto: Gowtham AGM / Unsplash)
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