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ÜberLebensMittelWasser: Virtuelles Wasser und unser Fußabdruck

Wasser ist nicht nur da, wenn wir es sehen – als glitzernde Wassertropfen in der Sonne – oder wenn wir Wasser trinken, kochen und im Badezimmer nutzen. Wieviel Wasser wir insgesamt verbrauchen, zeigt uns unser „Wasserfußabdruck“.

Ein Beitrag von MISEREOR-Expertin Kerstin Lanje aus der Broschüre „ÜberLebensMittelWasser“

Unser Wasserfussabdruck - die Verantwortung der Konsumenten. Foto: MISEREOR

Unser Wasserfussabdruck – die Verantwortung der Konsumenten. Grafik: Winfried Kock

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schätzt, dass sich der Wasserverbrauch weltweit, ausgehend vom Beginn des 2. Jahrtausends, bis 2050 mehr als verdoppeln wird. Dementsprechend wird das begrenzte Süßwasser knapper. Somit dürften bis Mitte des 21. Jahrhunderts 40 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten leben, in denen es an Wasser fehlt. Das kann lokal dazu führen, dass Menschen einen geringeren Zugang zu Wasser haben werden. Was haben wir damit zu tun?

Wozu das Konzept „Virtuelles Wasser“ dient

Wie lassen sich unser Handeln und die Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Trinkwasser fassbar machen? Konzepte wie „virtuelles Wasser“ oder der „Wasserfußabdruck“ sollen helfen, das Thema ganzheitlicher zu erfassen. Denn: Wasser ist nicht nur da, wenn wir es sehen, wenn wir es zum Beispiel direkt nutzen zum Trinken, Kochen und Waschen.
Als “virtuelles Wasser“ wird das Wasser bezeichnet, welches bei der Produktion von Lebensmitteln, Textilien, Mikrochips oder anderen Produkten verwendet, verschmutzt wird oder verdunstet. Was wir insgesamt an Wasser nutzen, also direkt konsumieren und indirekt für die Produktion von Waren und sogar Dienstleistungen verwenden, wird als „Wasserfußabdruck“ bezeichnet. In Deutschland verbrauchen wir täglich rund 120 Liter pro Person direkt in unserem Haushalt, um Toiletten zu spülen, zu duschen, Wäsche zu waschen, zu putzen, zu trinken und zu kochen. Nimmt man jedoch das „virtuelle Wasser“ hinzu, dann erhöht sich der Wasserfußabdruck auf 3.900 Liter pro Person und Tag.1

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25Badewannen: Es sind zwar nur 120 Liter, die wir täglich direkt verbrauchen – aber durch den Genuss von pflanzlicher und tierischer Nahrung steigt unser Wasserverbrauch auf 5.288 Liter täglich. Grafik: Winfried Kock

Der „Wasserfußabdruck“ eines Landes umfasst abgesehen von der Nutzung der heimischen Wasservorkommen (jährlich 58 Milliarden m3 in Deutschland) auch die Menge an importiertem virtuellem Wasser (125,0 Milliarden m3 Wasser in Deutschland) abzüglich dem Export von importiertem virtuellem Wasser (65,8 Milliarden m3 Wasser in Deutschland). Das ergibt einen Wasserfußabdruck von 116,2 Milliarden m3 für Deutschland.2

„Wasserrisiken“ sind unternehmensbezogen auf Ebene der Produktion und Produktionsmittel vorhanden und als gemeinsam genutzte Ressource bezogen auf Flüsse. Die Risiken sind ökologisch und sozioökonomisch von Region zu Region unterschiedlich. Neben physischen Risiken wie Trockenheit, gibt es regulative Risiken wie eine mangelhafte Wassergesetzgebung und sog. reputative Risiken, wie beispielsweise Proteste.3 Einige Beispiele:

  • Kaffee: Für einen Becher Kaffee sind 130 Liter Wasser notwendig, soviel wie eine Badewannenfüllung. Der Kaffee kommt oft aus Regionen, in denen es Wassermangel oder -verschmutzung gibt. Äthiopien und Brasilien gehören zu den Kaffee-Exporteuren, in denen Wasser für die Bewässerung von Kaffeeplantagen verwendet wird.
  • Tomaten: Die riesigen Anbauflächen für Tomaten in Andalusien/Spanien bedienen den Export. Rund 400.000 Tonnen Obst und Gemüse aus Spanien landen auf dem deutschen Markt – erzeugt in Intensivkulturen, die bereits zur Übernutzung des Grundwassers führen. Oder das Wasser muss mit Hilfe der sehr aufwändigen Meerwasserentsalzung gewonnen werden.4
  • Fleisch: Für die Herstellung von Fleisch werden enorme Mengen Wasser verbraucht, die in die Produktion der Futtermittel Soja und Mais mit ihrem hohen Wasserbedarf einfließen. Die Schätzungen gehen von 15.400 Litern für ein Kilogramm Rindfleisch aus, 10.400 Liter sind es bei Schweinefleisch und 4.330 Liter für ein Kilogramm Hühnchenfleisch.5 Das Argentinische Steak wird in Südamerika mit etlichen Litern Wassern erzeugt. Gegessen wird es aber z.B. auch in den Restaurants in Europa, was zusätzlich den Transport erfordert.
  • Baumwolle: Auch in Baumwolle steckt viel virtuelles Wasser: Für die Produktion von einem Kilo Baumwolle werden rund 10.000 Liter Wasser benötigt. Das sind 2.500 Liter für ein T-Shirt. Bei der Produktion von Baumwolle werden Pestizide eingesetzt, die ins Grundwasser gelangen können. In der Tuchfärberei verwendete Chemikalien verschmutzen das Wasser ganzer Stadtviertel in Indien und Bangladesch.

Die Landwirtschaft ist für 92 Prozent des Frischwasser-Fußabdrucks der Menschheit verantwortlich. Davon wird ein Drittel für die Tierhaltung benötigt.6 Das meiste Wasser führt Deutschland über die Agrargüter aus Brasilien, der Elfenbeinküste und Frankreich ein. Mit den Waren wird auch das Wasserrisiko importiert. Ökologische Folgen sind die Wasserknappheit in Herkunftsländern, wie beispielsweise das Austrocknen des Aralsees auf Grund der Bewässerung der Baumwollfelder. Das geht uns auch hier etwas an.

Was nützten uns die Konzepte „virtuelles Wasser“ und „Wasserfußabdruck“?

Das Beispiel Fleisch

Die globale Fleischproduktion wird bis 2050 voraussichtlich erheblich steigen: von 258 Mio. Tonnen auf 455 Mio. Tonnen/Jahr, und bis 2080 nochmals um 69 Mio. Tonnen.7  Die intensivere Tierhaltung in Ställen wird sich durchsetzen und eine entsprechende Menge an Futtermitteln erfordern. Nach Berechnungen der Welternährungsorganisation benötigt man dafür alleine bis 2050 eine Weltgetreideproduktion, die um 79 Prozent höher ist als im Jahre 2009.8  Hinzu kommt eine entsprechende Menge Wasser und Land für den Futtermittelanbau. Die „Wasserproduktivität“ bei tierischen Lebensmitteln ist zudem sehr niedrig: umgerechnet in Proteine lassen sich in Form von Weizen etwa zehnmal mehr Proteine mit einem Liter Wasser erzeugen als in Form von Rindfleisch. Fleisch- und Milchprodukte brauchen mehr Wasser als Getreide und Gemüse: Ein Kilogramm Reis bedarf 2.500 Liter Wasser, ein Kilogramm Rindfleisch 15.000 Liter.9  Wenn es also um Wassernutzung, Effizienz und Konkurrenz geht, schneidet die pflanzliche Ernährung sehr viel besser ab.
Das Konzept „virtuelles Wasser“ macht aufmerksam auf Wasserverbrauch und die Verknüpfung mit Produktion, Endverbrauch und Herkunft. Der Wasserfußabdruck soll verdeutlichen, in welchen Gebieten mit Wasserknappheit Wasser verbraucht wird und wer davon profitiert und die internationale Verantwortung trägt. Es ist damit möglich, den versteckten Wasserhandel zu Lasten wasserarmer Länder transparenter zu machen. Handlungsoptionen für Regionen, in denen eine Wasserübernutzung durch Export von wasserintensiven Produkten zu negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen führt, können dadurch aufgezeigt werden. Keine Aussage trifft das Konzept „virtuelles Wasser“ zu Wasserverschmutzung oder zum Zugang der Bevölkerung zu Trinkwasser. Es kann auch nicht darum gehen, die Menge genutzten Wassers generell zu reduzieren – in regenreichen Regionen wie Norddeutschland ist die Frage der Wassernutzung lange nicht so relevant wie in wasserknappen Regionen. Ein differenzierter Blick ist hier notwendig. Aber auch hier gilt: Jede Nutzung von Wasser kann zu Verschmutzung führen und sollte ökologisch nachhaltig gestaltet werden.

Irreführend ist auf den ersten Blick in die Lektüre zu dem Thema „virtuelles Wasser“ die oft in den Hintergrund geratene Unterscheidung in die Arten des genutzten Wassers. So wird erst nach genauerem Lesen deutlich, dass es sich auch um Regenwasser handelt, welches in die Berechnung einfließt. Diese Berechnung führt dann beispielsweise dazu, dass der gesamte Wasserfußabdruck von Vieh, welches auf Weiden gehalten wird, höher ist als Fleisch aus der industriellen Produktion. Aspekte einer ökologischen, naturverträglichen Produktion finden so keine Berücksichtigung. Erst wenn der Wasserfußabdruck in die Bestandteile grüner Fußabdruck (für Regenwasser), blauer Fußabdruck (für Grund- und Oberflächenwasser) und grauer Fußabdruck (für Abwasser) unterteilt wird, ändert sich das Bild. Dann schneidet das sogenannte industrielle Tierhaltungssystem mit einem hohen Anteil an konzentrierten Futtermitteln in der Bilanz schlechter ab als die Weideviehhaltung, bei der viel Regenwasser durch die Grünfutterpflanzen aufgenommen wird.10  Zudem müssen die entstehenden Fäkalien betrachtet werden, die bei Übernutzung der Weiden über Regen die Wasserressourcen verschmutzen können.

Lösungsansatz Handel mit virtuellem Wasser?

Das Konzept „Handel mit virtuellem Wasser“ sieht vor, dass beim Handel mit Agrarprodukten stärker auf das in den Produkten enthaltene virtuelle Wasser geachtet wird. Dahinter steht die These, dass in der globalen Welt die Industrieländer wasserintensive Produkte aus Entwicklungs- und Schwellenländern importieren, aber nicht die Produktionsfolgen berücksichtigt werden, z.B. durch einen erhöhten Preis. Fließt der virtuelle Wasserbedarf in den Handel mit ein, soll bei knapper werdenden Wasserressourcen der Druck auf Wasser verringert und zu einer weltweit effizienteren Wassernutzung und Wasserproduktivität gefunden werden, Regionen mit ausgiebigen Wasservorkommen sollen Agrarprodukte produzieren und Länder mit Wasserknappheit diese importieren anstatt in einer Exportlandwirtschaft auf wasserintensive Produkte wie Bohnen und Blumen zu setzen.

MISEREOR kritisiert diesen Ansatz als zu kurz gedacht und verweist auf die Situation der Landwirtschaft in Entwicklungsländern, in denen ein Großteil der Bevölkerung von der Landwirtschaft abhängig ist und ihre Existenz durch Importe gefährdet werden kann. Ökologisch und sozioökonomisch muss die konkrete Situation vor Ort betrachtet werden.11  Wichtig ist jedoch der Hinweis, dass die Unternehmen innerhalb der Wertschöpfungsketten für die Wassersituation mit verantwortlich sind und das Wasserrisiko kennen und minimieren müssen. Hilfreich ist, den „Wasserfußabdruck“ zu verwenden, um das Bewusstsein zu stärken und deutlich zu machen, welchen Einfluss unsere Ernährungs- und Konsumgewohnheiten auf den weltweiten Wasserverbrauch ausüben. In Deutschland liegt der virtuelle Wasserverbrauch bei 3.900 Litern, in den USA bei 7.800 Litern, in China bei 2.900 Litern und in Tansania bei 2.800 Litern täglich pro Kopf.12

Was können wir tun?

Als verantwortungsbewusste Verbraucherin und Verbraucher auf regionale und saisonale Produkte setzen, die viel weniger Wasser verbrauchen als die entsprechende Importware aus Regionen, in denen Trinkwasser fehlt! Fleisch sollte aus der heimischen ökologischen Landwirtschaft stammen, die kaum importierte Futtermittel verwendet. Und Produkte vorziehen, die mit möglichst wenig Chemikalien und Pestiziden hergestellt werden, die das Grund- und Oberflächenwasser verunreinigen. Unternehmensverantwortung zu verdeutlichen und Unternehmen politisch in die Pflicht zunehmen, sich um die Wasserrisiken zu kümmern, ist ebenfalls hilfreich.


1 | Vgl.: www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasser-bewirtschaften/wasserfussabdruck, abgerufen am 4.1.2016
2 | Vgl.: www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte/, abgerufen am 4.1.2016
(das sind umgerechnet pro Kopf 1,44 Millionen im Jahr bzw. 3.945 Liter pro Tag – Anm d. Red.)
3 | Vgl.: WWF: Das importierte Risiko – Deutschlands Wasserrisiko in Zeiten der Globalisierung, WWF Deutschland 2014, S. 9 ff. – auch auf:
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Studie_Wasserrisiko_Deutschland.pdf – abgerufen am 28.1.2016
4 | Vgl. WWF: Der Wasser Fußabdruck Deutschlands, Frankfurt 2009. S. 23 – auch auf: www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/wwf_studie_wasserfussabdruck.pdf
5 | Vgl. Water footprint network, http://waterfootprint.org/en/resources/interactive-tools/product-gallery/ – abgerufen am 25.1.2016
6 | Vgl. Gerbens-Leenes, P.W. u.a.: The water footprint of poultry, pork and beef: A comparative study in different countries and production systems,
in: Water Resources and Industry [Twente, Niederlande] 1-2 (2013) 25-36, auch auf:
waterfootprint.org/media/downloads/Gerbens-et-al-2013-waterfootprint-poultry-pork-beef.pdf – abgerufen am 28.1.2016
7|  Vgl. FAO: World Agriculture towards 2030 / 2050, Rom, 2012, S. 20.
8| Vgl. FAOSTAT(FAO Statistics Division) www.faostat.fao.org – abgerufen am 10.6.2011 In: MISEREOR (Hrsg.): Instrumente im Sinne einer nachhaltigen und klimafreundlichen Fleischproduktion, Aachen 2012, S. 4
9| Vgl. www.unesco.de/presse/pressearchiv/2012/ua09-2012.html,-  abgerufen 28.1.2016
10| Vgl. Mekonnen, M. M. und Hoekstra A.Y.: The green, blue and grey water footprint of farm animals and animal products, Enschede, Niederlande, Dezember 2010, S. 23 ff. – auch auf: http://doc.utwente.nl/76912/ – abgerufen am 28.1.2016
11| Vgl. MISEREOR: Die globale Wasserkrise – Ein Plädoyer für eine nachhaltige Wasserpolitik, Aachen 2005, S. 33
12| Vgl.: http://waterfootprint.org/en/resources/interactive-tools/national-water-footprint-explorer/  – abgerufen am 11.1.2016

Weiterlesen: Broschüre „ÜberLebensMittelWasser“

Eine neue Broschüre vermittelt Einsichten und Handlungsalternativen rund um das Thema Wasser – von der Vermüllung der Meere über die Umweltprobleme mit Kreuzfahrtschiffen bis zu Konflikten um Wasser. Eine anregende Meditation über das Element Wasser findet sich ebenso wie je ein Beitrag zum Sonnengesang des Heiligen Franziskus und zur Umweltenzyklika des Papstes Franziskus. Aber auch Alltagspraktisches kommt nicht zu kurz: Welchen Fisch kann man noch essen, welches Wasser noch trinken, wie Plastikmüll vermeiden – und was können wir jeweils konkret dafür tun, dass Wasser geschützt wird und alle Menschen die Chance auf sauberes Wasser haben? Den 31 kurzen Beiträgen sind interessante Fotos und illustrative Grafiken beigegeben. Autorinnen und Autoren sind neben dem bekannten Klima- und Ozeanforscher Mojib Latif Fachleute der Herausgeber-Organisationen MISEREOR, der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) und der Stiftung ZASS der Katholischen Arbeitnehmerbewegung.
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Autor:

Kerstin Lanje

Kerstin Lanje ist Expertin für Welthandel und Ernährung bei MISEREOR.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. ….der Text heißt: virtuelles Wasser und unser Fussabdruck…
    MISEREOR | KEB Deutschland | Stiftung ZASS (Hg.), ÜberLebensMittel WASSER – wie wir mit unserer elementaren Ressource umgehen (sollten) Red.: Mechthild Hartmann-Schäfers/ Hartmut Heidenreich/ Angela Lohausen/ Alexander Lohner, Aachen 2016, S.62 ff.

  2. Danke für den wichtigen Hinweis. Der blog ist ein Auszug aus einem längerem Text: Irreführend ist die die oft in den Hintergrund geratene Unterscheidung in die Arten des genutzten Wassers… (und) dass es sich auch um Regenwasser handelt, welches in die Berechnung einfließt….“ Wir ergänzen das und verweisen auf den Gesamtartikel.

  3. Lieber Gast-Autor, der Artikel ist gut geschrieben, schwächelt aber beim Fachlichen erheblich: Ihrer Logik folgend, müssten insbesondere die Länder, die über ausreichend Wasser verfügen (99 % des bei der Fleischprodukten GEBRAUCHTEN Wassers stammt aus Regen!) viel mehr Fleisch exportieren, um die Länder mit geringen Niederschlägen bei Ihren Wasserressourcen zu entlasten. Die Zusammenhänge lesen Sie hier:http://www.oneworld.at/start.asp?ID=257077

  4. Ist es christlich, solch einen Quatsch zu schreiben? Wasser wird NICHT verbraucht. Der waterfootprint unterteilt in grünes, blaues und graues Wasser. Das grüne wasser ist völlig irrelevant, da unbeeinflusst an Ort und Stelle im Kreislauf verbleibend. So läuft auch Ihre indirekte Hetze gegen Fleisch absolut ins Leere. Bei 93% des fürs Rindfleisch benötigten Wassers handelt es sich um solches grünes wasser. Regenwasser, das auf die Erde fällt und für das fürs Wachstum der Futterpflanzen benötigt wird. Da ist es völlig egal, ob diese Pflanzen dann anschließend geerntet werden oder an Ort und Stelle verrotten.

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