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Besuch aus Burkina Faso in der Marienschule

Die Marienschule Opladen des Erzbistums Köln lädt jedes Jahr Gäste aus den MISEREOR-Projekten an die Schule ein. „Die Gäste prägen das Bild unserer Schüler sehr“, berichtet Lehrer Bruno Franken. Im März kam nun Besuch aus Burkina Faso.

MISEREOR-Partnerin Fatimata Diallo aus Burkina Faso mit der Dolmetscherin Mélanie Quesson in einem Klassenraum

Fatimata Valéa Diallo berichtete mit Hilfe der Dolmetscherin Mélanie Quesson an der Schule über ihre Arbeit für die MISEREOR-Partnerorganisation PASMEP in Burkina Faso. Foto: Marienschule Opladen

Fatimata Valéa Diallo von der MISEREOR-Partnerorganisation PASMEP in Burkina Faso besuchte im März die MISEREOR-Partnerschule Marienschule Opladen des Erzbistums Köln und berichtete den Klassen 6 und 9 über ihre Arbeit. PASMEP arbeitet an der Verbesserung der Ernährungs- und Einkommenssituation vieler Haushalte in der Viehwirtschaft: Hirten verbessern mithilfe einer Mini-Molkerei ihre Vertriebsmöglichkeiten und Frauen produzieren zum Beispiel auch länger haltbaren Joghurt aus der Milch ihrer Kühe.

MISEREOR-Partnerin Fatimata Diallo aus Burkina Faso im Kreise der Schülerinnen und Schülern der Marienschule

Fatimata Valéa Diallo aus Burkina Faso wagt ein Tänzchen mit Schülerinnen und Schülern der 6.Klassen. Foto: Marienschule Opladen

Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich sehr für die Lebensbedingungen der Kinder in Burkina-Faso, zum Beispiel ob die Kinder dort eine Schule besuchen können.
Zum anderen gab es aber auch viele Fragen zum Thema „Mini-Molkerei“: Ob die Möglichkeit, in der Mini-Molkerei Milch zu kühlen und zu Joghurt zu verarbeiten eine Verbesserung der Lebensbedingungen gebracht hätte, wollten die Schülerinnen und Schüler von Frau Diallo wissen. „Ganz sicher,“  war deren Antwort, „es gibt Verbesserungen und vor allem ein kleines Einkommen für die Milchbauern, mit dem sich diese auch andere Sachen zum Lebensunterhalt für ihre Familien kaufen können“. Die Konkurrenz von billigem Magermilchpulver aus Europa fanden alle unfair und forderten, dagegen etwas zu unternehmen.

Von Schülerinnen und Schülern gebastelte Papierblumen

Hier reiht sich Wunsch an Wunsch in Form von Papierblumen aneinander. Foto: Marienschule Opladen/Christine Wloszkiewicz

Ideenwiese in der Schule

Im Glastreppenhaus der Marienschule entstand während der Fastenzeit eine große „Ideenwiese“ aus gefalteten Papierblumen mit den Ideen, die die Schülerinnen und Schüler wachsen lassen möchten. Passend zum Leitwort der MISEREOR-Fastenaktion „Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen.“ Die Schülerinnen und Schüler schrieben – auch an Fatimata Diallo gerichtet – ihre Wünsche und Ideen auf:

„Ich wünsche den Menschen in Burkina Faso viel Glück ihre Ideen umzusetzen“
„Ich wünsche mir, dass die Menschen in Burkina Faso mit Hilfe ihrer Ideen ein Einkommen erwirtschaften können.“
„Ich wünsche den Leuten in Burkina Faso viel Glück mit ihrer Mini-Molkerei.“
„Ich wünsche mir, dass die EU die Milchpulverexporte stoppt.“
„Ich wünsche mir, dass viele Peulh in Burkina Faso Mini-Molkereien aufbauen können.“
„Jeder soll einen Partner haben.“
und viele weitere Ideen und Wünsche.

Gefaltete Papierblume

Viele gute Ideen entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Marienschule und formulierten sie auf Papierblumen. Foto. Marienschule Opladen

Spendenlauf für Burkina Faso

Mit einem Spendenlauf der 6.Klassen unterstützte die Marienschule Opladen dann auch die Misereor-Fastenaktion 2017 und damit die vielen kreativen Ideen der Menschen in Burkina Faso. Vielen Dank also an alle Sponsoren der fleißigen Läufer!

Fotos des Spendenlaufs im März 2017

Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen laufen, um Spenden zu sammeln. Toll! Fotos: Marienschule Opladen

Partnerschaft mit MISEREOR

Die Schulpartnerschaft gingen die Marienschule und MISEREOR im November 2014 ein. Seitdem hat die Schulgemeinschaft unzählige Aktionen auf die Beine gestellt. Zum Beispiel erlebten rund 70 Schülerinnen und Schüler im Juni 2013 einen „Tag bei MISEREOR“. Schulleiter Dr. Dieter Miedza sagt: „Mir ist daran gelegen, dass die Schüler durch MISEREOR eine gewisse Sensibilität für die Arbeit der Hilfsorganisation entwickeln. Meine Hoffnung ist: Sollte den Schülern im Leben Ähnliches begegnen, sollten sie von sich aus erkennen: Es gibt eine Notwendigkeit, sich einzusetzen.“

Logo der Schule und MISEREOR-Logo

Die Marienschule Leverkusen-Opladen ist seit 2014 MISEREOR-Partnerschule.

 


Lernen Sie weitere MISEREOR-Partnerschulen kennen

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„Grundschule im Buch“ Bietigheim

Bischöfliches Clara-Fey-Gymnasium Schleiden

Katholische Schule St. Marien Berlin

Autor:

Lena Egenberger

Lena Egenberger arbeitet als Online-Redakteurin bei MISEREOR.

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