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Wiederaufbau in Haiti: Gute Nachrichten aus Les Cayes

In Haiti, in der Provinz Les Cayes sind die Reparatur- und Pflanzarbeiten bei den MISEREOR-Partnerorganisationen in vollem Gange. Blaise Antoine Telemaque von der Partnerorganisation ODDSHA in Haiti schreibt uns:

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Damit die nächste Ernte gesichert ist: Bauern in Flamand haben begonnen, ihre Felder zu bestellen. Foto: ODDSHA/MISEREOR

„Es gibt gute Nachrichten, besonders für die Familien aus Flamand und Boileau, die Opfer des Wirbelsturms Matthew sind. Wir danken euch!“

„Die Familien, die in Bauerngruppen organisiert sind, haben bereits begonnen, ihre Felder und Waldgärten zu bewirtschaften. Außerdem haben sich neue Familien den bestehenden Bauerngruppen angeschlossen, um an den Aktivitäten vor Ort teilzunehmen.“

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Reparaturarbeiten nach Wirbelsturm Matthew: Kaputtes Wellblech muss von den Dächern entfernt werden. Foto: ACAPE/MISEREOR

„Wir kommen mit den Nothilfeaktivitäten voran. Wellbleche für die Reparatur von Dächern wurden bereits an 14 Bauernverbände im Projektgebiet verteilt. Die Verteilung der Bananenstauden ist fast abgeschlossen, jeder Bauernverband hat 120 Stück bekommen.“

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Wiederaufbau: In Flamand verteilen MISEREOR-Partner Wellblech für die Dächer. Foto: ODDSHA/Misereor

„Jetzt steht noch die Beschaffung der Hühner an, die noch vor Ende des Monats verteilt werden sollen. Wie versprochen schicken wir euch einige Fotos von der Verteilung der Bleche und Bananenpflanzen.“

Blaise Antoine Telemaque, Haiti

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Beitrag zur Ernährungssicherung: MISEREOR Partner verteilen Bananenstauden an die Bauernvereinigung „Die starke Hand“ aus Flamand. Foto: ODDSHA/MISEREOR


So unterstützen MISEREOR-Partner Bauernfamilien auf Haiti:

Die MISEREOR-Partnerorganisation „Organisation de Développement Durable et Solidaire d’Haiti“, ODDSHA unterstützt die Familien in Flamand und Boileau dabei, bessere Anbau- und Tierzuchttechniken zu erlernen, die Bodenfruchtbarkeit auf natürlichem Weg durch Anbau von Gründünger und Kompost zu erhöhen, biologische Insektizide und Pestizide herzustellen, Aufforstung zu betreiben und ihre Gärten durch den Anbau von diversen Kulturen ganzjährig aufzuwerten. Die so genannten Waldgärten tragen zur Verbesserung der Böden bei, ermöglichen den Besitzern, verschiedenste Früchte und  Gemüse möglichst ganzjährig zu ernten und somit ihre Ernährung zu verbessern und nicht von Nahrungsmittelimporten abhängig zu sein. Außerdem begleitet ODDSHA bestehende Bauerngruppen oder Familien, die neue Gruppen gründen. Diese bringen sich im Projektgebiet als  starke lokale Organisationen nachhaltig in die Gestaltung ihrer Umwelt ein.


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Autor:

Gast-Autoren im MISEREOR-Blog.

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