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Schicksale in Kenia

Es herrscht eine extreme Dürre in Kenia. Betroffene Frauen hungern und leiden Durst. Sie haben keine Kraft mehr, um sich selbst zu helfen. Wir unterstützen Nothilfe mit langfristiger Perspektive.

Die Dürre in Kenia verknappt Wasser und Nahrung

Die 60-jährige Orge Denge Oda aus einem Dorf im Norden Kenias hat viele Tiere durch die Dürre verloren. Foto: Roland Brockmann/MISEREOR

Von der Dürre in Kenia sind Frauen wie die 60-jährige Orge Denge Oda betroffen. Sie lebt mit ihrer Familie in einer traditionellen Hütte. Vor der Dürreperiode besaß sie mit ihrem Mann Ziegen, Schafe und Kamele. Nun sind viele ihrer Tiere verendet. Die verbleibende Herde ist stark abgemagert. Fleisch und Milch gibt es nicht mehr. Mais aus einer staatlichen Hilfslieferung hält die Familie am Leben.

 

Maisbrei als einzige Nahrung während der Dürre in Kenia

Nahrung ist in Zeiten der Dürre in Kenia knapp: Orge Denge Oda zeigt die ihr verbleibenden etwa 7 Kilo Mais. Daraus kocht sie Maisbrei. Foto: Roland Brockmann/MISEREOR

Durch die Dürre in Kenia verlieren Frauen ihre Lebensgrundlage

Auch die 20-jährige Bone Guyo Wario aus der Region Marsabit hat schon stark abgenommen. Noch kann sie ihr viermonatiges Baby stillen. 45 Ziegen und Schafen besaß sie vor der Dürre. Jetzt sind nur 6 Tiere übrig geblieben.

Die Dürre in Kenia trifft besonders Familien im Norden

Durch die Dürre in Kenia hat Bone Guyo Wario wenig zu essen. Mit dem Knüpfen von Strohmatten kann sie sich etwas hinzu verdienen. Foto: Roland Brockmann/MISEREOR

Unsere Hilfe wirkt langfristig

Die Hilfe der MISEREOR-Partnerorganisationen geht über die unmittelbare Nothilfe hinaus. Langfristige Wasserprogramme tragen zu einer dauerhaften Lebensgrundlage für die Menschen in der Region bei. Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Menschen in Ostafrika:

  • 121 Euro ermöglichen sauberes Wasser.
    Damit können 160 Menschen in abgelegenen Dörfern mit sauberem Wasser versorgt werden.
  • Mit 45 Euro helfen Sie durch Saatgut und Stecklinge.
    Diese Anschaffungen erleichtern fünf Familien inmitten der Hungerkrise einen Neuanfang.
  • 90 Euro kostet Schulessen für einen Monat.
    Eine Schulklasse mit 30 Kindern erhält eine sättigende Mahlzeit. Das ist für die Familien eine Motivation, die Kinder zum Unterricht zu schicken.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Spenden Sie jetzt!

 


Mehr Informationen zu Dürre und Hungersnot in Ostafrika

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Autor:

Lena Egenberger

Lena Egenberger arbeitet als Online-Redakteurin bei MISEREOR.

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