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Begegnungsreise in Südafrika: Angekommen am Kap

misereor-begegnungsreise-suedafrika_0 Während der Weltmeisterschaft – vom 23.Juni bis 7.Juli – besucht eine Gruppe von Misereor-Engagierten die Farm „Goedgedacht“ in Südafrika – ein Projekt für benachteiligte Kinder und Jugendliche, das von Misereor gefördert wird. Hier berichten die Teilnehmerinnen Jana und Sarah von den ersten vier Tagen am Kap:

Nach einem langen Flug sind wir am Donnerstag Mittag endlich in Kapstadt angekommen, von wo aus wir gleich weiter auf die Farm Goedgedacht gefahren sind, die für die nächsten zwei Wochen unser Zuhause sein wird.Wir wurden herzlich empfangen und bekamen abends noch eine Führung über die Farm und erste Eindrücke in das Jugendprojekt „Path out of Poverty“. Am Freitag konnten wir dann unsere Eindrücke vertiefen, indem wir mit Ingrid, der Leiterin des Programms, uns das Holiday-Programm anschauten. Dort begrüßten uns die Kinder mit dem Waka-Waka Tanz, von dem wir gleich alle begeistert waren und mittanzten. Außerdem teilten wir uns nach einem kleinen Snack, den die Kinder bekamen, in Gruppen auf, um unsere beiden völlig verschiedenen Kulturen auszutauschen. Auf der Fahrt zurück beeindruckte uns besonders unter welchen armen Bedingungen die Kinder leben und wie glücklich sie trotzdem wirken. Zwei Jugendliche, die uns bis Montag begleiten, stellten uns am Abend ihr Fußballprojekt vor, das ebenso zum Austausch der Kulturen dienen sollte.

Samstags vormittags besuchten wir das District Six Museum in Kapstadt, um uns selber ein Bild von der Apartheid, die überall im Land herrschte und gerade in diesem Stadtteil deutlich wurde, zu machen.

Mittags widmeten wir uns dann einem Muss des Besuchs, der Kaptour.  Auf der Fahrt zum Kap sahen wir nicht nur die wunderschöne Landschaft, sondern auch Affen und Pinguine aus nächster Nähe. Zwei Mitreisende konnten am Abend noch ein weiteres Tier aus nächster Nähe betrachten, sie bekamen Besuch von einer Schlange in ihrem Zimmer.misereor-begegnungsreise-suedafrika_am-kap

Am Sonntag ging es dann früh los, denn wir besuchten einen katholischen Gottesdienst ins Malmesbury. Mittags gings dann in das San Museum, das ebenfalls landschaftlich wunderschön gelegen ist und auch inhaltlich was zu bieten hat. Die San sind eine Gruppe Ureinwohner Afrikas, und das Museum versucht ihre Kultur zu bewahren.

Den Tag ließen wir mit gemeinsamen erfolgreichem Fußball schauen auf der Farm ausklingen.

Geschrieben von:

Gast-Autorinnen und -Autoren im MISEREOR-Blog.

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