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Mein Freiwilligendienst in Sambia

Lasse macht seinen Freiwilligendienst in Sambia bei der Caritas Solwezi. Der Neunzehnjährige unterstützt Waisen und benachteiligte Kinder mit Computerkursen und Mathenachhilfe. Lasse schätzt seinen Freiwilligendienst insbesondere als Chance zur interkulturellen Begegnung.

Februar 2019

Regenzeit

Wir sitzen im Wohnzimmer als es plötzlich anfängt zu blitzen. Wenige Sekunden später ertönt ein Donnern, so laut und tief, dass selbst unsere Fenster leicht klirren. Das Gewitter ist direkt über uns. Es fängt an, aus vollen Eimern zu schütten. Der Regen scheppert auf das Blechdach des Pastoral Centers. Der Fernsehempfang verschlechtert sich, bis sich das Signal schließlich ganz verabschiedet. Plötzlich geht auch noch das Licht aus – Stromausfall.

Es ist Anfang Dezember und wir befinden uns am Anfang der Regenzeit. Die staubigen Straßen verwandeln sich innerhalb von kurzer Zeit in einen schlammigen Pfützenparcour. Das trockene Gestrüpp seitens der Straßen findet innerhalb weniger Tage seine leuchtenden grünen Farben wieder und nach einem Monat sind Wege halb zugewachsen, die uns vorher noch durch mit Bränden gerodete Äcker geführt haben.

Die Abkürzung, die uns in die Innenstadt bringt, ist nach Beginn der Regenzeit nicht mehr wiederzuerkennen. Foto: privat

Freiwilligenarbeit

Die Diözese Solwezi unterstützt rund 100 finanziell bedürftige Schüler mit der Bezahlung ihrer Schulgebühren. Gemeinsam mit Ben, Lara und Pauline, drei weiteren weltwärts-Freiwilligen, biete ich den Schülern ein Nachmittagsprogramm aus Computerkursen und Sport an. Unser Angebot soll den Schülern insbesondere einen Ort abseits der Schule zum Spaß haben und zum gegenseitigen Austauschen bieten. Das Angebot gibt es nun in der achten Generation von Freiwilligen, sodass viele der Schülerinnen und Schüler zudem schon gute Kenntnisse am Computer erlernen konnten.

Für die finanzielle Unterstützung erwartet die Diözese Solwezi gute und sehr gute Leistungen der Schüler. Zu jedem Trimester müssen die Schüler ihre Zeugnisse in unserem Büro abgeben, woraufhin Father Paul, Verantwortlicher für das Förderprogramm, mit jedem ein Gespräch über die erreichten Leistungen führt. In der Regel lautet das Fazit dieser Gespräche, dass der Schüler noch einmal mehr extra hard arbeiten muss, um noch mehr aus sich herauszuholen.

Ben und ich zahlen daraufhin bei einer der Banken die Gebühren auf das Konto der Schule ein.

Die Schüler haben die Möglichkeit, Nachhilfestunden bei uns zu nehmen. Zu uns kommen Grundschüler, die Unterstützung beim Lesen lernen benötigen, bis hin zu Oberstufenschülern, die mit uns ihre Matheaufgaben durchgehen möchten. Insbesondere bei der Arbeit mit den Oberstufenschülern scheint es mir oft, als würde hierzulande viel stärker das Auswendiglernen von Fakten, nicht jedoch auch das Verstehen der Zusammenhänge von den Schulen gefordert.

Nicht selten bestehen Schulklassen in Sambia aus 90 Schülern. Bis zur siebten Klasse verlangen viele Schulen nur eine Gebühr von ca. 20€ pro Jahr, wohingegen für die höheren Jahrgänge Gebühren von 130 – 150€ pro Jahr fällig werden. Die Gebühren werden nur für die Bau-, Instandhaltungs- und Betriebskosten der Schulen berechnet. Lehrer werden von der Regierung bezahlt. Für Examen erhebt die Regierung zusätzlich eine Zulassungsgebühr von ca. 16€ pro Person. Mir erscheinen die Gebühren, in Anbetracht von Schülerzahlen der Schulen und Durchschnittseinkommen in Sambia, ziemlich hoch angesetzt.

Viele Familien, insbesondere bei mehreren Kindern, haben Probleme, die Bildungskosten zu stemmen. Fast täglich kommen in unserem Büro Schüler oder Eltern vorbei, die nach Unterstützung bei den Schulgebühren fragen. Da unser Budget leider nicht die Unterstützung weiterer Schüler zulässt, müssen wir oft Schüler und Eltern vertrösten und bieten ihnen an, sich zum kommenden Schuljahr erneut zu bewerben. Bevor ein Schüler in das Programm aufgenommen wird, wird der Schüler in seinem Zuhause besucht, sodass die Bedürftigkeit und das Potential des Schülers eingeschätzt werden kann.

Dear Uncle Jiří

In den letzten Monaten habe ich außerdem Einblicke in das Sponsoring-Programm der Caritas Prag bekommen können. Mehr als 60 Schüler aus Solwezi haben durch die Caritas Prag einen Sponsor in der Tschechischen Republik vermittelt bekommen.

Zwei Mal jährlich erhalten die tschechischen Sponsoren, als Dank für die Unterstützung, einen Brief ihres Schülers. Bereits im November mussten alle Schüler einen Weihnachtsbrief an ihren Sponsor bzw. „Uncle“, so müssen die Schüler ihre Spender nämlich nennen, verfassen. In den Briefen berichten die Schüler von ihren Schulleistungen oder erzählen aus ihrem Alltag.

Zwei sambische Sozialarbeiter stehen im engen Kontakt zu den gesponserten Schülern und ihren Familien und können so die Probleme wie auch die finanzielle Situation der Schüler gut einschätzen.

Schüler, die sich um einen Sponsor in der Tschechischen Republik bewerben möchten, werden von den Sozialarbeitern in ihren Zuhause besucht, wobei Bilder für potentielle Sponsoren aufgenommen werden. Mein Eindruck während eines solchen Fotoshooting war es, dass die Kinder auf den Aufnahmen möglichst ein bestimmtes Bild erfüllen sollten, dass bei vielen Menschen in Europa, mir eingeschlossen, die klischeehafte Vorstellung eines spendenbedürftigen Kindes aus Afrika erfüllt. Während die Kinder mit Stiften oder Schulbüchern posieren mussten, wirkten sie auf mich nicht so, als würden sie sich besonders wohlfühlen und sahen für mich verstellt aus.

Ben und ich übernehmen in der Theorie durch unsere Arbeit mit den Kindern aus dem Sponsoring Programm der Diözese Solwezi einen ähnlichen Part wie die Sozialarbeiter im Programm der tschechischen Caritas. Mir persönlich fällt es jedoch sehr schwer, die finanzielle Bedürftigkeit, geschweige denn die Probleme einer Familie in Sambia einzuschätzen, sodass wir bis zum jetzigen Zeitpunkt nur Schüler besucht haben, die sich gewünscht haben, dass wir mal bei ihnen zu Hause vorbeischauen.

Messenger-Compound, Solwezi. Ein Schüler führt uns zu seinem Zuhause. Foto: Privat

Besuche in Compounds

Es ist ein sehr sonniger Tag, als wir uns mit einer Gruppe Schüler auf den Weg in ihre Compounds, so nennen die Sambier ihre Viertel, aufmachen. Zuerst besuchen wir Josef. Stolz stellt mir Josefs Mutter seine Geschwister vor. Insgesamt hat Josef sieben Brüder und Schwestern, von denen jedoch nur die jüngeren Zuhause sind. Von innen bekommen wir Josefs Zuhause nicht zu sehen, aber mein Eindruck ist, dass sich der Großteil des Lebens vieler Sambier vor dem Haus und in der Nachbarschaft abspielt, sodass die Häuser hauptsächlich als Schutz vor dem Regen und als Schlafplatz dienen.

Unterwegs zum nächsten Schüler proben wir bei schönstem Sommerwetter Feliz Navidad für unsere anstehende Weihnachtsfeier. Spontan schließen sich der Gruppe weitere Kinder an, die uns größtenteils nicht einmal kennen, aber uns ebenfalls ihr Zuhause zeigen möchten – oder eben uns ihrer Familie. Einige der Schüler wohnen ganze 1,5 Stunden Fußweg von dem Diözesengelände entfernt und nehmen fast täglich den Weg auf sich, um die Computerkurse zu besuchen.

Auch ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt Strecken zu laufen, für die ich in Deutschland immer das Fahrrad genommen hätte. Mir hat das Leben in Sambia beigebracht, weniger zeitgebunden zu leben, sodass ich mich mittlerweile auch an der weit verbreiteten Unpünktlichkeit kaum noch störe. Für mich ist es nun mehr zur Frage der inneren Einstellung geworden, ob ich Wartezeit als verschwendete Zeit betrachte.

Weihnachten in Sambia

Father Max und Father Joe halten die Weihnachtsmesse im St. Kizito. Foto: Privat

In der Vorweihnachtszeit haben wir mit den Schülern Gedichte, Lieder und Sketche eingeübt, um sie bei unserer gemeinsamen Weihnachtsfeier aufzuführen. Einige Schüler haben sogar eigene Raps komponiert. Beim Auswendiglernen hat sich das Training aus der Schule gezeigt. Schon nach nur einem Tag konnten fast alle Schüler ihre Gedichte auswendig vortragen.

Heiligabend haben wir eine späte Messe in der kleinen Kirche auf unserem Gelände besucht. Nach der Messe haben wir gemeinsam mit Father Max, Father Joe und Brother Paul einen von Ben und mir selbstgemachten Nudelsalat gegessen. Geschenke zu Weihnachten sind in Sambia eher unüblich und auch einen Tannenbaum hatten wir nicht. Trotzdem werde ich Weihnachten in Sambia gut in Erinnerung behalten.

Kansanshi Mine

Solwezi liegt am Rande des Kupfergürtels und direkt neben der größten Kupfermine Afrikas. Wir haben die Möglichkeit bekommen, die Kansanshi-Mine zu besichtigen.

Dies ist das kleine Pit der Kansanshi-Mine. 80% der Anteile an der Mine sind im ausländischen Besitz des Kanadischen First Quantum Minerals Ltd. Foto: Privat

Rund 8000 Arbeiter sind auf dem Gelände der Mine beschäftigt. Auch Arbeiter aus dem Ausland werden beschäftigt, was für Unmut bei der lokalen Bevölkerung sorgt. Die meisten ausländischen Arbeiter leben auf dem eingezäunten Kansanshi Golf Estate. Foto: Privat

Unserer Gruppe wird später die Fahrerin dieses Trucks vorgestellt. Einen Job in der Kansanshi Mine zu bekommen ist auch für viele der Frauen in Solwezi ein Traum. Foto: Privat

In den letzten Jahren ist Solwezi, sicherlich auch durch die Mine bedingt, im Wandel. Während des letzten halben Jahres wurde die vor wenigen Jahren gebaute Hauptstraße mit Fußgängerwegen, Bushaltestellen und nun auch Straßenlaternen ausgestattet. Es gibt zwei Einkaufsmalls mit Filialen großer südafrikanischer Supermarktketten in Solwezi. Die Mine hat den Bau eines Flughafens stark gefördert. Seit Weihnachten gibt es ein Kino. Welchen Mehrwert diese Entwicklung für den Großteil der Bevölkerung hat, kann ich schwer sagen.

Independence Avenue, Solwezi. Der neue Bürgersteig entlang der Hauptstraße – hier noch ohne Straßenlaternen. Im Hintergrund die Kapiji Mall Solwezi. Foto: Privat

Secondhand Läden in Sambia

In Sambia wird auf vielen Märkten und in Stores Secondhand Kleidung aus Europa und Nordamerika angeboten. Ich finde es etwas erschreckend, wie viele T-Shirts mit deutschsprachigem Aufdruck alleine in Sambia zu finden sind. Dennoch würde ich dem Vorbesitzer des einen oder anderen Abi-Shirts gerne mal zeigen, wer nun sein T-Shirt trägt.

Stadtlauf Berlin, Hardrockcafé Berlin, Core Tex Kreuzberg und ein fast vollständiger Satz Trikots einer Jugendmannschaft aus Deutschland. Der Bestand dieses Secondhandgeschäftes kommt fast ausschließlich aus Deutschland. Foto: Privat

Tanzanian-Zambian-Railway

Über Silvester haben wir Besuch von anderen Freiwilligen.
Kurz nach Neujahr bekomme ich sehr starke Kopfschmerzen. Ich habe ständig das Gefühl, viel zu wenig getrunken zu haben und habe seit zwei Tagen fast durchgehend geschlafen. Äpfel sind mir auf einmal viel zu süß, Milch schmeckt sauer und beim Gedanken an Fleisch vergeht mir schon der Appetit. Pauline kommt mich besuchen und überredet mich, zum Arzt zu gehen. Ich laufe wie angetrunken zum Auto und kann mich beim Arzt kaum erinnern, wann die Beschwerden angefangen haben. Der Malariatest zeigt zwei Streifen – positiv.

Nach zwei Tagen Medikamenteneinnahme fühle ich mich schon wieder viel besser und habe endlich wieder normalen Appetit. Das weltwärts-Zwischenseminar in Tansania steht an, doch der Bischof ordnet an, dass ich mich noch für einige Tage ausruhen soll und zum Seminar nachkommen muss. Während ich Malaria habe, werde ich oft von Father Paul besucht und auch der Bischof persönlich kommt für einen Überraschungsbesuch in Ben und meinem Zimmer vorbei – ohne dass wir vorher aufräumen konnten.

Die Wartehalle des Bahnhofs in Kapiri Mposhi, Sambia ist mit wartenden Reisenden gefüllt. Foto: Privat

In den siebziger Jahren wurde Sambia mit einer Zugstrecke an den Hafen in Dar es Salaam, Tansania angebunden. Die von der chinesischen Regierung unterstützte TAZARA-Strecke sollte die wirtschaftliche Abhängigkeit des Binnenstaates Sambia von Rhodesien und Südafrika, damals jeweils von einer weißen Minderheit regiert, verringern. Knapp zwei Tage dauert es, um aus Sambias Kapiri Mposhi bis nach Dar es Salaam zu reisen.

Menschen verkaufen Mangos, Erdnüsse und Kasava an einem Bahnhof im Norden von Sambia. Foto: Privat

Nach meiner ersten Nacht im Zug werde ich morgens von Gewusel wach. Der Zug steht im Bahnhof und wird umringt von Menschen, die Obst, Nüsse und Kasava verkaufen. Ich möchte mir Mangos kaufen und gebe einem Jungen fünf Kwacha (35ct.), in der Erwartung, fünf Mangos dafür zu bekommen. Ehe ich mich versehe habe ich jedoch seinen ganzen Sack voller Mangos in der Hand. Die Preise in den ländlichen Regionen Sambias sind offenbar noch einmal deutlich geringer als in den Städten. Es geht weiter in Richtung Tansania, nun mit bestimmt 40 Mangos im Gepäck.

Die Tazara-Strecke führt durch das Selous-Game-Reserve in der Morogoro Region in Tansania. Leider sind wir größtenteils bei Nacht durch das Reservat gefahren, sodass ich keine Tiere sehen konnte. Foto: Privat

Eine Landschaftsbild, das typisch ist für den Tansanischen Teil der Tazara-Strecke. Hier nahe Mbeya, Tansania. Foto: Privat

Kurz vor der tansanischen Grenze wird die Landschaft entlang der Zugstrecke zunehmend bergiger. Der Zug kriecht mit geschätzten 20km/h bergauf, als es plötzlich durch den ganzen Zug ruckelt und wir abrupt stehen bleiben. Der vorderste Wagon ist in einer engen Kurve entgleist. Wir müssen auf ein Team warten, das den Wagon wieder in die Spur setzen kann, ehe es weitergehen kann. Ich habe einen ehemaligen Tazara-Mitarbeiter in meiner Kabine, der bereits am Bau der Strecke beteiligt war. Ihm zufolge haben die Unfälle auf der Strecke stark zugenommen, da die Gleise durch zu große Einsparungen bei der Wartung in sehr schlechtem Zustand sind. Nach fünf Tagen Reisezeit komme ich schließlich in Dar es Salaam an.

TAZARA – Tanzanian-Zambian-Railway. Um 4 Uhr morgens am Bahnhof von Dar es Salaam. Der Zug wurde aus dem China Aid Programm gefördert, wie die Aufkleber in jedem Wagon zu verstehen geben. Foto: Privat

Es ist viel heißer und trockener in Dar es Salaam, als es im Moment in Sambia ist. Wir nutzen das Seminar, um die erste Hälfte unseres Freiwilligendienstes zu reflektieren. Freiwillige aus Ruanda, Malawi und Tansania sind gekommen, um ihre Erfahrungen, beispielsweise im Umgang mit der Frauenrolle im Gastland, dem Weißenklischee oder verschiedenen Rassismusformen auszutauschen.

Dar es Salaam, Tansania. Ein völlig anderes geprägtes Afrika, als ich es bisher kenne. Heißeres Klima, größere Essensvielfalt, neuere Autos und eine große Muslimische Gemeinschaft. Muslime und Christen leben hier auffallend friedlich miteinander. Foto: Privat

Nach dem Seminar nutzen wie die Gelegenheit und verbringen noch eine Woche Urlaub auf Sansibar. In Tansania, spätestens aber auf Sansibar angekommen, haben wir für die Einheimischen endgültig den Touristenstatus erreicht. In Solwezi kenne ich mittlerweile viele Menschen auf dem Markt und auf der Straße, sodass ich kaum noch mit Weißen-Preisen konfrontiert werde. Auf Sansibar hingegen ist gut bekannt, welche Preise viele Touristen zahlen können, weswegen oft das zehnfache des normalen Preises, meist direkt in US-Dollar, verlangt wird. Hierbei spielt es natürlich auch eine Rolle, dass wir kein Swahili sprechen, was uns klar von den meisten Touristen unterscheiden würde.

Nungwi, Sansibar im Sonnenuntergang. Foto: Privat

An vielen Stränden stehen in erster Reihe Hotelanlagen. Maasais, Angehörige einer ethnischen Gruppe in Tansania und Kenia, führen Touristengruppen in ihren traditionellen Gewändern am Strand entlang. Einige von ihnen, so vermuten wir, sind Angehörige anderer Gruppen, die in den Maasais, einem der Markenzeichen Tansanias, ein Geschäftsmodell erkannt haben. Direkt neben unserer Unterkunft steht eine Bauruine eines Hotelsprojektes, dem die Investoren abgesprungen sind. Kaum sitze ich am Strand, werde ich von Einheimischen angequatscht. Jedes Gespräch bleibt oberflächlich und läuft darauf hinaus, ob ich nicht an einem Tauchkurs oder einer Blue Safari Interesse habe. Nachhaltiges Fördern der lokalen Wirtschaft durch Tourismus sehe ich hier nicht.

Obwohl viele der Touristen Deutsche sind, kann ich mich kaum mit ihnen identifizieren. Es ist schwer zu sagen, woher die anderen Freiwilligen und ich die Überzeugung nehmen, dass uns so viel von den anderen Touristen unterscheide. Ist es das bloße Auftreten vieler Touristen in großen Gruppen, ihr Desinteresse den Einheimischen gegenüber oder die Tatsache, dass ich nun für ein halbes Jahr im Nachbarland Sambia gelebt habe, was ich als Grund nehme, mich von anderen Touristen abzugrenzen?

Ich weiß für mich, dass ich es während meiner Zeit auf Sansibar am meisten genossen habe, bei einer Radtour quer über die Insel, abseits der Touristen Hotspots, wieder mit der aus Sambia gewohnten Herzlichkeit begegnet zu werden, an kleinen Kiosks zu essen und dabei einfach mit Leuten zu quatschen. Denn dieses Gefühl ist es, was in den teuren Strandhotels schwer gefunden werden kann und Tansania wirklich für mich ausmacht!

September 2018

In Lusaka haben wir zum ersten Mal afrikanischen Boden unter den Füßen. Die Sonne brennt vom Himmel, als wir über den leeren staubigen Landeplatz des International Airport Lusaka ins Terminal gehen. Wir sind angekommen. Sambia! Mein Mitfreiwilliger Ben und ich haben zehn aufregende Monate weltwärts-Freiwilligendienst vor uns.

Nach einer kurzen Nacht in Lusaka geht es früh morgens zum Busbahnhof. Die Straßen der Hauptstadt sind unbeleuchtet und noch leer zu dieser Zeit. Auf dem Busbahnhof angekommen wird es chaotisch. Zwischen den vielen Bussen, die auf engem Raum aneinander geparkt stehen, müssen wir nun den finden, der uns in das 700km entfernte Solwezi bringt. Solwezi, eine Stadt im Norden Sambias, die vor allem für ihre umliegenden Mienen, aber auch für ihre besonders staubigen Straßen bekannt ist.

Morgens um 5 Uhr auf dem Busbahnhof in Lusaka finden wir den Bus, der uns nach Solwezi bringen wird. Foto:privat


Morgens um 5 Uhr auf dem Busbahnhof in Lusaka finden wir den Bus, der uns nach Solwezi bringen wird.

Aus dem Bus sehen wir trockene und bewaldete Landschaftszüge ins warme Licht der aufgehenden Sonne getaucht. Mir fällt auf, wie viele Menschen hier, auch weit außerhalb der Dörfer, zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Viele der Frauen balancieren sehr elegant und ruhig große Plastikeimer auf ihren Köpfen. Immer wieder gibt es Buschfeuer am Straßenrand, deren Hitze wir manchmal bis in den Bus spüren. Die Straßen nach Solwezi sind mittlerweile sehr gut ausgebaut, sodass wir ohne Zwischenfälle nach rund zehn Stunden in Solwezi ankommen.

Im Aufgang der Sonne in Richtung zehn Monate weltwärts-Freiwilligendienst. Foto: privat

Empfangen werden wir vom Direktor der Caritas Solwezi, Father Sakala. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Father Sakala verbringen wir die erste Nacht in der Unterkunft, die wir nun für die nächsten zehn Monate unser zu Hause nennen werden. Ben und ich teilen uns ein Zimmer im Pastoral Centre St. Kizito. Mit uns wohnen Father Kapalu, Father Sydney, Father Victor, sowie Johnson, ein älterer Mann, der sich um das Gebäude kümmert. Auf dem Gelände des St. Kizito befinden sich außerdem ein Seminarhaus, in dem immer wieder Organisationen und Gruppen von Priesteranwärtern tagen, und eine kleine blaue Kirche.

Bei Father Sydney fällt uns schnell auf, welche sanfte Ruhe und angenehme Gelassenheit er ausstrahlt. Eigenschaften, die viele der anderen Fathers mit ihm teilen. Johnson beeindruckt uns schnell mit einem bemerkenswerten Geschichtswissen und großen Interesse an uns und Deutschland.

Am nächsten Morgen lernen wir unsere Arbeitsstelle kennen. Ben und ich, sowie Lara und Pauline, zwei weitere weltwärts-Freiwillige vom Bistum Limburg, verbringen unseren Freiwilligendienst bei der Diozöse Solwezi. Ben und ich arbeiten im Education Desk und Lara und Pauline im Youth Office. Neben unserer Arbeit in den Offices werden wir auch gemeinsam Computerkurse von Klasse 5 bis 12 anbieten. Während unseres ersten Monats sollten wir einen guten Überblick über die einzelnen Arbeitsbereiche der Diozöse vermittelt bekommen und lernen jedes Office für eine Woche kennen.

In den folgenden Blogbeiträgen werde ich mehr über die Arbeit der einzelnen Offices berichten.

Could you pass me the peanut butter, my Lord?

Mit vier Mitarbeitern der Diozöse und uns vier Freiwilligen wollen wir die Likumbi Lya Mize Zeremonien in Zambezi besuchen. Die Likumbi Lya Mize Zeremonien werden jährlich zu Ehren der Chiefs gehalten und ziehen Besucher aus aller Welt an.

Wir halten im Nirgendwo zum Community-Meeting. Foto: privat

In einem vollbepackten Landcruiser wollen wir in das 450km entfernte Zambezi reisen. Auf dem Weg besuchen wir einige Communities, die kleine Erdnussbutterproduktionsanlagen besitzen, um uns nach Schwierigkeiten bei der Produkton zu erkundigen. In einer der Communities kauft Father Clifford einen Hahn, der für den Rest der Fahrt der vierte Passagier im Kofferraum des Land Cruisers ist.

In Partnerschaft mit der Diozöse Limburg hat die Diozöse Solwezi Communities Erdnussbutterproduktionsanlagen finanziert. Erdnussbutter wird in Sambia zu jedem Frühstück gegessen. Foto: privat

Es wird dunkel und nach 300km halten wir in Maninga an einem Pastoral Centre, um dort die Nacht zu verbringen.

Am nächsten Tag in Zambezi angekommen, beziehen wir unsere Unterkunft. Wir übernachten mit dem Bischof von Solwezi, der für die Zeremonien nach Zambezi gekommen ist, in einer Unterkunft.

Am Morgen weckt mich Ben und erklärt mir etwas überraschend, dass der Bischof uns bereits zum gemeinsamen Frühstück erwarten würde und nur noch ich fehlen würde. Der Bischof stellt insbesondere für die jüngeren Fathers eine mit höchstem Respekt geehrte Persönlichkeit dar. Ich muss zugeben, dass ich, als jemand der in Deutschland eher flache Hierarchien gewohnt ist, es doch etwas gewöhnungsbedürftig empfindet, einen anderen Menschen mit „my Lord“ am Frühstückstisch anzusprechen.

Bischof Charles Kasonde und mein Mitfreiwilliger Ben stehen am Strand des Zambezi River und bestaunen das Treiben auf dem Wasser. Foto: privat

Da die vielen Eindrücke auf den Likumbi Lya Mize Zeremonien sich nur schwer in Worte fassen lassen, möchte ich die folgenden Bilder für sich sprechen lassen.
Ich habe übrigens später den Hals des Hahns in meinem Essen gefunden.

Menschen versammeln sich am Zambezi river. Die Zeremonien finden auf der gegenüberliegenden Seite statt, sodass wir den Fluss mit einem der Holzboote überqueren mussten. Foto: privat

Die Zeremonien sind für Menschen aus ganz Sambia, wie auch für Touristen aus dem Ausland ein riesen Spektakel. Foto: privat

Der Tag neigt sich dem Ende zu, als sich das warme Licht der untergehenden Sonne auf dem Zambezi River spiegelt. Foto: privat

Gruppen von Mashikimaskenträgern marschieren in die Arena ein. Foto: privat

Bild links und rechts: beeindruckende Makishi-Masken; in der Mitte: v.r.n.l. Pauline, Lara, ein Makishimaskenträger, Ben und ich. Foto: privat

Bei den Zeremonien sind uns etwas negativ die Gruppen von Europäischen/Amerikanischen Touristen aufgefallen. Die Europäischen/Amerikanischen Touristen, die wir gesehen haben, probierten jeden Moment der Zeremonie mit ihrer Kamera festzuhalten und liefen dafür auch mitten in der Arena herum. Einige von ihnen haben sich beispielsweise direkt vor die Chiefs, denen die Zeremonie galt, gestellt, um minutenlang von ihnen Bilder aus jedem erdenklichen Winkel aufzunehmen. Ich persönlich habe dies als störend und wenig wertschätzend empfunden und würde mir wünschen, dass einige Touristen mehr Gespür für ihr eigenes Auftreten mitbringen.

Zambian Time

Außerdem durfte ich diesen Monat meinen 19. Geburtstag in Sambia feiern. Trotz Reinfeiern mussten wir um 5 Uhr morgens aufstehen, um zur Seminarian Fund Presentation zu fahren. Im Rahmen einer 5 stündigen Messe sollten die von der Katholischen Frauenorganisation gesammelten Geldbeträge an die Diozöse Solwezi übergeben werden. Im Nachhinein hätten wir uns von der Aufstehzeit von 5 Uhr unbeeindruckter zeigen sollen – schließlich wurden wir schon vorher mit der sogenannten Zambian Time konfrontiert. Die Fathers sind nämlich erst ab 7 Uhr völlig entspannt in unser Wohnzimmer gekommen, während wir nach einer kurzen Nacht schon zwei Stunden mit Warten verbracht haben.

Four Kwacha – Four Kwacha – Four Kwacha

Meistens fahren wir mit dem Taxi oder einem Minibus für vier Kwacha (umgerechnet 33ct) zur Arbeit. Die Minibusse fahren nur, wenn sie bis in die letzte Ecke mit Passagieren gefüllt sind. Ein „Busbegleiter“ sorgt mit Pfiffen, Rufen und Schlägen auf das Minibusdach dafür, dass umherstehende Menschen in den Bus einsteigen und die leeren Plätze ausnahmslos besetzt werden. So kommt es, dass wir für eine Strecke, die wir mit dem Taxi in teilweise weniger als fünf Minuten zurücklegen, mit dem Minibus schon bis zu 50 Minuten gebraucht haben.

Während unserer ersten Tage in Solwezi wurden wir von einem „Taxifahrer“ mitgenommen, der angab kein Wechselgeld bei sich zu haben. Dies hielt ich in der Situation für unrealistisch und wollte es unbedingt vermeiden, den Eindruck zu erwecken, dass es uns nicht stört, wenn wir den mehr als zehnfachen Preis für unsere Taxifahrt zahlen. Da es sich schnell bei den Minibus- und Taxifahrern herumgesprochen hatte, wo wir hingebracht werden müssen, befürchtete ich, dass es sich ebenso schnell verbreiten würde, höhere Preise von uns zu verlangen. Dem Taxifahrer wollte ich darum deutlich zu verstehen geben, dass wir uns nicht so leicht veräppeln lassen und habe darauf bestanden, nur einen Preis von vier Kwacha zu bezahlen. Etwas überraschend wurde uns angeboten, die Fahrt kostenlos zu erhalten. Verwirrt und letztendlich ohne zu bezahlen haben wir daraufhin das Taxi verlassen.

Ein vollbesetzter Minibus fährt auf der Hauptstraße in Richtung der Innenstadt von Solwezi. Die Hauptstraße ist die einzige geteerte Straße in Solwezi und wurde erst vor kurzem gebaut. Die zweispurige Straße führt über eine einspurige Brücke, an der es sehr häufig zu Unfällen kommt. Die Brücke wird derzeit um eine zweite Spur erweitert. Außerdem werden Fußwege entlang der Hauptstraße gebaut. Foto: privat

Anfang letzter Woche habe ich auf dem Nachhauseweg Franck, einen Flüchtling aus dem Kongo kennengelernt, der im November nach Amerika gehen wird. Wir haben uns für das Wochenende verabredet, damit wir auch die Möglichkeit bekommen seine Familie kennenzulernen. Da Franck in einem vom St. Kizito aus zwölf Kilometer entfernten Compound lebt, wollten wir uns bei einem Freund von ihm in unserer Nähe treffen.

Francks Freund kommt nach Hause, als wir schon eine Stunde in seinem Wohnzimmer sitzen und fragt uns direkt, ob wir uns an ihn erinnern können. Es stellt sich heraus, dass es sich um den Taxifahrer handelt, dem ich etwas böswillig unterstellt habe, dass er mit uns spielen würde. Zum Glück nimmt er es mir nicht übel, wie unfreundlich ich ihm damals gegenüber aufgetreten bin und wir lachen gemeinsam über die für uns etwas unangenehme Situation.

Mittlerweile wissen wir, dass es in Solwezi üblich ist, Fremde, meist gegen Bezahlung, im Auto mitzunehmen und dass die richtigen Taxis deutlich teurer sind. Unser „Taxifahrer“ ist eigentlich Arzt im Krankenhaus von Solwezi. Francks Familie haben wir am letzten Wochenende noch nicht kennengelernt, aber wir planen uns mit Franck nochmal in seiner eigentlichen Unterkunft, im Compound zu treffen. Dort werden wir mehr über seine Fortschritte mit den US-amerikanischen Immigrationsbehörden erfahren.

Freiwilligendienst in Deutschland

Letzte Woche haben wir Patrick und Chile verabschiedet. Beide gehen für ein Jahr als Freiwillige zur Diozöse Limburg nach Deutschland. Ich persönlich halte es für sehr wichtig, im Zeichen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Organisationen in Deutschland und Sambia, eine beidseitige Entsendung von Freiwilligen zu ermöglichen. Patrick und Chile schätzen den Freiwilligendienst zudem sehr als Chance Deutschland kennenzulernen.

Angefangen mit einer Party bei einem Freund von Patrick und Chile, war die Verabschiedung ein lustiger Abend, den wir letztendlich auf einem Konzert in einem der Clubs in Solwezi haben ausklingen lassen.

Mujibyepi, Lasse?

In den ersten Wochen ist es uns teils sehr schwer gefallen, die vielen neuen Gesichter auseinanderzuhalten. Uns passiert es immernoch oft, dass uns Menschen mit Namen begrüßen können, obwohl wir beide der Überzeugung sind, unser Gegenüber zum ersten Mal zu sehen. Dennoch kann ich es mittlerweile nicht mehr nachvollziehen, wie ich anfangs oft das Gefühl hatte, dass sich viele Menschen hier sehr ähnlich sehen.

Etwas peinlich ist es für mich geworden, als ich mich beim Direktor der Caritas, am ersten Tag im Office und einen Tag nach dem gemeinsamen Abendessen mit ihm – da noch im Freizeitlook mit Hut – erneut mit meinem Namen vorstellte. Father Sakala nahm dies jedoch mit viel Humor.

Father Clifford konnte mir übrigens von ähnlichen Problemen in seiner zweijährigen Zeit als Priester in Amerika im Umgang Hellhäutigen berichten. Ich werde mich mal bei Patrick und Chile erkundigen, ob es ihnen in Deutschland ähnlich ergangen ist.

„Mujibyepi?“ heißt „wie geht es dir?“ auf Kaonde, einer der 72 Sprachen, die in Sambia gesprochen wird. Kaonde ist besonders in Solwezi und seiner Umgebung verbreitet. Während der nächsten Monate werden wir Kaonde lernen.

In den folgenden Blogs werdet ihr mehr über unsere Arbeit im Education Office, das Essen in Sambia, und unsere Freizeitaktivitäten in Solwezi erfahren.

Ich beim Überqueren der Chinyingi Bridge, Zambezi River, Zambia. Foto: privat

 

 

Autor:

Lasse Dierich

Lasse macht seinen Freiwilligendienst in Sambia bei der Caritas Solwezi. Der Neunzehnjährige unterstützt Waisen und benachteiligte Kinder mit Computerkursen und Mathenachhilfe. Lasse schätzt seinen Freiwilligendienst insbesondere als Chance zur interkulturellen Begegnung.

12 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Lasse,
    vielen Dank für den ausführlichen 2. Bericht über Weihnachten, Tansania-Zugreise etc.
    Für Deine Freiwilligenarbeit wünschen wir Dir Gesundheit und weiterhin viel Einfühlungsvermögen.
    Liebe Grüße aus SZ von Oma und Opa

  2. Hallo Lasse….
    Julian war so lieb mir die Kontaktdaten zu zusenden…mit deinen Beiträgen!
    Ich werde eine eifrige Leserin sein…
    Schön das du uns an deinen Erlebnissen, deinem Alltag teilhaben lässt!
    Toll, das deine Freundschaft mit deinem Bruder forever…
    Schon so viel Jahre besteht..ich denke oft daran, wenn du bei uns warst an unsere Gespräche…, als ihr noch jünger wart, und mit Julians Opa Nachtwanderungen gemacht habt…Filme oben bei Julian im Zimmer bis morgens geschaut habt…
    Ich wünsche dir eine tolle, Erfahrungsreiche Zeit…und freue mich über ein gesundes Wiedersehen…
    Liebe Grüsse….Andrea

  3. Lieber Lasse,
    danke für die lieben Grüße und die Bitte Deinen Blog zu lesen. Es freut mich, dass Du weiterhin offen und vertrauensvoll mit vielen neuen Menschen in Kontakt kommst.
    Ich wünsche Dir noch viele Situationen in denen Du lachen und über die Andersartigkeit und Ruhe mit der andere Menschen mit Situationen umgehen können, staunen kannst.

    Ich werde weiterhin Deinen Bericht lesen.

    LG Meike Oeler

  4. Lieber Lasse,
    deine Mutter hat mir freundlicherweise den Link zu deinem Blog zukommen lassen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar.
    Ich bin total beeindruckt von deinem Blog! Lasse, deine Texte, deine Bilder, deine Reflexionen über das ganz andere Leben in Afrika und was du daraus für dich schließt, beeindrucken mich wirklich sehr. Ich freue mich, dich nun eine Zeit über deinen Blog begleiten zu dürfen.
    Ein bisschen stolz bin ich schon, dass ich für 6 Jahre deine Lehrerin sein durfte. Gern erinnere ich mich an gemeinsame Episoden, wie das Hühnerreferat mit Julian – ein Praktiker und ein Theoretiker schaffen etwas Grandiose – oder die Nächte unter dem Sternenhimmel auf dem Plattschiff in Holland bei unserer Abschlussfahrt…. Ich wünsche dir von Herzen weiterhin offene Augen, ein Gespür für die Menschen, Mut und ganz viel Glück.
    deine Carmen Mucha

  5. Lieber Lasse, Deine Verwandtschaft aus Garmisch-Partenkirchen schaut dir auch gerne über die Schulter! Respekt! Hab noch gute Zeiten, wertvolle Begegnungen und gute Erfahrungen !!!

  6. Hallo Lasse, deine Verwandtschaft aus Garmisch-Partenkirchen schaut die auch erfreut über die Schulter! Toll! alles Gute und weiterhin viele gute Erfahrungen!

  7. Vielen Dank für netten Kommentare! Freue mich sehr über das positive Feedback. Nemimuna bose mwane!

  8. Lieber lasse,
    Ich freue mich auf diese Weise an deinem Leben in Sambia teilnehmen zu können. Danke dafür! Interessant finde ich, dass du mit sehr unterschiedlichen Menschen zusammen triffst und dabei auch Überraschungen erlebt!
    Alles gute und viel Freude wünscht dir o margret

  9. Für den ausführlichen Bericht von Deinem Freiwilligendienst in Solwezi sei herzlich bedankt.
    Wir wünschen Dir und Ben alles Gute.
    Oma und Opa aus SZ

  10. Lieber Lasse,

    Richtig guter Blog !!! Da bekommt man gleich das Gefühl wieder in Solwezi zu leben 🙂 Ich hoffe dass ihr auch weiterhin so viel Spaß haben werdet und freue mich schon auf den nächsten Beitrag 😉

    LG Seb

  11. Lieber Lasse,
    vielen Dank für den schönen Artikel!
    Du beschreibst sehr anschaulich wie es in Sambia ist. Interessant finde ich auch die kleinen Missverständnisse und der Humor mit dem diese hingenommen werden.
    Ich wünsche Euch weiter einen guten Aufenthalt mit vielen interressanten Eindrücken und Gesprächen. Wenn man Dich gut kennt, kann man sich ein paar der Situationen noch besser vorstellen.
    Viele Grüße aus Hamburg, Olaf

  12. Lieber Lasse,
    gaaaanz tolle Bilder. Schöner Blogeintrag. Für die Touristen hätte ich mich auch geschämt … Klasse, dass es jetzt in Solwezi eine geteerte Straße gibt. War in 2011, als ich da war, noch nicht so … Und alle Achtung, dass du über diese Brücke gegangen bist. Mich hätte da keiner rüber bekommen!!!
    LG aus Aachen, Uta (früher im Team FWD …)

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