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Benefiztour: Auf dem Rad die Welt verändern

Helmut Meyer radelte rund um die Ostsee und legte dabei eine Strecke von 7.875 Kilometer zurück. Durch seine Benefiztour kamen rund 2000 Euro Spenden zusammen, mit denen der UMUNUMO-Freundeskreis Bersenbrück Wasserprojekte in Afrika fördert.

Helmut Meyer (links) animiert durch Vorträge über seine Reise zum Nachahmen und sammelt weiterhin Spenden. Hier mit Mitgliedern des UMUNUMO-Freundeskreises Bersenbrück. Foto: Reinhard Rehkamp.

Helmut Meyer aus Klein-Bokern entschloss sich 2003 während eines Aufenthalts als Marathonläufer in Kapstadt, für eine gerechtere Welt aktiv zu werden. „Ich wohnte in einem Vier-Sterne-Hotel und neben an waren die Slums.“, erzählt er. Gleichgesinnte fand er im „UMUNUMO-Freundeskreis“ in Bersenbrück, der seit über 20 Jahren mit einfallsreichen Aktionen Spenden für gemeinnützige Projekte in Afrika sammelt. Hier entstand die Idee für die Benefiztour rund um die Ostsee.

Mit dem Fahrrad fuhr Helmut Meyer im Herbst 2017 in 79 Tagen durch sechs Länder. Freundlichkeit und Gastfreundschaft während der Reise sowie das problemlose Überqueren von Grenzen beeindrucken ihn besonders. Freunde und Bekannte spendeten für jeden gefahrenen Kilometer. Durch Sponsoren und spontane Spenden auf der Reise kamen beinahe 2000 Euro zusammen.

Nach der Benefiztour lässt das Engagement nicht nach

Nach der Reise lässt seine Motivation nicht nach. Bei zahlreichen Gelegenheiten spricht er über den UMUNUMO-Freundeskreis und die unterstützten Projekte. Zudem freut er sich über motivierte Nachahmer und gibt diesen gerne Tipps für ihre Reisen. Die Spenden fließen in Wasserprojekte von MISEREOR-Partnerorganisationen in Kamerun.

Kleine Aktionen bewirken Großes: Mit Handpumpen betriebene Brunnen in Kamerun

Im Rahmen eines MISEREOR-Projektes erhielten in den letzten zwei Jahren mit der Unterstützung des UMUNUMO-Freundeskreises zahlreiche Dörfer in Kamerun mit Handpumpen betriebene Brunnen. Diese ermöglichen den Zugang zu sauberem Wasser und tragen viel dazu bei, dass die Menschen gesund bleiben.

Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe tragen die Menschen vor Ort ihren Anteil bei – sei es in Form eines finanziellen Anteils, durch Baumaterial oder Arbeitskraft. Die Eigenleistung fördert die Nachhaltigkeit der Projekte und stärkt das Selbstbewusstsein der lokalen Bevölkerung. Jedes Dorf verfügt über ein Team, das den jeweiligen Brunnen instand hält.

Mit Leidenschaft Lebensbedingungen verbessern

Die Benefiztour und weitere Aktionen des UMUNUMO-Freundeskreises zeigen, dass man durch Kreativität, Eigeninitiative und Engagement gepaart mit Leidenschaft und Überzeugung selbst als Einzelner oder kleine Gruppe, Großes bewegen kann. Mit jedem Schritt oder Kilometer wird die Welt ein Stückchen besser.


Weitere Informationen

Der UMUNUMO-Freundeskreis sammelt seit seiner Gründung 1991 Spenden für gemeinnützige Projekte in Afrika durch vielfältige Aktionen wie Doppelkopfturniere, Tannenbaum-Sammlungen und Benefizläufe. Mehr Infos unter www.umunumo-freunde-bsb.de

Autor:

Gast-Autoren im MISEREOR-Blog.

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