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Mut ist, sich aus der gewohnten Komfortzone hinauszubewegen – Mit dem MISEREOR-Freiwilligendienst unterwegs

Welche 3 Dinge haben unsere neuen Freiwilligen auf alle Fälle im Gepäck, worauf freuen sie sich besonders und was bedeutet für sie Mut? Das alles verraten sie uns im Kurz-Interview.

Teil 3: Leo und Lara

Leo

Leo


„Mut ist, sich aus der gewohnten Komfortzone hinauszubewegen und mit anderen Kulturen in Kontakt zu treten, die einem völlig fremd sind.“


Leo ist 18, kommt aus Bonn und wird seinen Freiwilligendienst in Sambia,in einem von der Diözese Solwezi geleiteten Kinder-Bildungsprojekt absolvieren. Das Projekt ermöglicht Aidswaisen und benachteiligten Kindern durch eine gute Schulausbildung eine Zukunft.

Ich mache beim MISEREOR Freiwilligendienst mit, weil…

… ich in einem anderen Kontinent grundlegend neue Erfahrungen über den Schul- und Studienalltag hinaus machen und meinen eigenen Horizont über die westliche Welt hinaus erweitern möchte.

Drei Dinge, die in meinem Gepäck sein werden:

Hoffentlich meine Trompete, die auf dem Aussendungsgottesdienst erhaltene Holzfriedenstaube und ein Moskitonetz.

Drei Dinge, die ich ungern zurücklasse:

Meine Familie, meine Freunde und Gewürzgürkchen.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

… die Ankunft in Lusaka und das erste Treffen mit den Personen, mit denen ich zusammenarbeiten werde. Auch die anschließende Fahrt nach Solwezi wird sicherlich spannend und viele erste Eindrücke vermitteln.

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Das werde ich dann vermutlich erfahren. Vielleicht meine ruhige Art oder meinen Sinn für Humor.


Lara

Lara


„Mut ist Wege zu gehen, die sich nicht jeder zu gehen traut und seinen Horizont zu erweitern, um sich nicht der allgemeinen Meinung zu fügen.“


Lara ist 18 Jahre alt, kommt aus Köln und wird bei PREDA in Ologapo auf den Philippinen arbeiten. PREDA ist eine Menschenrechtsorganisation, die sich für den Schutz und die Entfaltung von Kindern und Jugendlichen einsetzt, die in der Vergangenheit traumatische Erlebnisse wie einen Gefängnisaufenthalt oder Zwangsprostitution erlebt haben.

Ich mache beim MISEREOR Freiwilligendienst mit, weil…

… es meiner Meinung nach eine einmalige Chance ist, sich ehrenamtlich zu engagieren. Gleichzeitig kann man so viele neue Erfahrungen sammeln und eine völlig neue Kultur kennenlernen.

Drei Dinge, die in meinem Gepäck sein werden:

Bücher, meine Laufschuhe und ein Tagebuch.

Drei Dinge, die ich ungern zurücklasse:

Meine Familie, meine Freunde und meinen Hund.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

… die Leute und die philippinische Kultur, die ich kennenlernen werde und auf 10 Monate mit meiner lieben Mitfreiwilligen Natalie.

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Ich hoffe, sie werden meinen Optimismus und mein Engagement vermissen. Aber vor allem hoffe ich, dass sie mich insgesamt in positiver Erinnerung behalten.

Autor:

Julia Frielinghausen

Julia Frielinghausen arbeitet als Online-Redakteurin bei MISEREOR. Dort ist sie u.a. für den Bereich Soziale Medien zuständig.

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