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Erster Tag des Freiwilligendienst in Thailand

Ein unheimlich anstrengender, aber wunderschöner erster Tag in Thailand geht zu Ende. Ein Tag mit vielen Eindrücken und Emotionen. Ein Tag, der in Frankfurt anfing und in Bangkok aufhörte.

Flug nach Thailand

Blick aus unserer Wohnung im 10. Stock

Blick aus unserer Wohnung im 10. Stock

Los ging die Reise in Frankfurt. Das war wohl der schwerste Abschnitt: Abschied nehmen von den Liebsten. Um 11 Uhr gab es dann aber kein zurück mehr. Der Flieger hob ab. Kurs in Richtung Thailand.
Nach einem Zwischenstopp in Dubai und 16 Stunden Flug landeten Barbara und ich in Bangkok. Es war 8 Uhr morgens und hatte bereits 28 Grad. In Deutschland war es drei Uhr nachts.

Ankunft in Bangkok

Am Flughafen wurden wir herzlich von Kun Ben und Kun Nattaya zwei Mitarbeiter von COERR (Catholic Office for Emergency Relief and Refugees) begrüßt. Kun Ben lud uns sogar auf ein spätes Frühstück ein. Das war eine lustige Angelegenheit, der ich einen kleinen extra Abschnitt widme.
Das erste Restaurant, in das uns Kun Ben führte, war ein japanisches. Doch unsere erste Mahlzeit in Thailand sollte dann doch nicht Japanisch sein. Die Essensauswahl entsprach nicht Kun Bens Vorstellung. Also gingen wir weiter, zu einem Chinesen. Wieso in Thailand thailändisch essen? Das Essen war aber sehr lecker. Nudelsuppe mit Fischbällchen. Kun Ben bestellte uns auch einige lokale Spezialitäten. Darunter kleine weiße Brötchen, welche aussahen wie übergroße Knoblauchknospen; gefüllt mit irgendetwas Rotem. Es schmeckte köstlich. Vor allem die frische Mango mit in Kokosnussmilch gebratenem Reis.

Wai – Gruß und Kennenlernen des neuen Arbeitsplatzes

Während des Essens brachte uns Kun Nattaya den thailändischen Willkommensgruß, „Wai-Gruß“ genannt, bei. Dabei hält man die Hände zusammengefaltet vor die Brust und senkt den Kopf, so dass die Nase die Fingerspitzen berührt. Unsere nächste Station war nämlich ein Besuch beim BRC, unserem zukünftigen Arbeitsplatz. Dort wurden wir unserem Supervisor und den Mitarbeitern vorgestellt. Uns wurde erklärt, dass wir im BRC in der „Education Unit“ mitarbeiten werden. Also kreative Unterrichtsgestaltung wie Musik, Kunst und Sport. Bei einer kleine Rundführung lernten wir auch die anderen Abteilungen, die „Social Unit“, die „Financial Unit“ und die „Medical Unit“ kennen.

Das neue Zuhause

Später machten wir uns mit Kun Ben, Kun Nattaya und der Projektkoordinatorin des BRC, auf den Weg zu unserer neuen Bleibe. Die Wohnung liegt nur einen Kilometer vom BRC entfernt, so dass die Arbeit leicht zu Fuß zu erreichen ist. Wir unterschrieben unseren ersten eigenen Mietvertrag und bekamen anschließend die Schlüssel. Das war schon richtig aufregend. Aber auch beruhigend zu wissen, einen Ort für sich zu haben. Die Wohnung war richtig schön. Barbara und ich waren sehr begeistert. Den restlichen Tag richteten wir die Wohnung ein und kauften noch die nötigsten Dinge. Unter anderem Klopapier. Es gab zwar neben der Toilette einen Schlauch mit einer Wasserdrüse, aber…

Wie gesagt war es ein wunderschöner Tag. Die Leute von BRC und COERR waren sehr freundlich und nahmen sich sehr viel Zeit für uns. Kun Ben war ab der ersten Sekunde unheimlich locker und offen. Er scheute sich nicht uns schon am ersten Tag mit seinem Humor zum Lachen zu bringen. Besser hätten wir nicht empfangen werden können.

Autor:

Meine Name ist Katrin und ich verbringe meinen Freiwilligendienst in Thailand. Dieses Jahr habe ich mein Abitur in Mannheim gemacht und freue mich jetzt schon sehr auf meinen Auslandseinsatz. Ich lebte bereits in Tansania und absolvierte ein Austauschjahr in Ungarn. Die asiatische Kultur konnte ich bisher allerdings noch nicht kennen lernen. Ich singe in einem Chor und spiele Klavier. Außerdem bin ich sehr sportbegeistert. Ich mache Leichtathletik bei der MTG Mannheim. "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." afrikanisches Sprichwort

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. 3.9.2014
    Hallo Katrin
    Wir freuen uns, dass es dir gutgeht und hoffen, dass du die vielen neuen Eindrücke ver-
    arbeiten kannst. Ich bdeneide dich um das warme Wetter in Thailand denn bei uns
    ist es kalt und regnerisch. Halt die Ohren steif und lass dich nicht unterkriegen.
    Ganz liebe Grüße
    Oma

  2. Liebe Katrin,

    gerade erst angekommen und schon einen langen Blogbeitrag geschrieben. Super. Aber es musste sicherlich so einiges raus aus deinem Kopf. Schön, wenn du uns dran teilhaben lässt … :-))) Alles Gute bei der weiteren Eingewöhnung.

    LG aus Aachen, Uta

    PS: Um das tolle Essen beneide ich euch …

  3. Yin dee dtonrup soo prathed thai/ Willkommen in Thailand!

    Ich wünsche euch einen guten Start in euren Freiwilligendienst und wahnsinnig viel Spaß am BRC und generell in BKK. Bis nächste Woche,

    Katha

    P.S.: Mit der Wasserdüse kann man aber hervorragend das Bad putzen.;)

  4. Hallo Katrin,
    ja, da seid ihr wohl ein paar Hausnummern höher gelandet als wir! 😀
    Ich wünsche euch eine gute Einfindung in das Projekt und die Aufgaben und ganz viel Geduld.
    Liebe Grüße aus Baucau 🙂

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