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Mut ist, seine eigenen Grenzen neu zu definieren – Mit dem MISEREOR-Freiwilligendienst unterwegs

Welche 3 Dinge haben unsere neuen Freiwilligen auf alle Fälle im Gepäck, worauf freuen sie sich besonders und was bedeutet für sie Mut? Das alles verraten sie uns im Kurz-Interview.

Teil 4: Samuel und Luis

Samuel

Samuel


„Mut ist für mich, seine eigenen Grenzen neu zu definieren.“


Samuel ist 19, kommt aus Brühl bei Köln und wird seinen Freiwilligendienst in Sambia in der Provinz Solwezi absolvieren. Das Projekt, in dem er dort tätig ist, kümmert sich um eine geregelte Ausbildung der Kinder und Jugendlichen und  unterstützt sie darin, neue Perspektiven für die Zukunft zu gewinnen

Ich mache beim MISEREOR Freiwilligendienst mit, weil…

… ich nach 13 Jahre Schule nicht direkt weiter machen will mit einem Studium, sondern erst einmal Erfahrungen mit anderen Kulturen und Sprachen sammeln möchte. Mir ist während eines Sozialpraktikums bewusst geworden, welche Freude ich an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen habe. Deshalb bin ich auch zu dem Entschluss gekommen, mich für das Projekt zu bewerben.

Drei Dinge, die in meinem Gepäck sein werden:

Meine Kamera, mein Tagebuch und Wegbegleiter von Freunden.

Drei Dinge, die ich ungern zurücklasse:

Mein Cello und den Chor, meine Familie und Freunde, den gewohnten Alltag, der mich so lange Zeit geprägt hat.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

… die gefühlt ganz andere Welt, die mich dort erwartet. Es wird, glaube ich, viel zum Staunen und Nachdenken geben. Ich bin froh, die Möglichkeit zu haben, dies zu erleben.

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Ich glaube, dass jeder Freiwilliger kreative Ideen bei seiner Arbeit mitbringt. Ich habe in Deutschland viel Erfahrung mit Musik, Technik und Fotografie gemacht und glaube, dass ein starker „Know-how“- Austausch stattfinden wird. Vermissen werden sie dann vermutlich meine Ideen und Blickwinkel auf Sachen, wohingegen ich ihre sicht auf die Dinge vermutlich auch vermissen, aber gleichzeitig gerne mit zurück nach Deutschland nehme.


Luis

Luis


„Mut ist für mich, in dieser Welt nicht zum Zyniker zu werden, sondern die Dinge anzupacken.“


Luis ist 18 Jahre jung, kommt aus Aachen und wird bei der Organisation Pravah in Delhi arbeiten, die verantwortungsschaffende Jugendarbeit betreibt.

Ich mache beim MISEREOR Freiwilligendienst mit, weil…

… ich die Organisation schon etwas länger kenne, bewundere und mich bei euch sehr gut aufgehoben fühle! Die grundsätzliche Idee zum Freiwilligendienst kam als Weiterentwicklung des Wunsches, ein Jahr Work and Travel in Neuseeland zu machen. Das erschien mir dann doch irgendwie zu langweilig.

Drei Dinge, die in meinem Gepäck sein werden:

Fotos von Freunden und Familie, ein Moskitonetz (für das ich vor Ort wahrscheinlich ausgelacht werde) und die Kette mit Friedenstaubenanhänger, die wir Freiwilligen von MISEREOR bekommen haben.

Drei Dinge, die ich ungern zurücklasse:

Freunde und Familie in Realversion, mein Zimmer und mein Fahrrad.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

… den Flug und die anschließende WG-Eröffnung mit Johannes, meinem Mitfreiwilligen in Delhi, Chaos garantiert!

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Na mich, hoffentlich.

Autor:

Julia Frielinghausen

Julia Frielinghausen arbeitet als Online-Redakteurin bei MISEREOR. Dort ist sie u.a. für den Bereich Soziale Medien zuständig.

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