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Mit Video-Special: Der Diocesan Youth Day oder: Feiern im Flüchtlingscamp

Bischof Charles Joseph Sampa Kasonde beim DYD Solwezi 2015

Der Bischof beim Fußballspiel, im Hintergrund koreanische Fathers.

In der zweiten Woche nach unserer Ankunft fand der jährliche Diocesan Youth Day (DYD) im südwestlich von Solwezi gelegenen Meheba Refugee Camp statt. Neben einigen Hintergrundinfos könnt Ihr Euch dazu ein von Samuel erstelltes Video angucken.

Wir fahren mit 120km/h über eine mäßige Straße Richtung Südwesten. Das ist etwas spektakulärer als es sich anhört, wenn man dabei mit 10 anderen Personen auf der Ladefläche eines Toyota-Pick-ups sitz, vergeblich versucht sich vor dem scharfen Fahrtwind zu schützen und der seltene Gegenverkehr gefährlich nahe an einem vorbeischießt.

Wir kommen aber lebendig in Meheba an. Einige Wachen, wie immer mit AK-47-Sturmgewehren, die sie leicht martialisch aussehen lassen, bewachen das Gelände, auf dem Flüchtlinge aus Angola, Ruanda und einigen anderen Ländern seit mehreren Jahrzehnten leben. Der dreitägige DYD wurde vom Youth Coordinator Father Lungu, der mittlerweile in Bonn(!) studiert, organisiert und es sind etwa 2000 Jugendliche anwesend. Es wird sehr viel Fußball und Netball gespielt, abends gibt es viele Tänze, Theateraufführungen und Quizzes. Am letzten Tag wird eine große Messe gefeiert.

Die beiden Nächte verbringen wir in „Little Korea“, wie Father Sydney sagt: Bei koreanischen Fathers, die anscheinend ihr ganzes Haus aus Korea importiert haben, von den Toiletten bis zum Reis-Warmhalter. Im Garten stehen noch zwei große Container.

Dabei belasse ich es und verweise lieber auf das Video, das Samuel aus unseren Aufnahmen erstellt hat:

Autor:

Mein Name ist Leo Krämer, ich bin achtzehn Jahre alt und komme aus Bonn. In meiner Freizeit spiele ich gerne Trompete und es freut mich ganz besonders, dass ich sie nach Sambia mitnehmen konnte. Diesen Sommer habe ich mein Abitur absolviert. Von Ende Juli 2015 bis Juni 2016 lebe ich über MISEREOR und den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ in der Hauptstadt der Nordwestprovinz Sambias, Solwezi. In diesen zehn Monaten unterrichte ich benachteiligte Kinder, gebe Computerkurse, bereite Unterrichtsgespräche über Themen wie HIV/Aids, Kinderrechte und Hygiene vor und unterstütze verschiedene andere Programme und Aktionstage vor Ort.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Leo,
    bin zur Zeit auf Rhodos. Hatte jetzt die Zeit endlich mal wieder in euren Blog zu schauen. Ein tolles Video mit sehr schöner Musik. Da bekommt man mal einen Eindruck von der Gegend und den Menschen-sehr interessant.
    Wie du sicher schon weisst hat Anna am 1.10. eine kleine PINA geboren. Donnerstag fliege ich zurück und Freitag fahren wir mit Jan nach Berlin um uns endlich unser Enkelkind bzw. Jan seine Nichte anzusehen. Du bist zwar Jans Cousin, aber bzgl. Pina gibt’s wohl keinen „Titel“ für dich.
    Hab weiterhin eine gute Zeit in Sambia.
    Liebe Grüße, Susanne

  2. Vielen Dank! Der Bischof hat nicht mitgespielt, das wäre ja unfair gewesen, am Ende wäre sonst noch wie in der WM 1986 die Hand Gottes zum Einsatz gekommen 😉

  3. Lieber Leo und Samuel,
    super. Das Video ist soo toll. Und die Musik von eurem Chor dazu. Das ist das i-Tüpfelchen. Hat der Bischof eigentlicht mitgespielt … ;-)))
    LG, Uta

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