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Ein Neues Pfingsten für Afrika

Unter dieser hoffnungsvollen Überschrift trafen sich ab dem Pfingstwochenende vom 23. bis zum 26. Mai 135 hochrangige Vertreter der afrikanischen Kirche, darunter 2 Kardinäle, 42 Bischöfe, sowie Priester und Laienvertreter aus über 40 Ländern Afrikas. Das Treffen fand in Maputo statt, der Hauptstadt Mosambiks. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die wichtige Rolle der afrikanischen Kirche im Dienste von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden. Das Treffen diente als Konsultation, um die bei der zweiten Afrikasynode, die im Oktober 2009 in Rom stattgefunden hatte, erarbeiteten Vorschläge („Propositiones“) vertieft zu diskutieren und Schritte in Richtung auf deren Umsetzung hin zu tun. Als prioritäre Aktionsfelder wurden die Bereiche der Guten Regierungsführung, Einbeziehung und Anerkennung von Frauen in die Arbeit der Kirche und Friedensarbeit benannt. Das Abschlussdokument betont die Wichtigkeit, dass sich die afrikanische Kirche selbst herausfordert und auch ihr eigenes Tun hinterfragt, um ihrer Rolle als Akteur für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden gerecht zu werden. Um die Bedürfnisse einer modernen Gesellschaft adäquat aufzugreifen, muss sie sich stärker um marginalisierte Gruppen, v.a. Frauen, junge Menschen und die Ärmsten der Armen kümmern. Es wurde bekräftigt, dass sich die Kirche aktiv zu politischen Fragen äußern muss, um zu positivem gesellschaftlichem Wandel beizutragen. Dabei sei es aber wichtig, dass sie sich nicht parteipolitisch bindet.

Organisiert wurde die Tagung von Caritas Africa unter der Schirmherrschaft der panafrikanische Bischofskonferenz SECAM (Symposium of Episcopal Conferences in Africa and Madagascar). Ein großer Teil der vertretenen Caritasstrukturen, der Kommissionen für Gerechtigkeit und Frieden sowie SECAM sind langjährige Projektpartner von Misereor. Als Partner aus dem Norden waren neben Misereor auch Vertreter verschiedener europäischer Caritasstrukturen, der Generalsekretär der CIDSE (Coopération pour le développement and la solidarité internationale) sowie von Missio anwesend.

Geschrieben von:

Dorothee Klüppel ist Afrika-Abteilungsleiterin bei MISEREOR.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Doro,
    kennst Du mich noch – Dietmar Wenninger
    (Nathalie Klavierspieler)

    Ich hoffe Dir geht es gut.

    Ich suche für eine 16 jährige für rund 4 Wochen eine Sozialstelle/amt möglichst im Ausland.
    Afrika könnte ich mir vorstellen, muss aber nicht unbedingt.
    Habt Ihr bei Misserior da Möglichkeiten?

    Ganz liebe Grüße // Dietmar

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