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Malawi: „Frauen sollen politisch mehr mitgestalten“

Historische Wahl in Malawi: Nachdem der Oberste Gerichtshof die Präsidentschaftswahl vom Mai 2019 wegen Unregelmäßigkeiten annulliert hatte, fand diese am 23. Juni nun erneut statt. Ein einmaliger Vorgang in der 26-jährigen Geschichte der Demokratie des Landes. Trotz Corona gingen viele Malawier an die Urnen, wählten den noch zuvor geschlagenen Oppositionskandidaten Lazarus Chakwera mit über 58 Prozent zum Wahlsieger. Vergangenes Wochenende wurde er nun als Präsident vereidigt.

Nancy Tembo, Parlamentsabgeordnete in Malawi
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„fair spielt“: Der Einsatz für faires Spielzeug

Fair gehandelten Kaffee und Schokolade kennt fast jeder. Aber welche anderen fair gehandelten Produkte gibt es eigentlich noch? Spielzeug zum Beispiel! Klaus Piepel hat Mitte der 1990er Jahr die Kampagne „fair spielt“, die sich für faire Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie einsetzt, angestoßen und jahrelang begleitet. Piepel war damals bei MISEREOR in der Abteilung Entwicklungspolitik tätig und dort für Welthandelspolitik, Unternehmensverantwortung und Menschenrechte zuständig.

Buntes Bauklötze
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Die Preise im Supermarkt lügen – die wahren Kosten von Lebensmitteln

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in den Supermarkt und alle Lebensmittel, die ökologisch und sozial besonders nachhaltig erzeugt worden sind, sind günstiger als die herkömmlichen bei denen nicht darauf geachtet wurde.

Kaffeebohnen in Händen
Bio-fairer Arabica-Kaffee. Nach harter Arbeit in Piura, Peru, geerntet. © Kopp | MISEREOR

Es sind Produkte bei deren Erzeugung sorgsam mit Menschen und Natur umgegangen wurde und die Bauern wichtige Leistungen für uns alle erbracht haben, indem sie z.B. die Artenvielfalt erhalten, für sauberes Trinkwasser sorgen oder Arbeiterinnen und Arbeitern ein auskömmliches Gehalt zahlen.

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„Diese Pandemie ist eine Gelegenheit, sich zu verändern“ – Freiwillige aus dem globalen Süden schildern ihre Krisen-Eindrücke

MISEREOR bietet jungen Menschen aus Lateinamerika, Asien und Afrika die Möglichkeit, sich in Projekten in Deutschland entwicklungspolitisch und sozial zu engagieren. Auch in diesem Jahr kamen vier Freiwillige über das „weltwärts“-Programm nach Deutschland. Lawrent aus Malawi, Maria aus Costa Rica, Mirna aus El Salvador und Wesley aus Sambia hatten bereits ihren Einsatz bei der Caritas in Köln in einem Jugendcafé für Geflüchtete sowie in der offenen Kinder-und Jugendarbeit angetreten. Doch dann kam die Corona-Pandemie. Und plötzlich war alles anders. Im Interview – zu Beginn der Corona-Beschränkungen geführt – schildern sie sehr persönliche Eindrücke aus ihrem Leben und ihrem Alltag in Deutschland. Und Ihre Hoffnungen, dass wir gemeinsam aus der Krise lernen können.

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