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Ostafrika: Mit Regenrückhaltebecken gegen die Dürre

Seit zwei Jahren hat es kaum geregnet – Menschen in Kenia und Äthiopien warten auf Wasser.

Viele Tiere sind ausgezehrt und daher anfällig für Krankheiten. Sie sind jedoch enorm wichtig als Lebensgrundlage. © Erler/MISEREOR

Selten habe ich so viele ausgezehrte Menschen gesehen“, berichtet MISEREOR-Wasserexpertin Jutta Himmelsbach vonden Eindrücken ihrer Reise in das Dürre geplagte Nordkenia vor wenigen Wochen. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Trockenzeit in den besonders gefährdeten Gebieten in Kenia und Äthiopien in länger anhaltende Dürre umschlägt. Read more

Pasika nziza! – Wie sich mir an Ostern ein ganz besonderer Teil vom „Zauber Ruandas“ offenbarte

Was würden Menschen wohl auf die Frage antworten, was den „Zauber Afrikas“ ausmacht? Vielleicht würden einige sagen, es sei die wilde und größtenteils unberührte Natur. Die bunten afrikanischen Stoffe, käme es möglicherweise von anderen. Vielleicht auch die traditionellen Tänze und die Musik. Was auch immer es genau ist, für mich persönlich offenbarte sich ein Teil dieses besonderen Zaubers am Morgen des Ostersonntags in einer kleinen evangelischen Gemeinde. Read more

Unterrichten in der Vorschule: Wenn Spiderman neben Shakira sitzt…

Als „Pionierfreiwillige“ in unserer Einsatzstelle in Kolumbien stellt sich meiner Mitfreiwilligen Johanna und mir auch die Aufgabe, neue Arbeitsbereiche ausfindig zu machen und auszuprobieren. So unterrichten wir nun seit knapp zwei Monaten in den fünf Vorschulklassen der Schule „Institución Educativa Junin“ Englisch. In diesem Blogeintrag berichte ich über meine dabei gemachten Erfahrungen und Erlebnisse.

Klassenfoto mit der ersten Vorschulklasse

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In Erinnerung an die verlorene Generation – die Genozidgedenktage

Ruanda, April 1994. Der ganzen Welt ist es noch gut im Gedächtnis, und die Wunden der ruandischen Bevölkerung sind noch frisch. 23 Jahre ist es nun her, dass der seit der Kolonialzeit bestehende und auf Rassendiskriminierung beruhende Konflikt zwischen den zwei der drei Völkergruppen des Landes, Abahutu und Abatutsi, in einem grausamen und blutigen Gemetzel endete. Read more

Brasilien: Die schamlose Selbstbedienung der politischen Elite

Wie eine Bombe ist in ganz Brasilien die Nachricht aus dem Obersten Gerichtshof zur Freigabe der Korruptionsermittlungen gegen 98 führender brasilianische Politiker eingeschlagen. Unter den Verdächtigten ist die gesamte politische Spitze des Landes: acht aktuelle Minister, 24 Senatoren, 37 Parlamentsabgeordnete, 3 Gouverneure und 5 ehemalige Präsidenten. Auch gegen Temer selbst bestehen Anschuldigungen, doch genießt dieser als Staatspräsident Immunität, so dass gegen ihn nicht ermittelt werden darf. Die Beschuldigungen berufen sich auf Zeugenaussagen von 77 Managern des Baugiganten Odebrecht, der im Lava Jato (Autowäsche) Skandal mehr als 700 Millionen Euro an Schmiergeldern unter brasilianische Politiker verteilt haben soll. 

Flagge Brasiliens

Zu denjenigen, die nach den Anschuldigungen Bestechungsgelder erhalten haben, zählen unter anderem der Senatspräsident Eunício Oliveira (von der Partei PMDB) und der Präsident des Unterhauses Rodrigo Maia (von der Partei Democratas), formell hinter Temer die Nummer zwei und drei im Staat. Der Vorgänger von Rodrigo Maia, Eduardo Cunha (PMDB) wurde im März wegen Bestechlichkeit zu 15 Jahren Haft verurteilt. (Er nahm 1,5 Mio US$ Bestechungsgelder von Odebrecht an im Zusammenhang mit Geschäften in der Republik Benin in Afrika.) Read more