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Ein Rezept für menschenrechtsbasierte Klimapolitik

Heute habe ich geweint. Sechs Kerzen stehen auf dem Boden im Verhandlungszentrum der COP 25 in Madrid. Eine Gruppe von Menschen aus Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika steht im Halbkreis dahinter. Sie verlesen 138 (!) Namen. Namen von Menschen, die in diesem Jahr ermordet worden sind. Ermordet im Kampf um ihre und unser aller Lebensgrundlagen. Es folgt eine Schweigeminute. Und eine Forderung: Menschenrechte müssen auch in der Klimapolitik gewahrt werden; insbesondere beim Emissionshandel, dessen Regeln hier in Madrid neu aufgestellt werden sollen.

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„Der Status Quo beginnt zu wanken“

Sich in heutigen Zeiten über das Tagesgeschehen zu informieren, kann bisweilen erdrückend sein. Auf der einen Seite dominieren Themen wie Wetterextreme und Konflikte über Ressourcen die Schlagzeilen. Auf der anderen Seite müssen wir ein Wiedererstarken des Populismus beobachten. Gleichzeitig jedoch bewegt sich etwas in der Gesellschaft: Jugendliche gehen weltweit freitags für Klimagerechtigkeit auf die Straße, neue Wortkreationen wie „Flugscham“ werden, ebenso wie der Einsatz für das Weltklima, salonfähig.

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