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New York Marathon – we did it!!!

Wir sind den New York Marathon gelaufen und was sollen wir sagen: Es war einfach überwältigend. Wir möchten uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern sehr herzlich bedanken. Wir hoffen, dass wir mit dem gesammelten Geld etwas in Sachen Bildung im Südsudan bewegen können.

Ein Beitrag von Rolf Giesen und Dietmar Mann

new-york-marathon-fuer-den-guten-zweck-1Mit 04.32 bzw. 04:58 Stunden haben wir unsere sportlichen Ziele erreicht und sind überglücklich,
den New York Marathon gemeistert zu haben. Dabei waren die äußeren Umstände alles andere
als einfach:
Ab 4 Uhr morgens waren wir auf den Beinen, um den Startbereich auf Staten Island um 7 Uhr zu erreichen. Nach einem ausführlichen Sicherheitscheck mussten wir noch etwa 3 Stunden auf unseren Start warten. Die Temperaturen lagen so um die 3 Grad bei stark böigem Wind. Warme Getränke waren so gut wie nicht zu bekommen. Dick anziehen war angesagt. Trotzdem haben wir gefroren bis die Zähne klapperten. Als es dann endlich losging, sang „Frankyboy“ auf der Startbrücke „New York, New York“ und Adrenalin schoss durch unsere Körper.

In Brooklyn erwartetete uns eine euphorische Menschenmenge, die alles gab. Bands spielten alle nur erdenklichen Musikrichtungen. Der starke Wind kam uns entgegen und das merkte man natürlich in den Oberschenkeln.

Nach 12 Meilen gaben sich die Zuschauer in Queens sehr viel Mühe, die Läuferinnen und Läufer anzufeuern. Tolle Stimmung und ein bisschen weniger Wind.

Rauf auf die nächste Brücke und rein nach Manhattan. Aber nur ganz kurz, denn die Bronx wartete auf uns. Hier wurde sehr intensiv gefeiert und Musik gemacht. Die Stimmung war überschwänglich und sehr herzlich.

Die nächste Brücke wartete schon auf uns, die wieder nach Manhattan führte. Die 1. Avenue lag vor uns. Lang, breit und voller Läufer. Es war kein Zentimeter Asphalt zu sehen. 50.000 Läuferinnen und Läufer sind eine Menge!

Rolf Giesen läuft für ein MISEREOR-Projekt im Südsudan.

Marathon mit Spendenaktion – eine besondere Motivation auf 42 km Strecke!

Vor dem Start ist uns geraten worden: Wenn du dich auf der ersten Hälfte der Strecke großartig fühlst und gerne schneller laufen möchtest, dann tu das nicht! Die zweite Hälfte der Strecke wird dir alles abverlangen. Und genauso kam es dann auch. Meilenweit leicht bergauf zu laufen kostet dich sehr viel Kraft. Und dann noch der Wind. Zwischendurch sind wir fast von einer Brücke geweht worden. Viele sind gestürzt, weil der Wind die Beine wegriss.

Aufgeben? – Niemals!

Obwohl die Kraft langsam zu Ende ging, hat uns die Stimmung an der Strecke immer getragen und an ein Aufgeben war nicht zu denken. Schließlich hatten wir uns ein Jahr gut darauf vorbereitet und die mentale Stärke darf man nie außer Acht lassen.

Am Eingang vom Central Park dachten wir, wir sind gleich da. Aber da hatten wir uns getäuscht. Der
wunderschöne aber wellige Kurs zog sich endlos lang dahin. Man war versucht zu gehen, aber: Versuch das mal vor Zuschauern, die in 5er Reihen anfeuerten wie die Weltmeister und alles gaben. Da gehst du nicht…auf keinen Fall!

Das Schild „noch 200 Meter“ werden wir nie vergessen

Kurz vor dem Ziel Arme hochreißen und dann war es soweit: Wir waren „Finisher“ des größten Marathons der Welt. Der Ritterschlag für Marathonläufer. Als uns die Medaille umgehängt wurde, bekamen wir den Lohn für unsere harte Arbeit. Und glauben Sie uns: ES WAR HARTE ARBEIT.

Wenn man nach so langer Zeit des Marathonlaufens im Ziel ist, es so kalt ist und der Wind den Rest besorgt, bekommt man einen dünnen Umhang zum Wärmen. Der hat aber auch sowas von nicht geholfen. Die Zitterei, die auch während des Laufs nie richtig aufgehört hat, ging jetzt wieder richtig los. Nach einer halben Stunde konnte dann endlich ein gefütterter Poncho in Empfang genommen werden. Dann war es aber auch gut. Damit konnten wir dann zum Hotel gehen, rein in die Badewanne und einfach nur genießen.

Die MISEREOR-Aktion "Run for Education"

Verbinden Sie Ihren Marathon oder Stadtlauf mit der neuen Spendenaktion von MISEREOR.

Es war eine wunderschöne Erfahrung, sich über einen so langen Zeitraum auf ein solches Event vorzubereiten und zum Schluss reichlich belohnt zu werden.

Das große Interesse an unserm Vorhaben hat uns sehr gefreut und motiviert. Wir möchten uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern sehr herzlich bedanken. Wir hoffen, dass wir mit dem gesammelten Geld dazu beitragen können, dass Kinder im Südsudan eine Chance auf eine bessere Zukunft erhalten.

Ihr

Dietmar Mann und Rolf Giesen


Mehr erfahren

Video „Ready, Set, Go – Alle Zeichen stehen auf New York“

Lesen Sie auch: Run for education – Für eine neue Schule im Südsudan
3 Fragen an MISEREOR-Ausbildungsleiter Rolf Giesen, ein Beitrag vom 14.10.2014

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Autor:

Gast-Autoren im MISEREOR-Blog.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. outstanding really!!!!!!!!!!!!!!

  2. Sensationell, ich gratuliere Euch herzlich, dass Ihr das geschafft habt, klasse!!!

  3. Lieber Herr Giesen,
    herzlichen Glückwunsch für diese tolle Leistung. Angesichts der alles andere als leichten Bedingungen an diesem Tag, Hut ab.
    herzliche Grüße aus Bolivien, Dagmar Schumann

  4. You did a great job, liebe Marathon-Juroren! Auf ein – auch laufendes – Wiedersehen in 2015.

    Wolf Dieter Bauer

  5. Lieber Rolf, lieber Dietmar!

    Ihr seid spitze!!! Wirklich eine tolle Leistung, auf die ihr sooo was von stolz sein könnt! Leider habe ich euch im TV nicht entdecken können. Irgendwie haben die es nicht geschafft, alle 50.000 mal ins Bild zu bekommen … ;-))) Aber dafür entschädigt jetzt das schöne Foto von euch!

    LG aus der Mozartstraße, Uta

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