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„Unsere Leute haben die Hilfspakete auch zu Fuß zu den Familien gebracht“

Aus Pakistan berichtet der langjährige MISEREOR-Partner Ajmal Malik über die Situation im Katastrophengebiet Swat-Tal:

„Jedes Jahr gibt es in Pakistan Überschwemmung durch den Monsunregen. Mit den Ausmaßen in diesem Jahr hat aber niemand gerechnet! So viele Menschen sind betroffen, es ist furchtbar! Wir haben direkt am ersten Tag reagiert, als wir hörten wie stark der Swat-Fluss über die Ufer tritt und Partner in der Region kontaktiert. Mit ihrer Hilfe verteilen wir Nothilfepakete an tausende Familien.

Das ist nicht einfach. Die Infrastruktur im Flutgebiet ist stellenweise komplett zusammengebrochen. Straßen sind kaputt und Brücken fortgeschwemmt.

Einige Gebiete im Swat-Tal können noch über die Stadt Mingora erreicht werden. Andere sind total abgeschnitten. Unsere Leute haben die Hilfspakete auch zu Fuß zu den Familien gebracht. Wir packen die Pakete mit der Hilfe von Freiwilligen in Islamabad. Eine Familie mit bis zu acht Personen kann davon ein paar Wochen leben. Nahrung, sauberes Trinkwasser und Medikamente, das ist das Wichtigste, was die Menschen gerade brauchen. Viele haben Durchfall und Hautausschläge, weil sie in ihrer Verzweiflung das dreckige Flusswasser trinken.“

Geschrieben von:

Gast-Autorinnen und -Autoren im MISEREOR-Blog.

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