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„Solidarität fragt nicht nach den Differenzen, sondern nach dem Gemeinsamen der Religionen.“

Tief beeindruckt zeigte sich mit diesen Worten der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann auf der gestrigen Pressekonferenz zur MISEREOR-Fastenaktion 2012  von den Erfahrungen seines Besuchs in Kalkutta/Indien, wo Muslime ein MISEREOR-Projekt leiten.

Prälat Sayer, Bischof Wiesemann, Bischof Lobo und Weihbischof Georgens präsentierten die Aktion "Solibrot"

Prälat Sayer, Bischof Wiesemann, Bischof Lobo und Weihbischof Georgens präsentierten die Aktion „Solibrot“ © Raphael Rönn/MISEREOR

MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer dankte den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfern, die die diesjährige Fastenaktion unter dem Motto “ Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben!“ ins Bistum tragen und erläuterte, warum MISEREOR dieses Thema aufgreift: „Die Menschen in den städtischen Elendsvierteln und ihre Lebenssituation werden kaum beachtet, da muss dringend etwas geschehen.“ Die internationalen Gäste der Fastenaktionaus Asien, Afrika und Lateinamerika lieferen viele frisch Impulse für die Diözesen und zeigen, was „wir von ihrer Einsatzbereitschaft auch in schwierigen und belastenden Situationen lernen können“, so Wiesemann.

Bischof Lobo aus der Diözese Baruipur südlich von Kalkutta forderte angesichts der Fastenzeit die Menschen zur Umkehr auf: „Es gibt genug, um die Bedürfnisse aller sicherzustellen, aber es ist nicht genug da, um die Habgier der Menschen zu  befriedigen.“

Besondere Erwähnung fand auf der Pressekonferenz auch die Aktion „Solibrot“, an der sich derzeit bundesweit über 60 Bäckereien beteiligen und Brote mit einem Solidaritätszuschlag von 50 Cent  für die MISEREOR-Projektarbeit verkaufen.

Autor:

Julia Frielinghausen

Julia Frielinghausen arbeitet als Online-Redakteurin bei MISEREOR. Dort ist sie u.a. für den Bereich Soziale Medien zuständig.

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