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Mut ist, nicht den einfacheren, sondern den sinnvolleren Weg zu wählen.– Mit dem MISEREOR-Freiwilligendienst unterwegs

Welche 3 Dinge haben unsere neuen Freiwilligen auf alle Fälle im Gepäck, worauf freuen sie sich besonders und was bedeutet für sie Mut? Das alles verraten sie uns im Kurz-Interview.

Teil 5: Sonja und Lydia

Sonja

Sonja


„Mut ist für mich, nicht den einfacheren, sondern den sinnvolleren Weg zu wählen.“


Sonja ist 23, kommt aus Speyer und wird für die nächsten 10 Monate das Menschenrechtszentrum Centro Prodh, Centro de Derechos Humanos Miguel Augustín Pro Juáres A.C. in Mexiko-Stadt, Mexiko, im Rahmen eines Freiwilligendienstes, unterstützen. Das Centro Prodh in Mexiko-Stadt ist eine lokale NGO mit beratendem Status vor dem sozialen- und ökonomischen Rat der Vereinten Nationen und setzt sich für die Verteidigung und Förderung der Menschenrechte von Individuen und Gruppen in Mexiko ein. Dabei verfolgt das Zentrum stets das Ziel eine gerechte und demokratische Gesellschaft, in der alle Menschenrechte ausnahmslos respektiert werden, aktiv zu gestalten. Das Centro PRODH bietet Schulungen und Seminare für Menschenrechtsaktivisten in Mexiko an und unterstützt diese dadurch auf professionelle Art und Weise.

Ich mache beim MISEREOR Freiwilligendienst mit, weil…

… ich mich sehr für die Entwicklungszusammenarbeit generell, die Menschenrechtslage in Mexiko sowie für die Arbeit von MISEREOR interessiere. Die Arbeit des Centro Prodhs beeindruckt mich sehr und ist meiner Meinung nach, für die zukünftige Entwicklung Mexikos, im Hinblick auf die aktuelle Menschenrechtslage, von sehr großer Bedeutung. Da mir Mexiko schon im Rahmen eines vorherigen 11-monatigen Aufenthalts ans Herz gewachsen ist, habe ich außerdem bereits einen Bezug zu dem Land und seinen Leuten. Daher freue ich mich besonders darüber, mich diesmal vor Ort zu engagieren und einen kleinen (aber wichtigen) Beitrag zu leisten.

Drei Dinge, die in meinem Gepäck sein werden:

Bücher, Tanzschuhe und sehr viel Vorfreude

Drei Dinge, die ich ungern zurücklasse:

Meine Familie, meine Freunde und Vollkornbrot 🙂

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

… die Begegnungen mit den Menschen in Mexiko sowie auf interessante Gespräche und Diskussionen, die verschiedenste Sachverhalte auf ganz unterschiedliche Art und Weise beleuchten.

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Meine Begeisterung und Motivation, mit der ich mich für die Arbeit im Centro Prodh einsetzen werde.


Lydia

Lydia


„Mut ist für mich, sich mit Absicht in eine fremde Situation zu begeben, um neue Erfahrungen sammeln zu können.“


Lydia ist 18 Jahre, kommt aus Ennepetal in Nordrhein-Westfalen und wird bei der Organisation COERR in Thailand arbeiten.

Ich mache beim MISEREOR Freiwilligendienst mit, weil…

… ich finde, dass jeder versuchen sollte, sich auf die eine oder andere Art für andere/benachteiligte Menschen einzusetzen. Der Freiwilligendienst stellt für mich eine Gelegenheit dar, um genau dies zutun und dabei auch noch mich selber und eine andere Kultur besser kennenzulernen.

Drei Dinge, die in meinem Gepäck sein werden:

Ein Thai-Wörterbuch, meine Kamera und ganz viel Vorfreude.

Drei Dinge, die ich ungern zurücklasse:

Natürlich meine Familie und meine Freunde, aber auch so etwas Banales wie den Schnee im Winter.

Wenn ich an meine Ausreise denke, dann freue ich mich ganz besonders auf…

… die kulturellen Unterschiede und auf Elefanten.

Das werden die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, vermissen, wenn ich nach 10 Monaten wieder nach Deutschland zurückkomme:

Hoffentlich meine freundliche und engagierte Art, aber das werde ich wohl noch erfahren 🙂

Autor:

Julia Frielinghausen

Julia Frielinghausen arbeitet als Online-Redakteurin bei MISEREOR. Dort ist sie u.a. für den Bereich Soziale Medien zuständig.

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