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Wirrkommen in Luanda

Dass die Ruander gerne mal die beiden Buchstaben “r” und “l” vertauschen, ohne sich dessen bewusst zu sein, war mir schon durch einen netten Hinweis aus dem Reiseführer bekannt. Trotz dieses Wissens über eine mögliche Sprachbarriere kommt es manchmal zu spaßigen Missverständnissen.

Bei der ersten montaglichen Teamsitzung hieß es beispielsweise “Est-ce qu’il ya des nouvelles des adrètes?” Da hat es schon einen Moment gedauert, bis wir dahinter kamen, dass es sich bei den adretten Herrschaften um die Athleten handelt. Auch bei “to pray” und “to play” ist das Verwechseln der beiden Buchstaben geradezu fatal.Wird man beispielsweise gefragt, ob man spielen möchte, wegen des Vertauschens aber denkt, dass man gerade gefragt wird, ob man beten möchte, ist das schon ein bisschen komisch. Gerade bei den anderen Freiwilligen in Gisenyi, die in einer Kirche arbeiten und dort Kinder betreuen, spielt diese Verwechselung eine große Rolle.

So gilt allgemein die Devise: Wenn man ein Wort nicht versteht oder es nicht in den Zusammenhang passt, einfach erstmal “r” und “l” vertauschen und dann passt es meistens! Und nicht zu vergessen ist, dass man dies auch bei Namen beachten sollte. Wenn dir jemand sagt und sogar aufschreibt, er hieße Erie, dann heißt er aber trotzdem Elie!

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Inga,

    na dann weiterhin viel Spaß beim Spielen und Beten. Oder was auch immer. Mit wem auch immer …

    LG, Uta

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