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Philippinen: Besuch bei den Seenomaden auf der Insel Mindanao

Eine Woche sind wir nun schon auf den Philippinen, um für die kommende Fastenaktion 2015 dort das Leben der Fischer zu recherchieren. In diesen Tagen haben wir die Gruppe der Sama Dilaut, auch Badjao genannt, begleitet, die ihr Leben auf Booten verbringen. Deshalb zählt man sie auch zu den Seenomaden. Inzwischen haben jedoch viele von ihnen ihre Existenz auf dem Meer ganz oder teilweise aufgegeben.

Die Fischer sind im Süden der Großstadt Davao auf der Insel Mindanao, im Viertel Bucana ansässig. Da, wo sie ihre Hütten gebaut haben, treffen sich der Davao River und der Davao Gulf, das offene Meer. Bei Flut, Stürmen und starkem Regen ein ziemlich gefährlicher Ort, um sich dort niederzulassen und seine Kinder großzuziehen. Nach wie vor leben die Sama Dilaut jedoch als Fischervolk und fahren, wann immer das Wetter es zulässt, zum Fischen hinaus aufs Meer. Da aber die Erträge des Fangs nicht mehr aussreichen, handeln sie zusätzlich mit Secondhand-Kleidung und verkaufen Schmuck aus Perlen.

DSC_8214_kleinBesonders beeindruckt hat uns die spürbare Solidarität der rund 20 Badjao-Familien im Viertel Bucana, die alles miteinander teilen, füreinander einstehen und gemeinsam ihre Community zu einem Ort menschenwürdigen Lebens gestalten.

Heute geht es weiter auf die Insel Siargao, die im Osten der Philippinen liegt.

Autor:

Miriam Thiel

Als Referentin für Gemeindekommunikation berät und motiviert Miriam Thiel Gemeinden bei ihrem Engagement für MISEREOR. Sie begleitet immer wieder gerne Gruppen, die die Arbeit MISEREORS kennenlernen möchten.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Amazing Ms. Miriam.see u very soon.

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