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Martins Freiwilligendienst in Bolivien

Vorsicht! dieser Misereor Freiwilligendienst-Blog kann Spuren von Humor und Ironie enthalten, sollten Sie darauf allergisch reagieren suchen Sie bitte umgehend einen Psychiater auf. Wenn Sie in diesem Blog keine Spuren von Ironie oder Humor finden, suchen Sie bitte einen Augenarzt oder Optiker auf. Bei Risiken und Nebenwirkungen (wie zum Bleistift unkontrollierten Lach und/oder Heulkrämpfen) oder Rückfragen, bitte nicht ersticken, sondern schreiben Sie doch einfach einen Kommentar, wenn Sie dazu gerade in der Lage sind.

UND wer sich diesen Blog komplett antun möchte, der lese ihn bitte von unten nach oben, denn die neuesten Einträge erscheinen oben.

Auf dem Weg zu Viktor

Dienstag 08. Oktober 2019 Noch mehr Arbeit

Gestern war Montag und wir haben in Viktors Garten an ratet mal, ganz genau, Bioconstrucciones gearbeitet. Wer hätte das gedacht. Vorher wurden natürlich noch viele Reden geschwungen und viele Studenten haben geholfen, aber nach dem Mittagessen sind die meisten abgehauen und die Arbeit kam mehr oder weniger zum Stillstand. Danach sind wir zurück zu Kawsay gefahren und Gulnaz und ich haben meine Lieblingsserie geguckt, bis ich mit einem Taxi zum Training gefahren bin, weil ein Bus zu lange gebraucht hätte. Heute arbeiten wir bei Viktor weiter. Unser Frühstück war sehr gut: Erst Obstsalat aus Wassermelone, Apfel, Banane und danach Porridge.

Arbeit in Viktors Garten

Mittwoch 02. Oktober 2019 Ende einer Reise

Ich bin mal wieder froh, dass ich endlich ausschlafen, duschen, Sachen waschen, auspacken und entspannen kann. Heute wird außerdem noch etwas philosophiert, Vikings geguckt und mit Mama Videotelefoniert.

Dienstag 01. Oktober 2019 Rückkehr aus Charazani oder Charazani 2

Wir stehen um 04:45 Uhr Morgens auf, um zu einem Schwimmbad zu gehen, welches aus heißen Quellen gespeist wird. Weil wir später weiterfahren wollen stehen wir wie gesagt so früh auf, um zu Baden. Das Hostel ist auf einem Berg und die heißen Quellen sind im Tal, also wandern wir in Dunkelheit ins Tal, um Festzustellen, dass das Schwimmbad noch nicht geöffnet hat. Also warten wir und Viktor klopft mit einem Stein an. Aber hier wohnt niemand und so gehen wir nach einiger Zeit wieder hoch. Eulogia klettert zwar noch ins Schwimmbad aber nachdem wir feststellen, dass absolut niemand hier ist, wandern wir wieder den Berg hoch.

Also wieder hoch

Auf halbem Weg ist die zweite Person, die uns entgegenkommt der Besitzer des Schwimmbads. Nun teilt sich die Gruppe. Zu meiner Überraschung geht der größte Teil der Gruppe weiter bergauf, um sich im Hotel auf die Rückreise vorzubereiten. Nur fünf Personen gehen wieder mit runter. Ich gehe auch nur mit hoch, um mein Handy zu holen und dann wieder runter zu gehen, denn ich habe eine Unterwasserkamera im Handy mit der ich viele Fotos mache, nachdem ich wieder unten und im heißen Wasser bin. Freiwilligendienst ist schön!

Sonnenaufgang über Charazani
Schwimmbad im Tal
Spuren der Inkas

Frühstück

Nachdem wir fertig mit Baden sind habe ich Hunger und esse Kekse, die Viktor mitgebracht hat. Dazu trinken wir mein Minzwasser, denn ich habe aus Canizaya einen kleinen beutel Minze mitgenommen und Minze ist in Wasser echt gut. Also Wandern wir (ich zum zweiten Mal) den Berg wieder hoch, räumen in der Herberge unsere Zimmer auf und gehen auf den Marktplatz, um unser Frühstück zu kaufen. Freiwilligendienst ist schon genial!

Bilder aus heißen Quellen
Direkt die Sonne durch den aufsteigenden dunst fotografiert
Schwimmbad
Aqua
Tal von Charazani

2. Etappe der Rückreise

Als ich auf dem Marktplatz bin stelle ich fest, dass ich hier schon mal war und dass der Ort hier Charazani ist. Allerdings ist frühstücken mit Gepäck gar nicht so leicht, deshalb frage ich erst welcher der zwei Reisebusse uns mitnimmt und stelle mein Gepäck rein. Jetzt noch schnell Bananen und Brot kaufen und schnell wieder in den Bus, der schon den Motor angelassen hat und 15 Minuten zu spät losfährt. Aber Hauptsache wir sind alle im Bus und frühstücken. Also geht es denselben weg zurück den wir gekommen sind, nur, dass wir kurz vor La Paz an einem See vorbei kommen, den ich entweder auf der Hinfahrt verpasst habe oder wir fahren hier eben einen anderen Weg.

See aus dem Bus Fotografiert

La Paz

Andenhauptstadt
Raus aus dem Bus
Rein ins Taxi
Kunst in La Paz

Erstmal überflüssiges Gepäck in der Busstation unterbringen und die nächsten acht Stunden La Paz genießen. Für unsere bolivianischen Freunde heißt das erstmal Essen und zwar mit allen, ich muss zugeben ich hatte auch Hunger. Das ganze natürlich nicht in einem netten Café, sondern in einem für La Paz typischen Fast Food Restaurant. Danach gehts zum Regierungsgebäude und Plaza Principal von La Paz. Hier haben wir das Regierungsgebäude von Evo Morales und seiner Regierung und eine große Kirche mit der heiligen Jungfrau von La Paz drin. So, hier gönnen wir uns nach dem Fast Food erstmal Eis, besichtigen die Kirche und gehen danach in’s Jugendviertel der Stadt. Freiwilligendienst!

360 Grad Bild
ich vor der grössten Kirche in La Paz

Hier wird Korean Pop gesungen, getanzt und gelebt. Als nächstes suchen wir eine Karaoke Bar auf und bevor ich zum Singen komme muss ich zurück zur Busstation, um mich dort mit Viktor, Kiviel und Marcelo zu treffen und mein Gepäck abzuholen.

aus der Karaoke Bar

Als nächstes laufen wir zu einem Teleferico, also zu Gondeln die uns hoch über der Stadt schweben lassen. Der Blick ist mega. Ich komme mir ein bisschen wie beim Snowboardfahren vor. Nur ohne Snowboard. Als wir dann nach zwei Gondelstationen aussteigen nehmen wir ein Taxi zum Flughafen.

La Paz von oben

Hier am Flughafen El Alto trinke ich mit allen dreien noch Kakao, esse einen bolivianischen Berliner und dann geht´s auch schon durch die Sicherheitskontrolle. Auf Kurzstreckenflügen sind Flüssigkeiten erlaubt, zumindest werden meine und die von allen anderen nicht eingesammelt. Und nach einer halben Stunde sind wir in Cochabamba Wilstermann.

Flughafen La Paz

Montag 30. September 2019 Der Anfang vom Ende

Aufstehen, anziehen, Sachen packen. Heute verlassen wir Canizaya. Wilfredo stellt im Versammlungsraum noch verschiedene Bauweisen mit Erden vor, dann gibt es noch Brot und Tee und dann geht’s wieder an’s Arbeiten. Also tapezieren wir die Wände weiter mit Strohmatsch und streichen alles mit Spachteln glatt. Die Menschen hier oben leben ein, aus unserer Sicht, einfaches Leben, aber Sie haben das Geld für Handys und Motorräder und die Bioconstrucciones geben gute Häuser ab.

Mittelpunkt Canizayas

Früher und Heute und Gedanken

Wenn ich hier oben Leben würde, würde ich jedoch versuchen den Felsen, der hier die Welt ist, zu nutzen. Denn auch wenn es länger dauert ein Haus aus Fels zu bauen, ist es doch stabiler, als ein Haus aus luftgetrockneten Lehmziegeln. Schon die Inkas haben aus diesem Fels ihre Stätte gebaut und diese stehen nach über 500 Jahren Conquista und Kriegen immer noch. Tja, wie ich auch bevorzugen die Bewohner Canizayas das moderne Leben. Es gibt Fernseher und Filme und Bier und natürlich Coca und Fahrräder und Motorräder und Handys und Laptops. Aber Paläste aus massivem Fels oder die stufenförmigen Agraranlagen der Inkas finde ich höchstens noch als Ruinen.

Ein letzter Tag neigt sich dem Ende zu.

Nach dem Mittagessen gucke ich mir noch die Bioconstrucciones am Fluss an und komme zurück, nachdem ich selbst „Cultura“ an die Wand gemalt habe. Danach gehen wir zurück zum Haus und ich gehe auf’s Klo, während die anderen ihre Sachen packen. Das habe ich natürlich schon heute morgen gemacht (ich weiß, das klang jetzt echt spießig). Naja, jetzt essen wir erstmal mit allen zu Mittag und ich bleibe mit Gulnaz noch im Haus und wir gucken einen Film. Irgendwann gegen Ende des Films kommt Marcelo rein, um Sachen zu holen und wir gehen mit ihm in die Festhalle, um uns von so ziemlich jedem noch eine Rede anzuhören, um danach Bier zu trinken, Musik der Bewohner zu lauschen und zu tanzen. Freiwilligendienst!

Fischkultur mit meinem Anteil an Kultur und dem Fisch

Erste Etappe der Rückfahrt

Irgendwann gehen wir dann zurück zum Haus, die letzten Sachen werden noch gepackt und dann packen wir uns selbst und unser Gepäck in den Truffi (sprich Sprinter), um loszufahren. Jetzt habe ich erstmal wieder drei Stunden Busfahrt vor mir. Der Bus ist jetzt propevoll mit Menschen und Gepäck und selbst das Dach ist voll beladen. Ich gucke ein Gameplay und registriere erst wieder meine Umgebung, als wir an der Zollstation Canizaya- Charazani sind und der Fahrer Maut bezahlen muss. Das gibt es hier ziemlich häufig. Als wir dann gegen 09:30 Uhr an einer Herberge ankommen, packen wir alles aus. Dann werden die Zimmer verteilt und ich mache mich bettfertig. Bis morgen um 04:45 Uhr wird geschlafen. Dann gehen wir in heißen Quellen baden. Und danach wird gefrühstückt.

Sonntag 29. September 2019 Ein ganz normaler Arbeitstag?

Aufstehen, frühstücken, arbeiten. Wir arbeiten heute auf dem Versammlungsplatz. Wir buddeln ein Loch, wobei ich mit so viel Kraft die Spitzhacke benutze, dass ich Sie in der Mitte durchbreche, als ich auf einen Stein haue. Gulnaz, russische Freiwillige hier, filmt alles. Wir buddeln also unser Loch und stützen die Wände mit Steinen ab. Den Boden des ein Meter tiefen Lochs bedecken wir mit Steinen und Scherben. Jetzt machen wir erstmal Feuer im Loch und das für so an drei Stunden. Hiernach gehe ich runter zum Fluss um zu gucken, was hier so gemacht wird.

Loch

Wiederholung

Als ich unten ankomme werde ich aber direkt wieder von Viktor mit hoch genommen, um im Versammlungs- und Partyraum mal wieder ein Loch zu buddeln. Tag der Löcher heute. Irgendwann sind wir dann auch damit fertig und Viktor sagt mir, ich kann mich ausruhen. Also gehe ich zurück zum Haus, stelle auf dem Weg aber fest, dass hier überall wilde Minze wächst. Also verbringe ich die nächste Stunde damit Minze zu pflücken. Ich mag Minze.

Minze

Irgendwann ist es dann auch mal genug und ich gehe zurück zum Versammlungsplatz, um Mittag zu essen und danach den Sand bzw. die Erde vom zweiten Tag hier mit einer Schubkarre zum Versammlungsraum zu bringen. Das tue ich, damit daraus dann Mörtel hergestellt werden kann. Tja Freiwilligendienst halt!

Essen schadet fast nie!

Hiernach gibt es dann um 15:00 Uhr wieder Essen, dieses mal aus dem Loch, welches ich heute Morgen gebuddelt habe, denn auf das Feuer wurde ein Topf mit Fleisch und Kartoffeln gestellt und dann wurde alles vergraben, damit es richtig KOCHT.

Mittagessen

VORSICHT: Es wird jetzt vielleicht leicht ekelhaft, aber nur ganz leicht und vielleicht findet der/die ein oder andere Leser/in es auch nicht ekelhaft, keine Ahnung?

Nach dem Essen gehe ich zurück zum Haus, um Zähne zu putzen, da mir Lamafleisch zwischen den Zähnen hängt. Und das Zeug ist für mich echt zäh. Tja Lamas sind starke Tiere. Also Zähnchen bürsten und weiter Minze pflücken.

Weiterarbeiten

So, jetzt erstmal Viktor fragen, was ich noch so tun kann. Wir tapezieren die Wände mit Matsch aus der Erde, die wir am zweiten Tag ausgebuddelt haben und überstreichen so die Stromleitungen, die Marcelo heute Morgen angebracht hat. Als wir dann fertig sind gucke ich mir an, was die Anderen so in der Bioconstruccion am Fluss zustande gebracht haben und bin beeindruckt von den Bildern an den Wänden. Hiernach geht’s zurück zum Haus und wir essen zu Abend. Als Letztes gucken ich und Gulnaz noch einen Film und ich gehe ins Bett.

Bioconstrucción am Fluss
Panorama Bild
Cruz del Sur especial (Kreuz des Südens) mit Fischen
Wandmalereien auf der Flussseite
Wandmalereien auf der anderen (Berg)- Seite
Cruz del Sur original
Ein Sturm zieht auf
Schnell noch Regenjacke anziehen und dann ins Trockene! Was?
Andine Kunst

Samstag 28. September 2019 Frühstück mit der Sonne

Heute stehen wir (fünf Jugendliche) um halb 6 auf, um auf eine Bergkuppe zu Wandern, um dort den Sonnenaufgang mitzubekommen. Also aufstehen, anziehen. Meinen Rucksack habe ich weitestgehend gestern schon gepackt. Also Brote zum Mitnehmen schmieren, noch drei Tassen und Tee einpacken und los. Auf einigen Umwegen kommen wir auf’s andere Ufer des Flusses und folgen dem Weg solange, bis wir auf der Bergkuppe sind und frühstücken.

Da sind wir alle!

Dann machen wir noch einen Haufen Fotos und Videos vom Sonnenaufgang und uns selbst und irgendwann machen wir uns wieder an den Abstieg, denn wir sollen um 08:00 Uhr in Canizaya sein.

Die Sonne ist unterwegs!
Sonnenstrahlen!
Wenn wir Essen beeindruckt uns wenig.
Was kommt denn da raus?
Sunrise!
Unsere Schatten und die Häuser im Tal

Abstieg

Beim Abstieg sind wir schweigsam und achten darauf nicht abzurutschen, denn die Steine sind alles andere als fest, aber wir kommen alle gut ins Tal. Als wir dann um 08:02 Uhr über Umwege in Canizaya ankommen sind wir die Einzigen auf dem Versammlungsplatz und alle anderen sind noch nicht da. Also bringe ich meine Sachen von der Wanderung ins Haus, wo alle anderen gerade frühstücken. Also Rucksack abstellen, Zähnchen bürsten und wieder zurück ins Dorf. Vom Dorfplatz gehen wir zur Fischkultur, um dort an einer weiteren Bioconstruccion zu arbeiten.

Arbeit im Freiwilligendienst

Also zermahle ich eine tonartige Erde mit einem Stein und siebe die zermahlene Erde danach. Das tun wir, um später die Bioconstruccion damit anzumahlen. Irgendwann gibt es dann Mittagessen mit, zumindest für mich, zähem Lamafleisch. Jetzt wird weitergearbeitet und das so lange, bis es anfängt wie aus Kübeln zu schütten. Wir stellen uns alle in einer der Bioconstrucciones unter. Mir fällt auf, dass einige Leute fehlen und ich mache mir sorgen, dass sie es nicht rechtzeitig aus dem Regen geschafft haben. Irgendwann als der Regen dann aufhört gehen wir zurück zum Touristenhaus und als hier niemand ist, mache ich mir wirklich Sorgen und gehe ins Dorf, um zu suchen und hier sind dann auch die fehlenden Personen. Niemand fehlt.

Marcellos Elektrizitäts-Vortrag bzw. Abendprogram

Jetzt gehen wir alle erstmal zurück zum Haus, um uns die Hände zu waschen, Brot mit Honig zu essen und Tee zu trinken. Hiernach gehen wir in die sogenannte Festhalle, in der wir gestern Abend schon den Film gesehen haben und essen wieder Suppe, um danach Marcelo bei einem Vortrag über Elekrizität zu helfen. Irgendwann muss ich dann ziemlich dringend auf’s Klo und laufe mit den Anderen zurück zum Haus. Hier putze ich dann Zähne und mache mich bettfertig. Es war ein anstrengender Tag und ich bin froh jetzt im Bett zu liegen. Morgen wird ein „ganz normaler“ Arbeitstag. Zumindest hoffe ich das.

Marcelos Elektrizitäts Vortrag

Freitag 27. September 2019 Ankunft der Anderen

Gestern Nacht sind die Anderen angekommen. Ich war schon im Bett und bin extra nochmal aufgestanden, um alle zu begrüßen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen um 02:00 Uhr Morgens aufzustehen, um mit Cecat, unserem Vermieter, zu einem großen Glätschersee, aus dem der Fluss im Tal gespeist wird, zu fahren. Aber ich bin einfach viel zu Müde, um aufzustehen. Also stehe ich nicht zu meinem Wort und bleibe liegen. Ich stehe als einer der Letzten auf und ziehe mich an. Jetzt erstmal frühstücken und geruhsam auf einen weiteren Tag Freiwilligendienst vorbereiten. Denn ich glaube nicht, dass wir heute schon richtig arbeiten werden. Ich glaube die anderen wollen sich erstmal Canizaja und das Tal ansehen.

Was liegt zwischen Berg und Tal? Das Und!

Fast falsch gedacht

Heute haben wir unter anderem die Wasserleitungen erneuert und im Zuge dessen das Haus wieder dreckig gemacht.

Ausgraben der Wasserleitung zum Touristenhaus

K´OA Ritual und Tee mit Gulnaz

Um 12:00 Uhr beginnen die Vorbereitungen für ein K´OA Ritual, bei dem neben Coca und „Weissagungen“ auch Lamaföten verbrannt werden.

Vorbereitung K´OA Ritual

Die Frauen des Dorfes kochen für uns. Nach dem K´OA Ritual gehe ich zurück ins Haus und trinke noch Tee mit Gulnaz, einer seit drei Jahren durch Asien und Lateinamerika reisenden Russin, welche ungefähr für einen Monat bei KAWSAY arbeitet. Sie ist 29 und ist vom Hinduismus geprägt. Sie war mehrmals in Indien und macht jetzt sozusagen ihren eigenen Freiwilligendienst. Naja, mehr oder weniger.

Gulnaz und Kiviel und Reynaldo beim K´OA Ritual
Beginn des K´OA Rituals

Erstes Fußballspiel in Bolivien

Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei meinem ersten bolivianischen Fußballspiel gleich mitmischen würde, aber sei es drum. Also es spielt Team Kawsay gegen Manschaft 1 aus Canizaya gegen Manschaft 2 aus Canizaya. Immer im Wechsel. Nachdem die Männer erklären, dass Sie fertig sind, dürfen sich die Frauen mal am Ball versuchen.

Medi-Martin

Aber wenn wir Männer auch in Sandalen, Wanderschuhen und Röcken spielen würden, würde das Ergebnis wahrscheinlich genauso aussehen wie es nun mal aussieht. Blutig. Hier schwöre ich mir, dass ich niemals Fußball mit Sandalen spielen werde. Also nachdem der erste Zehennagel aufreißt und das Blut (Sangre) deutlich zu sehen ist, renne ich zurück zum Haus und hole den Zip-Beutel mit Pflastern und Desinfektionsmittel. Nach dem Spiel spielt der Freiwillige also Medi. Sprich ich. Warum die Menschen in dieser Kälte hier oben Sandalen und Röcke tragen verstehe ich zwar nicht, aber diese Sachen sind wahrscheinlich am billigsten. Abends kriegen alle noch Suppe von den Frauen des Dorfes. Dazu gucken wir noch einen Film, aber nach der Hälfte des Films gehe ich ins Bett, da ich ziemlich müde bin.

Bergblick

Donnerstag 26. September 2019 zweiter Tag in Canizaya

Wach werden, wie immer vor dem Wecker. Aufs Handy gucken und: ich kann ja noch liegen bleiben. Denn ich hab ja noch ’ne Stunde bis ich um 07:00 Uhr aufstehen muss. 07:30 Uhr aufstehen. Eigentlich wollten wir doch zu diesem See wandern und wollte unser Vermieter uns nicht um 08:00 Uhr abholen? Na dann, ich muss ja nicht noch mehr zu spät sein. Also aufstehen, anziehen, hier oben brauche ich zwei Hosen übereinander, da mir sonst alles unterhalb der Gürtellinie wegfriert und das will ich ja tunlichst vermeiden. Jetzt erstmal mit Viktor und Wilfredo frühstücken. Freiwilligendienst!

Panorama vor dem Touristenhaus

Erste richtige Arbeit

Als nächstes gehen wir in die Dorfmitte und stellen uns einigen Leuten vor. Dann gehen wir zu einem Ort an einem Steilhang, an dem ich gestern schon mit einigen Kindern Fußball gespielt habe und wir fangen an in der steinigen Erde zu graben, um Natur-Mörtel für die Bioconstrucciones zu sieben. Vier bis fünf der Kinder, mit denen ich gestern Fußball gespielt habe, helfen uns. Und ich finde es gar nicht toll, dass Kinder, die noch im Wachstum sind, so hart arbeiten. Aber alle anderen Personen im Dorf, bis auf eine Frau, helfen uns nicht.

Erste Baustelle

Mittagessen

Naja, jetzt erstmal Mittagessen. Ich frage Viktor, wann wir weiterarbeiten und kriege die Antwort „in einer halben Stunde“. Ok, denke ich mir, wird wohl heute nix mehr mit Arbeiten und gehe auf mein Zimmer. Als wir dann nach besagter halben Stunde wieder zur Baustelle gehen, beeindruckt mich die Tier-und Pflanzenwelt sehr. Hier gibt es Insekten und Vögel, die ich vorher noch nie gesehen habe.

Lamas in 3 Farben

Die Lamas und Alpakas sind auch interessant, denn sie können wie Bergziegen mühelos die steilen Berghänge erklimmen, haben ein dickes weiches Fell gegen die Kälte, aus welchem die Besitzer derselben ihr Kleidung herstellen und haben trotzdem eine Eleganz, die ich diesen Schafen der Anden nie zugetraut hätte. Zumindest wenn sie sich nicht grade auf der Erde hin und herwälzen, um sich zu kratzen. An der „Baustelle“ angekommen fragt Viktor mich, ob ich wirklich weiterarbeiten will, was ich verneine. Zum einen habe ich nach diesem halben Tag keine Lust weiterzuarbeiten und zum anderen bin ich jetzt auch mal faul. Außerdem möchte ich nicht, dass Viktor die Kinder zum Arbeiten wieder ranholt.

Eine kleine Conversación

Ein entspannender Spaziergang

Anstatt weiterzuarbeiten, machen wir jetzt erstmal einen Spaziergang, der uns weiter ins Tal reinführt. Auf diesem Spaziergang verfliegt mein ganzer Hass auf Wilfredo und ich komme endlich mal zur Ruhe. Die Menschen hier leben vielleicht in, aus unserer Sicht, ärmlichen Verhältnissen aber sie leben in einem der wunderschönsten Täler, dass ich gesehen habe. Wir treffen auf unserem Spaziergang ein paar Leute aus Canizaja. Jetzt bin ich wieder im Gästehaus und Frage mich, wieso ich Wilfredo zu etwas zwingen wollte, was dieser anscheinend nicht wollte. Ich werde ihn nie wieder auf das Thema Arbeit ansprechen. Wenn er uns nicht aus freien Stücken helfen will, soll er das tun oder halt nicht. Jetzt gibt es erstmal Tee und Brot und Käse und Honig. Freiwilligendienst ist schön.

Von hinter Canizaya

Mittwoch 25. September 2019 erster Tag in Canizaya

Eigentlich will ich nicht aus meinem Schlafsack, aber es ist schon 07:00 Uhr und Viktor und Wilfredo sind schon aufgestanden. Anziehen, frühstücken, warten, denn Viktor ist schon nach Canizaya abgehauen und Wilfredo will darauf warten, dass Viktor zurück kommt. Als wir dann von unserem Vermieter Cecat abgeholt werden, gehen wir einmal durch Canizaya und besichtigen die Fischkulturen, welche es hier gibt und gucken uns zwei Häuser aus Lehm an, welche wir weiterbauen werden.

Rechts unten die hintere Bioconstrucción
Piscicultura (Fischzucht)

Am zweiten Haus, welches am Dorfplatz steht, findet heute ein Treffen von zwei Comunidades statt, die darüber entscheiden, ob die Regierung in La Paz gefragt werden soll, ob beide zu einer werden sollen. Darüber wird mittlerweile so lange diskutiert, dass ich mich frage, was es noch zu diskutieren gibt. Aber es kommt immer irgendein neuer Wortbeitrag. Es gibt hier anscheinend mehr zu besprechen als ich dachte. Irgendwann abends ist die Besprechung dann doch zu Ende, ich habe mit den Kindern im Dorf Fußball gespielt, als mir das Gerede zu viel wurde.

Dienstag 24. September 2019
Ein kurzer, langer Aufenthalt
in La Paz

Ankunft in La Paz. Noch etwas schläfrig stelle ich fest, dass alle anderen ihre Sachen packen und dass auch Viktor das tut. Also packe auch ich meinen Schlafsack ein und gucke aus dem Fenster. Großstadtstraßen. Tja, La Paz ist halt eine an die 800.000 bis mehr Einwohner zählende Metropole. Naja, jetzt erstmal aus dem Bus und raus in die Kälte. Als nächstes ein Taxi in Beschlag nehmen und mit unserem Gepäck beladen. Von 04:45 Uhr bis 06:00 Uhr dann in der Kälte von La Paz auf den Bus nach Charazani warten. Brot und ein warmes Kioskgetränk helfen mir die Kälte auszustehen. Auch das ist mal wieder Freiwilligendienst!

Wilfredo

Hier stößt auch auch Wilfredo aus Frankreich zu uns. Er wird anscheinend von MISEREOR für solche Himmelfahrtskommandos bezahlt und ist Architekt. Ursprünglich kommt Wilfredo aus Peru lebt aber schon seit längerer Zeit in Frankreich.

Weiter geht’s

Mit einem kleinen, weitaus unkomfortableren Bus geht es weiter nach Charazani. Auf einer Hubbelpiste, selbst für bolivianische Verhältnisse schlechten Straße, geht es irgendwo durch’s Nirgendwo. Ich bräuchte mal wieder mehr Sitzfleisch. Und der Bus rumpelt weiter durch ein Land aus Steinwüste und Sumpf. Es gibt kein Zeichen von Zivilisation auf dieser Hochebene, außer dem Müll, der überall rumliegt und dem wenigen Gegenverkehr. Wenn jetzt der Motor kaputt geht, dann stecken wir hier fest und zwar wahrscheinlich für die nächsten paar Tage. Der Gegenverkehr kündigt sich in der Ferne mit einer Rauchwolke an. Fast wie in einem Western. Mir fällt blaues Gestein am Wegesrand auf. Ob die Inkas aus diesem Gestein wohl ihren Schmuck herstellen ließen?

Landschaft aus dem Bus Fotografiert

Also weiter

Der Bus kämpft sich unter dem Ächzen des Motors die wie an den Berg geklebten Straßen hoch. Ein unglaubliches Kletterspiel, bei dem man denkt, jeden Moment kratzt der Motor ab. Ein Hund rennt neben dem Bus her. Von diesen wilden Tieren gibt es hier viele. Ein Vogel umkreist den Bus und ich frage Wilfredo, ob es sich um einen Kondor handelt, aber wie ich erfahre, gibt es hier in der Gegend keine Kondore. Als der Vogel landet, sehe ich, dass er mehr aussieht wie eine Kreuzung aus Möwe und Rabe. Und immer weiter geht die holprige Fahrt, vorbei an Plastikmüll, Felsen, Wolken und diesen komischen Vögeln. Freiwilligendienst halt.

Steinwüste

Zivilisation?

Wir kommen durch ein kleines Dorf und ich denke mir: Endlich wieder Zivilisation. Aber was man hier draußen halt so unter Zivilisation versteht.

Häuser in Sicht

Ein paar Stein- und oder Lehmhütten, Nutztiere, wie zum Bleistift Lamas und Alpakas oder Schweine, und dann sitzen da, wie im Film, vier alte Herren auf einer Bank vor einem der Häuser und einer sagt VIELLEICHT zu den anderen: >>Ne ne, nicht mal seine Ruhe hat man hier, früher war alles besser<<. Und wir rumpeln weiter. Die Baumgrenze haben wir längst überschritten. Und selbst hier oben, wo eigentlich gar nix wächst, wird Land durch Brandrodung urbar gemacht. Und so ziehen sich die Minuten und Stunden. Es kommt mir so vor, als ob wir den Gebirgskamm überquert haben und jetzt wieder bergab in ein Tal fahren. Die Straße rechts fällt sehr steil ab. Freiwilligendienst!

Haus am Wegesrand
Großes Haus am Wegesrand
Ein anderer Bus im Tal

Charazari 1

Die Bewohner auf dieser Seite des Gebirgskammes scheinen noch die traditionelle Terrassenbauweise der Inkas zu nutzen. Nach einem undefinierbaren Mittagessen in Charazari wechseln wir in ein Taxi und fahren 1:30 Stunden weiter nach Canizaya. Weil uns eine Frau darum gebeten hat, nehmen wir sie und ihre Tochter mit. Weiter geht’s durch Nebel und steil abfallende Straßen in einem überladenem Taxi. In einem Schienenfahrzeug würde ich mich, glaube ich, sicherer fühlen. Freiwilligendienst halt!

Charazani
Aus dem Bus in ein Tal
Blick den Steilhang runter
Blick den Steilhang hoch.
Marktplatz in Charazani (hier nehmen wir auch unser Almuerzo ein).
Mittelunkt von Charazani

Kein Hindernis zu groß

Es riecht irgendwie süß, wahrscheinlich die Bananen vor mir auf dem Schoß. Es ist eine kleine große Welt, in welcher man hier in den Bergen lebt. Jedes Dorf scheint nur sich selbst zu erhalten. Doch vielleicht trügt der Schein auch nur. Wer auch immer diese wie an den Berg geklebten Straßen gebaut hat, war entweder sehr entschlossen und willensstark, es war Sklavenarbeit oder es war Dynamit im Spiel. Es muss auf jeden Fall ein Knochenjob gewesen sein. Diese Anstrengung können wir uns wahrscheinlich gar nicht vorstellen. Hier Taxi oder Busfahrer zu sein ist lebensgefährlich, denn auf jedem Meter kann der Tod lauern. Zum Bleistift, wenn die Straße nicht mehr richtig abgestützt ist oder das Auto gegen einen Stein kommt und in die unendlichen Tiefen stürzt.

Ich und Viktor im Taxi

Wahlwerbung

Hier im andinen Westen Boliviens scheint Evo Morales die volle Unterstützung der Bevölkerung zu genießen, da er wahrscheinlich der erste Präsident ist, der für die Menschen hier draußen etwas getan hat.

Wahlwerbung für Evo in den Anden

Irgendwann liegen dann riesige Steine und Erdmassen auf der „Straße“ und wir sehen ein Planierfahrzeug, welches hier die Straße wieder freiräumt. Der Schutt wird einfach nach rechts den Steilhang runter geschoben, denn sonst ist nirgendwo Platz fürs Geröll. Wir steigen in einiger Entfernung aus dem Taxi und schütteln einem Bauarbeiter die Hand. Ich frage noch, ob da unten, wo die bestimmt 100 bis 500kg Brocken mit bis zu 60-70 Kmh aufschlagen, Menschen wohnen. Doch zum Glück wohnt dort niemand. Als der Fahrer mit seinem riesigen Planiergerät dann für uns die Straße freigemacht hat, wird es richtig interessant.

Endspurt

Jetzt fahren wir da lang, wo zwischendurch immer mal wieder Steinbrocken aufgrund der Arbeiten von weiter oben auf die Straße gefallen sind. Ich sitze natürlich auf der Bergseite hinter dem sehr kompetenten Taxifahrer und auf unserer, dem Berg zugewandten Seite, würden Steine als erstes das Auto treffen. Deshalb halte ich mir die Bananen vor mir zwischen meinen Kopf und die Scheibe. Denn wenn jetzt ein Stein von weiter oben das Taxi trifft und zwar dort wo ich sitze, dann hätte ich, die Frau neben mir und ihr Kleinkind wahrscheinlich nur Bananenmatsch überall und keine Gesteingeschosse und Glasscherben.

Curva

Nachdem Viktor und Wilfredo einmal schieben müssen kommen wir wieder auf die, für hiesige Verhältnisse, Straße (also Schotterpiste) und die Fahrt geht weiter. Irgendwann setzen wir die Frau dann im kleinen Bergdorf Curva ab und fahren weiter bis Canizaya. In Curva sehe ich einen Arbeitsplan der wie es für mich aussieht die Schichten im Tagebau regelt.

Arbeitsplan

Auf dem weg nehmen wir noch zwei Mädchen aus Canizaya mit, denen wir ihren einstündigen Nachhauseweg von der Schule somit verkürzen. Dort angekommen setzen wir die beiden auf der „Hauptstraße“ ab und werden selbst im Touristenhaus am Ortseingang untergebracht.

„Touristenhaus“

Das Haus ist zwar sehr groß aber es hat keinen Wasser oder Stromanschluss. Deshalb schließt Viktor erstmal Strom an und ich putze in der Zeit mein Schlafzimmer. Das Haus ist meiner Meinung nach renovierungsbedürftig, aber was soll es. Meine Hausstaubmilbenallergie macht sich bemerkbar. Wir müssen Wasser im Topf am Brunnen vor dem Haus holen um dann Tee, Kaffee und Brote mit Käse und Honig zu Essen und zu trinken.

Mein Zimmer im Touristenhaus in Canizaya

Dann noch in der Dunkelheit vor dem Haus Zähne putzen und wieder ins Haus um meinen Rucksack und meine Sporttasche auszupacken und den Tag zu ende zu schreiben. Jetzt wird erstmal geschlafen. Freiwilligendienst!

Touristenhaus

Montag 23. September 2019 Meine zweite Reise durch Bolivien

Heute Abend geht es von Cochabamba nach La Paz. Also erstmal vom Oficina de Kawsay mit Viktor, einem Haufen Gepäck, Material und dem Taxi zum Reisezentrum Cochabamba. Nach einigem Warten werden wir dann in den Bus gelassen und bald schon döse ich entspannt in meinem großen Reisebussitz. Freiwilligendienst!

Mittwoch, 12. September 2019 Leonels Geburtstag

Heute war Leonels Geburtstag und deshalb gab es Torte und Tee und Saltenas (in einen Teig-Mantel eingebackenes Fleisch und Ei und Gewürze und Soße), und Maltin (Malzbier). Hätte man mir vorher geschrieben, dass so viel Essbares mitgebracht würde, hätte ich mein Frühstück weggelassen. Naja, doppelt hält besser. Nachdem wir gegessen und aufgeräumt haben, hatte ich nicht mehr viel zu tun. Das war auch der Grund, warum ich jeden gefragt habe, ob er oder sie Arbeit für mich habe. Dann hat Marlen für mich die Rumpelkammer aufgeschlossen und ich durfte aufräumen. Ich denke mal, es gibt Schlimmeres und ich hatte ja darum gebeten. Also fing ich an aufzuräumen, bis meine Nase angefangen hat zu laufen und sich so meine Hausstaubmilben-Allergie bemerkbar gemacht hat. Da habe ich es dann gelassen. Bis ich um 19:00 Uhr an der Teakwondo-Schule ankam, hatte ich dann nicht mehr viel zu tun.

Montag, 09. September 2019 Erstes Teakwondo Training

Gestern Abend hatte ich mein erstes Teakwondo Training nach ungefähr zwei Monaten und ich habe es in vollen Zügen genossen. Dies war der dritte Teakwondo-Verein, den ich in der letzten Woche aufgesucht habe und hier gibt es endlich auch mal Samstags Training, denn ich habe am Wochenende frei und deshalb bietet es sich an zu dieser Zeit zu trainieren. Das gab es vorher noch nicht für mich. Und so beschließe ich, ohne Schlüssel, bei diesem Verein zu bleiben. Außerdem stelle ich fest, dass ich keinerlei Kondition mehr habe und dass die dünne Luft in 2500 Metern über dem Meeresspiegel noch erschwerend dazukommt. Deshalb war ich nach den ersten fünf Choreografien schon am Ende und musste den Besitzer eines 2. Dan (Schwarzgurt), welcher mit mir die Formen (Poomse) wiederholte, um eine Pause bitten. Freiwilligendienst!

ESSEN!!!!!!!

08. September 2019 NAWPA MANKA MIKHUNA

Das ist keine alte indigene Gottheit, denn die gibt es hier wie gesagt nicht.

Selbstgebauten Grill anschmeißen

Markt der Indigenen

Nein, diese ellenlange Abkürzung steht für einen Markt der indigenen Kulturen in Cochabamba. Und KAWSAY hat daran teilgenommen. Natürlich hatten wir den größten Stand und natürlich haben wir traditionelles Essen verkauft. Traditionelle Unterhosen will ja keiner. Aber was ist hier eigentlich so traditionelles Essen? Natürlich Kartoffeln. Von hier wurden sie ja in die ganze Welt exportiert, also die Kartoffeln, nicht die Indigenen. Dann natürlich Mais, kommt ja ursprünglich auch von hier. Dann einige Soßen, teilweise mit Chilli und Paprika. Die habe ich aus gutem Grund nicht angerührt, denn schon vor hunderten von Jahren wurde Chilli zur Folter eingesetzt. Denn es fühlt sich höchstwahrscheinlich wirklich so an, als würde man von innen heraus verbrennen und man kriegt blutigen Durchfall.

Aber zurück zum Essen

Aber ich war ja grad beim Essen. Also dann gab es natürlich noch Carne, sprich Rindfleisch, Hühnchen und ein Tier, das aussieht wie eine Ratte (dessen Namen ich mir aber nochmal aufschreiben muss). Das Ganze haben wir auf einem selbstgebastelten Grill gebraten, verkauft und gegessen. Habe ich gerade geschrieben ein rattenähnliches Tier, ja, habe ich. Schmeckt ungefähr so wie Hühnchen, nur etwas zäher. Und ich finde es vollkommen logisch, so etwas zu essen. Wahrscheinlich gibt es davon genug und die Viecher sind vielleicht sowieso nur eine Plage. Fast schon wie die Menschen. So, jetzt bin ich in meinem Blog endgültig unter die Gürtellinie geraten. Aber wir Menschen sind schon die größte Plage, die dieser Planet je gesehen hat. Mit menschen-gemachtem Klimawandel und Atombomben und Folter und und und…

Refrescos und vieles mehr

Aber es gibt ja auch schöne Sachen, die wir Menschen fabrizieren, zum Bleistift mein Freiwilligendienst und der damit verbundene Markt der Indigenen. Wir haben unter anderem auch Honig aus den Comunidades verkauft und Kiviel hat die Microorganismos (Bio-Dünger) vorgestellt und wir haben Getränke, sogenannte refrescos, aus Honig oder Mais mit Wasser verkauft. Es hat Spaß gemacht, auch wenn es Arbeit war. Freiwilligendienst!

Kiviel und die Microorganismos

Donnerstag, 5. September 2019 Alltag

Falls Sie, meine treuen Leserinnen und Leser, sich schon sehnsüchtig gefragt haben, was ich an den anderen Tagen, die nicht im Blog auftauchen, so treibe: hier kommt eine Antwort darauf.

Mein Zimmer

Ein ruhiger Start in den Tag?

Sehr richtig, Alltag, und der sieht wie folgt aus: 5:00 Uhr morgens, die Müllabfuhr weckt mich mit ihrer Musik und je nachdem, wie ich mich fühle, denke ich mir: Sei leise! Oder: Ich müsste mal Müll raus bringen. 6:30 Uhr: der erster Handy-Wecker klingelt und dieser Wecker trägt den Namen „Wach werden!“. Vibriert, was ich spüre, da mein Handy neben mir im Bett liegt und jetzt also Heavy-Metal Musik von Spotify in mein Ohr brüllt. Wenn die Müllabfuhr mich noch nicht wach gekriegt hat, dann schafft es dieser Wecker auf jeden Fall. Wobei ich meistens schon wach bin und der Wecker seinen Namen deshalb eigentlich nicht verdient hat, aber wer wechselt um 6:00 Uhr morgens schon den Namen seines Handy-Weckers? Also schalte ich das Gebrüll neben meinem Ohr wieder aus und schlafe weiter.

Zweiter Wecker

7:00 Uhr morgens: Der zweite Handy-Wecker klingelt mir Spotify-Heavy Metal ins Ohr. Dieser Wecker trägt den Namen: Aufstehen! Jetzt bahnt sich in mir ein innerer Konflikt an: Denn wenn ich diesen Wecker jetzt so behandle wie den ersten, schlafe ich immer noch, wenn die anderen Mitarbeiter von KAWSAY hier ankommen. Wenn ich jetzt aber aufstehe, bin ich immer noch müde UND was viel schlimmer ist, groggy. Dabei bin ich doch eigentlich ein Morgenmensch. Also tue ich das einzig menschenmögliche unter meinem Mückennetz: Noch fünf Minuten weiterschlafen. Ach ist das schön.

Aufstehen

7:40 Uhr: Ich gucke schlaftrunken auf mein Handy und stelle zu Tode erschreckt fest, dass ich nur noch 20 Minuten zum Aufstehen, Anziehen, Frühstück vorbereiten, Frühstücken, Zähne putzen, auf Klo gehen, Laptop rausholen und anfangen zu arbeiten bzw. zur Verfügung stehen habe. VERDAMMT, denke ich mir und stehe auf, ich muss sowieso mal aufs Klo… Das wird also vorgezogen. Jedoch muss ich erst den Schlüssel meiner Zimmertür aus der kleinsten Jeans-Hosentasche auf dem Stuhl neben der Tür puhlen, denn ich schließe jeden Abend meine Zimmertür ab, Sicherheit geht vor. Ich ärgere mich, das ich trotz zwei Weckern verschlafen habe, wenn das in meinem Zustand überhaupt möglich ist, also Anziehen und die Vorhänge meines Zimmers aufziehen. Tja Freiwilligendienst ist unteranderem anstrengend.

Die Küche, ohne Spülmaschine!

Frühstück ohne Frühstück

In die Küche gehen, Kühlschrank aufmachen UND es ist kein Brot da. Nach rechts drehen UND Tee ist auch keiner mehr da. KATASTROPHE! Na toll, ein Frühstück ohne Frühstück, dass hatte ich nur während meiner Durchfall-Periode und da habe ich einen Tag lang NIX gegessen, der Durchfall ist danach zwar zurückgegangen aber schön ist was anderes. Ok, jetzt nur nicht die Nerven verlieren. Dann gehe ich das Zeug für’s Frühstück eben im Kiosk nebenan kaufen: All meine Hoffnung, all meine Gedanken, meine Gebete, alles in allem mein gesamtes Sein richtet sich im Moment darauf aus, dass bitte, bitte, BITTE dieser Kiosk auf hat, damit ich mir mein Frühstück kaufen kann.

Sala, mein Esszimmer.

Frühstück einkaufen

Und meine Gebete wurden erhört. Denn die Verkäuferin ist gerade mit einem Wassereimer vor ihrem Kiosk zugange. Ja Jackpot, der Morgen ist gerettet. 10 Brote und eine Packung Zimt-Tee später sitze ich glücklich mit drei Honig-Brötchen und einer Tasse Zimt-Tee im Sala (so ungefähr mein Esszimmer) und frage mich, warum noch niemand außer Eulogia hier ist, da es mittlerweile 8:30 Uhr ist. Na ja, erstmal spülen und da kommen die anderen ja schon.

Büro, mein Schreibtisch ist rechts.

Vormittag

Gerade noch rechtzeitig kann ich meinen Laptop aufbauen und beende bei einer Tasse Tee mein Frühstück. Dann übersetze ich meinen Block weiter auf Spanisch, damit meine Bolivianer auch was hiervon haben. Es trudeln einige Menschen ein, die mit KAWSAY am nächsten Sonntag gerne ein traditionelles altes Frühstück abhalten würden und deshalb wird das Wochenende vor allem viel gekocht. Dafür haben dann alle Montag einen freien Tag. Nachdem das bei Tee und noch mehr Brot mit Honig geklärt wurde, gibt es erstmal „Almuerzo“, also Mittagessen.

Vorgarten von KAWSAY

Mittag

Es gibt diesmal wieder eine sehr gute Suppe und Nudeln, was eine willkommene Abwechslung zu Reis, Fleisch und Ei jeden Mittag ist. Während des Mittagessens sehe ich mir zur Abwechslung mal die Nachrichten zu Bolivien im Internet an und die sind natürlich voll von Amazonas-Bränden, aber auch ein Vergleich von Bolivien und Venezuela ist dabei. Außerdem rücken ja auch die Wahlen am 20. Oktober immer näher und Evo Moralez kämpft darum, eine vierte Legislaturperiode antreten zu können.

Nachmittag

Wieder vor dem Rechner und diesen Eintrag hier verfassen und auf Spanisch übersetzten und veröffentlichen.

Abends

Den zweiten Teakwondo-Verein aufsuchen um festzustellen, dass auch dieser kein Wochenend-Training anbietet. Wieder zurück zu KAWSAY fahren, kochen, und bei Harry Potter Gemüse-Tortillas essen. Spülen und Schlafen.

Mittwoch, 4 September 2019

Planung September: Es stehen viele Reisen für diesen Monat in die einzelnen Comunidades von KAWSAY an. In so ungefähr sieben bis acht Tagen geht es damit los. Freiwilligendienst!

Montag, 2. September 2019 Bürokratie, Behörden, Bananenrepublik?

Liebe Leserinnen und Leser, sollten Sie jemals mit dem Gedanken gespielt haben, länger als einen Monat in Bolivien zu bleiben, also zum Bleistift einen 10-monatigen Freiwilligendienst oder ähnliche Verrücktheiten, dann vergraben Sie diesen Gedanken wieder ganz schnell irgendwo unter ihrem Kleinhirn und vergessen Sie ihn da.

Mir und einem Haufen anderer Menschen gelang das nicht. Tja, da habe ich jetzt den Salat und bin doch für meinen Freiwilligendienst länger nach Bolivien gekommen.

Das Problem ist nicht, dass die allgemeine menschliche Dummheit nicht ortsabhängig ist und deshalb in Bolivien genauso wie in Deutschland zutrifft.

Nein, das Problem ist vielmehr, dass wenn man länger als einen Monat (also zum Bleistift für einen Freiwilligendienst) in Bolivien bleiben will, man eine sogenannte „Permanencia Temporal“, also eine Aufenthaltsgenehmigung, in meinem Fall für ein Jahr, benötigt und die kriegt man nicht einfach indem man seinen Reisepass, Arbeitsvertrag und Schwimmabzeichen vorzeigt. Leider ist auch das Freiwilligendienst!

Apostilliert?

NEIN! Da muss man schon etwas in Deutschland Apostilliertes vorzeigen können. Das habe ich nicht (es wurde ja nie während meiner Freiwilligendienst-Vorbereitung angesprochen, da es wahrscheinlich nie jemand gebraucht hat) und es war mir nach einem Haufen Mails an etliche Behörden irgendwann auch klar geworden, dass ich nichts apostilliert bekomme, weil mein Arbeitsvertrag mit MISEREOR keine Urkunde ist.

Formulare und Behörden

Also renne ich schon seit etlichen Tagen mit meinen stetig wachsenden Unterlagen von Behörde zu Behörde, um Formulare für Formulare für Formulare zu Besorgen um am Ende meine sogenannte „Permanencia Temporal“, also meine Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr in Händen zu halten, wobei ich dann wahrscheinlich nur noch neun Monate im Land sein werde, aber was soll es.

Alle Anforderungen und Dokumente, welche ich für meine Aufenthaltsgenehmigung brauche.

INTERPOL

Heute (02. September 2019) war ich zum Bleistift bei Interpol und habe so ziemlich alles über mich sagen müssen, was es da so zu sagen gibt, über Nationalität und Größe sowie Gewicht und Schuhgröße meiner Person.

Und Interpol wär ja nicht Interpol, wenn es einfach nur, wie die normale Polizei, meinen Daumenabdruck als Fingerabdruck anerkennt. Nein, hier wird dir die ganze Hand schwarz gefärbt und dann wird jeder Finger und Handabdruck zweimal genommen. Und ich darf gleich nochmal hin, um meine Ergebnisse abzuholen, um danach endlich zur Migrationsbehörde fahren zu können, um dort endlich meine Berechtigung einzuholen, weiter bei KAWSAY zu leben und zu arbeiten. Auch das ist Freiwilligendienst!

Beispiele

Das Lied von Reinhard Mey: Antrag auf Erteilung eines Antragformulars

oder Sketch History: „Paris ich komme“

zeigen sehr gut wie ich mich fühle. Nur dass es bei „Paris ich komme“ genau andersherum ist, da ich im Land bleiben möchte und nicht nach Paris reisen will.

Naja, wir Deutschen können ja auch mit unseren Behörden und Formularen angeben. Eine Bananenrepublik sind wir deshalb trotzdem nicht oder doch?

Freitag, 30. August 2019

Auf dem Weg zur Comunidad

Heute sind wir knapp eine Stunde durch den Districto de Cochabamba gefahren, um eine Comunidad, in welcher mit spanischer Unterstützung eine Wasserleitung gebaut werden soll und welche ein weiterer potenzieller Partner von KAWSAY sein könnte, zu besuchen (sorry für den Schachtelsatz). Freiwilligendienst!

Ankunft in der Comunidad

Nachdem die Blaskapelle der Schule und alle wichtigen Personen der Comunidad mit Musik und Reden fertig sind, wird noch viel besprochen, die Verträge für Wasserleitung und Zusammenarbeit werden unterschrieben, es wird gegessen und wieder gefahren. Freiwilligendienst!

Jetzt ratet mal, wo sich die beiden da gerade befinden… hmmm?
Auf dem Weg zum Restaurant

Wenn die Sonne in Bolivien erstmal ihre Mittagshitze raus lässt und es keinen Parkplatz im Schatten gibt, wird das Auto nach einer Stunde zur Sauna und du wirst im eigenen Saft gedünstet. Das Lenkrad kann man dann nicht mehr mit bloßen Händen anfassen. Auch das ist Freiwilligendienst!

Notlösung: Mit Decke fahren, anstatt mit Brandblasen.

Tag 20/21, 19./20 August 2019
Hör auf dein Bauchgefühl,
es hat recht.

Ich frage mich immer noch, wie ich so dumm sein konnte, nachts an den Stadtrand zu fahren, um eine Freundin zu treffen. Laut Google Maps muss ich aussteigen und noch ein Stück laufen. Also steige ich aus und laufe. Als ich in eine der Nebenstraßen einbiege denke ich mir noch, hier sollte ich eigentlich nicht sein. Jetzt weiterzugehen und nicht auf mein Bauchgefühl und meinen Kopf zu hören und umzudrehen, war mein erster Fehler im Freiwilligendienst.

Mein zweiter Fehler war, einfach stur Google Maps zu folgen und nicht mal nachzusehen, wo ich eigentlich hin will. Also biege ich auch noch falsch ab und laufe einen Berg hoch auf dem keiner wohnt, und nur eine übergroße Christus-Statue (Christo de la Concordia) steht.

Hier hätte mir eigentlich sonnenklar sein müssen, dass ich falsch bin und umdrehen muss, aber ich folge weiter stur Google Maps und laufe den Berg hoch. Ab der Hälfte der Treppe merke ich die Höhe, das Atmen wird schwerer. Ich hab keine Ahnung, was mich zum Weitergehen gebracht hat, aber gesunder Menschenverstand war es nicht.

Als ich oben bin, bin ich völlig kaputt und habe mittlerweile registriert, dass ich hier vollkommen falsch bin. Als ich wieder runtergehe, kommt ein Mann mit einem Messer aus dem Gebüsch am Wegesrand. Das Messer bemerke ich erst, als er vor mir steht, aber schon als ich ihn aus dem Gebüsch kommen sah, hätte ich rennen sollen. Ich dachte aber nur, dass das wohl ein Betrunkener sein muss. Tja, falsch gedacht.

Das Nächste, an das ich mich erinnere, ist wie ich auf der Treppe sitze und meine Taschen von dem Mann und einem anderen Mann mit Messer umgedreht werden. Ich verhalte mich ruhig, stehe aber unter Schock. Als mein Portmonnaie ausgeleert wird, fällt die Kette, welche ich von meiner Oma bekommen habe, raus und ich stelle den Fuß darauf. Selbst wenn die Männer das bemerkt haben, kümmern sie sich nicht darum. Ich denke daran loszulaufen, lasse es dann aber, da ich nicht erstochen werden will. Meine Handys (ich hatte noch eines von KAWSAY bekommen) und mein Geld werden mitgenommen. Die zwei verdrücken sich wieder in die Büsche.

Alle Sachen, die nicht mitgenommen werden sind vor mir auf der Treppe verteilt. Ich packe alles in meinen Rucksack, der natürlich auch ausgeräumt wurde und laufe die Treppe runter. Unten sehe ich einen Mann und ein Mädchen, die gerade die Treppen raufkommen. Ich sage ihnen, dass ich weiter oben gerade ausgeraubt wurde und bitte sie darum, mit mir zur Straße zu gehen und mir Geld für ein Busticket zu geben. Der Mann hält an der Straße ein Taxi an, bezahlt den Fahrer und nachdem ich mich bedankt habe, werde ich zurück zu Kawsay gefahren. Ich besuche heute Nacht keine Freunde mehr. Meine Schlüssel wurden glücklicherweise nicht geklaut, genauso wie meine Bankkarte und die Kette, welche ich von meiner Oma bekommen habe.

Als ich bei KAWSAY ankomme gehe ich sofort zu Eulogia, die auch auf dem Grundstück wohnt, und wir fahren zur nächsten Polizeistation. So langsam lässt der Schock nach.

Vor der Polizeistation sagt Eulogia noch, dass die Polizei in Bolivien sehr bürokratisch ist und nachdem wir an der Rezeption gesagt haben, was mir passiert ist, werden wir erstmal wieder rausgeschickt und in einen anderen Raum geschickt, in dem wir nach 20 Minuten erfahren, dass der Ort, an dem ich ausgeraubt wurde, nicht im Zuständigkeitsbereich der Polizeiwache liegt, weshalb wir am nächsten Tag zu einer anderen Wache fahren. In Bolivien ist die Polizei eindeutig nicht dein Freund und Helfer, sondern ein Bürokratiemonster. Jetzt bin ich allerdings froh bei Kawsay im Bett zu liegen.

Das, was ich am meisten bedaure, sind die gestohlenen Handys, da diese Erinnerungen in Form von Videos und viele Kontaktdaten enthalten. Ich schreibe erstmal eine E-Mail an meine Eltern und die Verantwortlichen bei MISEREOR.

Nächster Tag

Als nächstes kommen die Mitarbeiter von Kawsay an, die natürlich schon von Eulogia unterrichtet wurden und bemitleiden mich sehr. Nachdem ich mich dafür entschieden habe im Parte – Productivo bei KAWSAY zu arbeiten, denn das stand für heute auf dem Plan, fahren wir (Marcelo, Kiviel und ich) zur zuständigen Polizeistation. Auf dem Weg ziehe ich noch Geld am Automaten.

Nach einigem Warten erkläre ich alles einem Polizeibeamten, der sich alles in sein Notizbuch schreibt. Ich habe noch nie eine so heruntergekommene Polizeiwache gesehen. Löcher in den Decken und der Putz löst sich von den Wänden… Dies wird sogar von Marcelo bemängelt. Die Polizeistation gestern sah besser aus. Nachdem ich alles erzählt habe, was nicht viel war, unterschreibe ich alles und schreibe noch meine Reisepass-Nummer unter die Notizen des Polizeibeamten. Danach fahren wir zurück zu KAWSAY.

Im Nachhinein war ich echt dumm, habe aber daraus gelernt. Das bin mal wieder typisch ich: Erst auf die Schnauze fallen und danach daraus lernen.

Fazit

Hör auf dein Bauchgefühl, es hat recht.


Tag 15 Mittwoch 14. August 2019

Um meine Aufenthaltsbestätigung, für meinen 10-monatigen Freiwilligendienst zu bekommen, muss ich mich am Uniklinikum in Bolivien durchchecken lassen und das bedeutet vor allem Warten. Von Irma habe ich ein Buch über die indigenen Völker Boliviens bekommen, mit der sich die Wartezeit jedoch sehr verkürzt. Danach frühstücke ich erstmal, da ich das vor dem Uniklinikumsbesuch nicht durfte.

Fiesta de la Virgen de Urkupina en Quillacollo

Die Fiesta de la Virgen de Urkupina ist ein katholisches Fest zu Ehren der Jungfrau von Quillacollo. Jedoch werden hierbei auch sehr viele traditionelle Tänze aus ganz Bolivien aufgeführt.

Tänze in Quillacollo
Auto mit der Heiligen Jungfrau drauf
Eine von vielen Kapellen

Tag 14 Dienstag 13. August 2019

Ich begleite Irma in die Universität und erfahre, dass die Universität staatlich ist und dass das Studieren deshalb sehr billig ist. Die Studenten lernen hier sich gut zu präsentieren und wir stellen hier den anderen Studenten die paar Tage in Ivitipora vor. Die anderen Studenten haben eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet. Auch das ist Freiwilligendienst.


Tag 8 Mittwoch, 07. August 2019

Ich versuche Backpulver, levadura, zu bekommen, um etwas gegen die Ameisen in der Küche zu unternehmen, aber wie sich herausstellt, ist das Backpulver zu grobkörnig für die Ameisen, weshalb es nichts bringt, wenn es denn welches war.

Cosmovision im Freiwilligendienst

Nach dem Mittagessen mit Kiviel und Marcelo lerne ich, dass die indigenen Völker nicht direkt einen Gott haben wie die 90 Prozent Christen im Land, sondern an Cosmovision glauben. Hier geht es mehr um das Zusammenleben aller Dinge und dass der Mensch nur ein winziger Bestandteil in einem riesigen Universum ist und nicht die Krone der Schöpfung. Außerdem hat alles Energie. Vom kleinsten Stein bis zum größten Berg lebt alles. Die Erde heißt auf Quechua (einer indigenen Sprache) Pachamama. Dann gucken wir uns noch weitere Videos über KAWSAY an. Ich kann sie nur empfehlen:

https://www.youtube.com/channel/UCbWCh46acKYxJW9l3DVqyNw


Tag 7 Dienstag, 06. August 2019

Als wir in Cochabamba ankommen, werden wir von German, einem Taxifahrer den Irma kennt, abgeholt und ich werde bei KAWSAY abgesetzt. Ich bin froh, endlich nach drei Tagen wieder mal zu duschen und meine Sachen waschen zu können. Heute bin ich froh, einen Tag zum Entspannen zu haben.


Tag 6 Montag, 05. August 2019

Aufwachen

Ich habe die letzten Nächte meines Freiwilligendienstes mit Christian und Christian in zwei zusammengeschobenen Betten geschlafen. Aufstehen und schnell anziehen, weil wir zu spät aufgestanden sind. Frühstücken, weiter arbeiten und Vorführung an der Schule miterleben/machen, denn heute ist in Bolivien Nationalfeiertag und alle, außer uns, haben sich rausgeputzt. Nach dem das Haus fertig gestrichen ist, werden noch viele Fotos gemacht, gegessen und mit dem mittlerweile wartenden Bus überstürzt, glücklich und dreckig abgereist. Eigentlich gibt es nicht viel in Ivitipora und der Plastikmüll wundert mich doch sehr, da die Bewohner so naturverbunden leben. Doch da es höchstwahrscheinlich keine Müllabfuhr gibt, bleibt der Müll halt liegen.

Bewohner Ivitiporas kennenlernen
Spielende Kinder aus Ivitipora

Rückreise

Die Rückreise ist deutlich kürzer als die Hinfahrt, da wir nicht mehr in Santa Cruz einkaufen. Eigentlich verläuft die Rückreise wie die Hinfahrt nur Rückwärts und ohne Brandrodung. Freiwilligendiest!


Tag 5 Sonntag, 04. August 2019

Morgens aufwachen und im Wald Holz hacken gehen. Es ist zwar kalt, aber schön. Brot, heißes Wasser mit Haferflocken und Zucker frühstücken und arbeiten. Wir tapezieren eine noch unfertige Lehmhütte mit Lehm, besprechen das Muster für den Anstrich mit den Einheimischen, denn das ist wichtig und zeichnen einen Plan vor. Zum Mittag gibt es das, was wir eingekauft haben, aber es wurde von den Frauen des Dorfes zubereitet. Nach dem Mittagessen werden weiter die Lehmwände bearbeitet. Abendessen. Die Bewohner Ivitiporas sind nett und zuvorkommend. Wieder im Schlafsack schlafen. Freiwilligendienst!

https://blog.misereor.de/2017/07/12/nepal-frauen-sichern-das-ueberleben/

Besprechung der Zeichnung
Erde für Naturfarben und Naturmörtel sieben
Naturmörtel anrühren

Arbeiten bis in die Nacht

Tag 4, Samstag 03. August 2019

Im Bus

Ich wache auf und bin immer noch im sehr komfortablen Sitz des Reisebusses. So langsam stellt sich mir die Frage, wo Ivitipora eigentlich liegt. Da ich jedoch keine Lust habe, aus meinem gemütlichen Reisebussessel aufzustehen, muss die Frage nach dem Wohin aufgeschoben werden. Also erstmal frühstücken. Ich hole eine Tüte Nüsse aus dem Rucksack und gebe den beiden Studenten Christian und Christian vor mir auch was ab. Freiwilligendienst!

Santa Cruz

Nachdem wir ziemlich lange immer weiter gefahren sind erreichen wir endlich ein urbanes Ballungszentrum und kommen auf dem Busbahnhof an. Dieser Busbahnhof könnte auch ein kleiner Flugplatz sein, wenn nicht überall Busse und Menschen stehen würden. Also raus aus dem Bus, ich glaube ich habe mich wund gesessen. Erkenntnis des Morgens: Ich brauche mehr Sitzfleisch. Nachdem wir ausgestiegen sind und uns gesammelt haben, frage ich endlich mal nach, wo ich hier überhaupt bin und bekomme die Antwort: Santa Cruz, die größte Stadt Boliviens. Aha, denke ich, und wo ist Santa Cruz?

Logik?

Als ich auf eine Karte in meinem Bolivien-Reiseführer sehe, stelle ich fest: Im Osten von Cochabamba. Macht ja auch irgendwie Sinn, denn im Westen wären wir jetzt in den Anden und hier ist das Land doch etwas flacher, mal von der Mega City abgesehen. Im Norden wäre es deutlich grüner und weniger besiedelt (Amazonasgebiet) und im Süden wäre es deutlich trockener und weniger besiedelt, Pampa. Tja, denke ich, da hätte ich auch so drauf kommen können, aber es ist ja noch früh morgens und mein Hirn läuft noch nicht auf Hochtouren. Also rein ins Reisezentrum, Zähne putzen und raus aus dem Reisezentrum, dann rein in die Mega City. Hier suchen wir uns erstmal ein Restaurant und essen zu Mittag. Freiwilligendienst!

Mittagessen in Santa Cruz mit Irmas Studenten

Umsteigen

Mit Taxi und Bus zum Markt fahren. Freiwilligendienst ist schon was Tolles.

Einkaufen

Nach dem Essen gehen wir auf den bislang größten Markt, den ich je gesehen habe, und wo es praktisch alles zu kaufen gibt. Von neun verschiedenen Reis-Sorten über 19 verschiedene Kartoffel-Sorten bis hin zu Motorrädern… einfach alles. Wir kaufen allerdings nur die Vorräte für die nächsten zwei Tage ein. Dazu noch Getränke und ich hebe noch Geld ab. In in einem deutlich kleineren Bus fahren wir weiter nach Ivitipora, diesmal in südlicher Richtung. Freiwilligendienst!

Aus dem Bus nach Ivitipora

Also weiter

Es geht mal wieder schnurstracks gerade aus. Erkenntnis während der Busfahrt: Bolivien ist ein riesiges Land, in dem man von Morgens bis Abends, während seines Freiwilligendienstes, im Auto oder Bus bleiben kann, wenn man die Nahrungsmittel der Straßenhändler, die ihre Ware an jeder Baustelle und Zollstation zwischen den Autos und Bussen anpreisen, mag. Freiwilligendienst!

Also weiter

Mein Hintern tut weh, ich brauche echt mehr Sitzfleisch. Zur Ablenkung gucke ich aus dem Fenster und sehe eine Rauchwolke, was natürlich sofort das Klischee Brandrodung in mein Hirn schnellen lässt. Ich spreche Octavio neben mir darauf an und erwarte so etwas wie: ,,Das ist aber ungewöhnlich“. Stattdessen bekomme ich mit einem Schulterzucken mein Klischee bestätigt. Brandrodung und als ich nachfrage, ob das legal ist, sagt Octavio: ,,Wahrscheinlich nicht, aber wer soll das hier draußen kontrollieren?“ Na ganz toll, denke ich mir.

Ankunft in Ivitipora

Was ich bis jetzt am meisten gebraucht hätte, wäre Sitzfleisch. Street Food Abendessen, Ankunft in Ivitipora bei sternenklarer Nacht und ohne Handyempfang. Verteilung und Unterbringung in den Hütten der Bewohner Ivitiporas und noch sehr lange am Feuer sitzen und Tee trinken. Tja, Bolivien ist doch ganz schön. Freiwilligendienst! Schlafen im Schlafsack.

Lehmhaus

Tag 3 in Cocha 02. August 2019

Anstrengender Morgen

Aufstehen, frühstücken, Geld abheben, für die Abreise abends packen, meine Vorstellung vorbereiten und mich mit einer gerade erstellten Präsentation dem Team vorstellen.

K´OA Ritual

Vorbereitung des K´oa Rituals

Als nächstes bereiten wir das K´oa Ritual vor, in dem wir verschiedene Gegenstände im Kreis auf ein Papier legen und uns die Zukunft deuten lassen. Ich werde anscheinend, so sieht es aus, Glück haben. Danach wird alles verbrannt.

Brennspiritus zum Verbrennen

Mittagessen

Hiernach gehe ich mit Marcello und Kiviel Mittagessen.

Jacke

Am Nachmittag kaufe ich mit der Hilfe von Marlen, nachdem wir zu erst wieder einen Haufen Bankautomaten abgeklappert haben, um an Geld zu kommen, eine Jacke für die Reise nach Ivitipora. Als ich wieder bei KAWSAY bin, verabschiede ich mich von Marlen, packe zu Ende, esse bei einer meiner Lieblingsserien zu Abend und skype mit meinen Eltern. Auch das ist Freiwilligendienst!

Abreise nach Ivitipora

Danach werde ich von German, einem sehr netten Taxifahrer, den Irma kennt, abgeholt und zur Universität San Simon gefahren, denn Irma (Mitarbeiterin von KAWSAY) ist auch noch Professorin für Architektur. Wie sie zwei Jobs unter einen Hut kriegt, weiß ich nicht, aber Sie schafft es auf jeden Fall. Nachdem wir sie und ihre Referendarin abgeholt haben, geht es in einem Affenzahn zu irgendeiner Straßenecke in Cochabamba. Die bolivianischen Taxis und Busse haben nur vorne Anschnallgurte und dementsprechend interessant ist die Fahrt. An besagter Straßenecke winken wir mit den Taschenlampen an unseren Handys so lange Bussen, bis der Richtige anhält, wir mit unserem Gepäck einsteigen und ich mich im Bus einem Haufen Ingenieursstudenten vorstelle. Die Straßen sind zwar gewöhnungsbedürftig für deutsche Verhältnisse, aber das ist mir grade ziemlich egal. Endlich falle ich in einen unruhigen Schlaf in dem doch sehr komfortablen Sitz des Busses. Tja, Freiwilligendienst halt!

Tag 2 in Cochabamba, 01. August 2019

Morgens

Ich wache auf und stelle fest, dass ich in der Nacht mein Mückennetz ein Stück weit verlassen habe, was für mich ein Desaster ist, weil ich ja von einem Haufen nicht vorhandener Malaria-Mücken hätte gestochen werden können. Bolivien liegt nämlich auf der Südhalbkugel. Das bedeutet, es ist hier grade Winterzeit, nachts also sehr kalt. Es gibt keine Heizung und ich befinde mich sowieso auf 2500 Metern über dem Meeresspiegel. Das bedeutet auch, dass die Luft hier sehr trocken ist. Deshalb habe ich auch etwas Schnupfen. Die nicht vorhandenen Mücken haben dafür keine Möglichkeit zu überleben. Und trotzdem habe ich meinen empfindlichen Körper dieser Gefahr ausgesetzt, vor welcher wir auf unseren Freiwilligendienst-Vorbereitungsseminaren so oft und eindringlich gewarnt wurden. Tja, dafür habe ich dann halt Schnupfen.

Schnupfen

Aber was ist schon Schnupfen, wenn ich da an andere Misereor-Freiwilligendienstler in Timor-Leste denke, welche sich meines Wissens nach in einem Gebiet befinden, wo es ein erhöhtes Malaria-Risiko gibt. Da hab ich ja fast noch Glück mit meinem Schnupfen. Vielleicht ist das ja auch die Vorhersage des K´oa Rituals, welches später noch stattfindet. Ich habe Glück in Bolivien, auf 2.500 Metern zu sein und nicht in einem Malarianest, vielleicht aber auch nicht. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall sind das zu viele Gedanken für einen Morgen und deshalb stehe ich jetzt auf.

Die Anderen

Die anderen Mitarbeitenden trudeln ein und wir frühstücken alle zusammen. Nach dem Frühstück beginnt reihum die Vorstellungsrunde. Irma, verantwortlich für Praktikanten und verrückte Freiwillige wie mich, Marcello, verantwortlich für alles Technische, Marlen, verantwortlich für die Verteilung des Geldes bei KAWSAY, Kiviel, verantwortlich für alle Produktionsabläufe, welche KAWSAY betreffen, Eulogia, verantwortlich für „Genero“ in den Außenstellen von KAWSAY, also unter anderem Arbeit mit Frauen und Viktor, verantwortlich für die Arbeit der Produktion, aber vor allem für den Honiganbau in den einzelnen Pueblos (Dörfern) mit denen KAWSAY arbeitet. Leonel Cerruto, der erste Vorsitzende von KAWSAY, ist gerade in Urlaub in Finnland und wird mir deshalb später über Skype vorgestellt. Freiwilligendienst!

Planung August

Nach der Vorstellungsrunde wird der August mit Excel geplant und ich soll eine kleine Powerpoint-Vorstellung über mich erarbeiten. Das nimmt meine Zeit bis Mittags ein, dann gehe ich mit Kiviel und Marcelo Mittag essen. Wir essen in einem kleinen netten Restaurant ein paar Häuser weiter zu Mittag und ich arbeite danach weiter an meiner Powerpoint. Abends kaufe ich mir mit Marlens Hilfe Abendessen in einem anderen Restaurant um die Ecke und falle eine weitere Nacht in Embryo-Stellung-Schlaf, denn kein Millimeter meines Körpers darf den nicht vorhandenen Malaria-Mücken ausgesetzt werden, vor denen wir auf unserem Freiwilligendienst-Ausreiseseminar so vehement gewarnt wurden. Auch das ist Freiwilligendienst!


Ankunft in Cochabamba und erster Tag, Mittwoch 31. Juli 2019

Abfahrt nach Frankfurt am 30.Juli.2019

Flughafen und Hotel

Ein letztes Bild vor dem Abflug (Aufregung macht sich breit)

Ich werde um vier Uhr morgens (Bolivianischer Zeit) von Marcello und Irma (zwei Mitarbeitern von KAWSAY mit denen ich schon Skype Kontakt hatte) vom Flughafen mit dem Auto abgeholt.

Sie fahren mich ins Hotel Regina und ich kann zwei Stunden sehr gut schlafen. Dann stehe ich eine Stunde zu früh auf, was ich feststelle, als ich Marcello anrufe und ihn frage, warum er noch nicht da ist. Das liegt nämlich daran, das ich mich in der Zeitumstellung um eine Stunde vertan habe.

Erstes Essen in Bolivien

Nachdem ich meinen kurzen Hotel-Aufenthalt bezahlt habe fahren wir mit dem Auto praktisch auf die andere Straßenseite und essen in einem der vielen aber guten Restaurants in Cochabamba zu Mittag, es gibt (Hühnchen, Gemüse, Reis, Kartoffeln und keine Getränke zum Essen).

Geld abheben

Als nächstes versuche ich Bolivianos (Die Währung in Bolivien/1Euro=7,7544 Bolivianos) abzuheben. Es klappt aber nur an den Automaten der Bolivianischen Nationalbank und das, weil nur die meine Mastercard akzeptieren.

Ankunft bei KAWSAY im Centro de Culturas Originarias

Ich entscheide mich im Oficina de KAWSAY zu Leben, aber erst nachdem ich eine Mietwohnung abgelehnt habe und richte mich mit Marcelos Hilfe (er schraubt eine Lampe ein) häuslich ein.

Ich vor meinem neuen vorläufigen Zuhause/meiner Arbeitsstelle

Erster Abend im neuen vorläufigen Zuhause

Ich bekomme mit, wie eine Frau und ihr Sohn Geschirr waschen, welches vorher von ihnen an KAWSAY vermietet wurde und danach kommen zwei weitere Mitarbeiter von KAWSAY, Viktor und Eulogia an und wir stellen uns vor. Nachdem Viktor nach Hause gefahren und Eulogia sich auch hingelegt hat, denn sie wohnt ebenfalls auf dem großen Grundstück vom Officina de KAWSAY, falle ich endlich, unter meinem Mückennetz, in einen unruhigen Schlaf und auch das ist Freiwilligendienst.

https://blog.misereor.de/2017/02/15/nahrungsmittelspekulationen-mit-essen-spielt-man-nicht/

https://blog.misereor.de/2018/10/12/gutes-essen-weltweit-gemeinsam-koennen-wir-viel-erreichen/

El Servicio Voluntario de Martin Ebner en Bolivia

Tenga cuidado con este blog de voluntarios de Misereor puede contener rastros de humor e ironía, si usted se vuelve alérgico a él, por favor busque atención médica inmediata. Si no encuentras ningún rastro de ironía o humor en este blog, por favor visita a un oftalmólogo u óptico. En caso de riesgos y efectos secundarios (como risas no controladas y/o calambres aullantes) o consultas, por favor no se asfixie, sino que simplemente escriba un comentario si actualmente está en condiciones de hacerlo.

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En camino a Viktors

Martes 08. de Octubre 2019 Mas Trabajo

Ayer fue lunes y trabajamos en el jardín de Viktor en horas de adivinación, exactamente, Bioconstrucciones. ¿Quién lo hubiera pensado? Antes de eso, por supuesto, se hicieron muchos discursos y muchos estudiantes ayudaron, pero después del almuerzo la mayoría de ellos se fueron y el trabajo se detuvo más o menos. Luego volvimos a Kawsay y Gulnaz y miré mis series favoritas hasta que tomé un taxi para practicar porque un autobús habría tomado demasiado tiempo. Hoy seguimos trabajando en la casa de Viktor. Nuestro desayuno fue muy bueno: primero una ensalada de frutas hecha de sandía, manzana, plátano y luego gachas de avena.

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Trabajo en el jardin de Viktor

Miercoles 02. de Octubre 2019 Fin de un viaje

Una vez más me alegro de poder dormir hasta tarde, ducharme, lavar, desempacar y relajarme. Hoy también filosofan un poco, ven a los vikingos y hacen videollamadas con mamá.

Martes 01. Octubre 2019 Regreso desde Charazani o Charazani 2

Nos levantamos a las 04:45 de la mañana para ir a una piscina alimentada por aguas termales. Porque queremos ir más tarde, nos levantamos tan temprano para tomar un baño. El albergue se encuentra en una montaña y las aguas termales están en el valle, así que caminamos hacia el valle en la oscuridad para descubrir que la piscina aún no se ha abierto. Así que esperamos y Viktor golpea con una piedra. Pero nadie vive aquí, así que volvemos a subir después de un tiempo. Eulogia todavía sube a la piscina, pero después de darnos cuenta de que no hay absolutamente nadie aquí, subimos la montaña de nuevo. A mitad de camino la segunda persona que viene hacia nosotros es el propietario de la piscina. Ahora el grupo se divide.

Y arriba

Para mi sorpresa, la mayor parte del grupo sigue subiendo para prepararse para su viaje de regreso al hotel. Sólo cinco personas caen de nuevo. También sólo subo a buscar mi teléfono móvil y luego bajo de nuevo, porque tengo una cámara subacuática en mi teléfono móvil con la que tomo muchas fotos después de volver a bajar y en el agua caliente.

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Amanecer sobre Charazani
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Huellas de los Incas

Desayuno

Cuando terminamos de bañarnos tengo hambre y como las galletas que Viktor ha traído con él. Además bebemos mi agua de menta, porque tomé una bolsita de menta de Canizaya y la menta es muy buena en agua. Así que (yo por segunda vez) subimos de nuevo a la montaña, limpiamos nuestras habitaciones en el albergue y vamos al mercado a comprar nuestro desayuno. El voluntariado ya es ingenioso!

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Fotos de los Aquas Thermales
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Directamente el sol fotografiado a través de la neblina naciente
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Piscina
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Aqua
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Vale de Charazani

2ª etapa del viaje de regreso

Cuando estoy en el mercado me doy cuenta de que he estado aquí antes y que el lugar aquí es Charazani. Pero desayunar con equipaje no es tan fácil, así que primero pregunto cuál de los dos autocares nos lleva y mete mi equipaje. Ahora tenemos que comprar plátanos y pan y volver rápidamente al autobús, que ya ha arrancado el motor y sale 15 minutos tarde. Pero mientras estemos todos en el autobús y desayunando. Así que va de la misma manera que cuando llegamos, sólo que poco antes de La Paz pasamos por un lago que me perdí en el camino o simplemente conducimos por otro camino hasta aquí.

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Lago fotografiado desde el autobús

La Paz

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Capital en los Andes
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Bájese del autobús
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en un Taxi
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Arte en la Paz

En primer lugar, tenemos que guardar equipaje innecesario en la estación de autobuses y disfrutar de las próximas ocho horas de La Paz. Para nuestros amigos bolivianos esto significa en primer lugar comida y tengo que admitir que yo también tenía hambre. Por supuesto que no en un buen café, sino en un restaurante de comida rápida típico de La Paz. Luego nos dirigimos al edificio del gobierno y a la Plaza Principal de La Paz. Aquí tenemos el edificio de gobierno de Evo Morales y su gobierno y una gran iglesia con la Virgen de la Paz en ella. Así que, aquí nos deleitamos con un helado después de la comida rápida, visitamos la iglesia y luego vamos al distrito juvenil de la ciudad. Voluntariado!

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Imagen de 360 grados
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Yo frente a la iglesia más grande de La Paz
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El pop coreano se canta, se baila y se vive aquí. Después vamos a un bar de karaoke y antes de venir a cantar tengo que volver a la estación de autobuses para encontrarme con Viktor, Kiviel y Marcelo y recoger mi equipaje.

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desde el Karaoke Bar

Luego caminamos a un teleférico, es decir, a góndolas que nos permiten flotar en lo alto de la ciudad. El look es mega. Me apetece un poco de snowboard. Sólo que sin snowboard. Cuando bajamos después de dos estaciones de góndola, tomamos un taxi hasta el aeropuerto.

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La Paz desde arriba

Aquí en el aeropuerto de El Alto bebo cacao con los tres, me como un boliviano berlinés y luego geht´s a través del control de seguridad. En los vuelos de corta distancia se permiten líquidos, al menos los míos y los de todos los demás no se recogen. Y después de media hora estamos en Cochabamba Wilstermann.

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Aeropuerto La Paz

Lunes 30. Septiembre 2019 El principio del fin

Levántate, vístete, empaca tus cosas. Hoy salimos de Canizaya. Wilfredo presenta en la sala de reuniones todavía diferentes métodos de construcción con tierra, luego todavía hay pan y té y luego vuelve al trabajo. Así que empapelamos las paredes con granizado de paja y alisamos todo con espátulas. La gente aquí arriba vive una vida sencilla, desde nuestro punto de vista, pero tienen el dinero para los teléfonos móviles y las motocicletas y las Bioconstrucciones dan buenas casas.

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Centro de Canizaya

En el pasado y en la actualidad y los pensamientos

Si yo viviera aquí arriba, trataría de usar la roca que es el mundo aquí. Porque incluso si toma más tiempo construir una casa de piedra, es más estable que una casa de ladrillos de arcilla secados al aire. Ya los Incas han construido su sitio desde esta roca y estos aún permanecen en pie después de más de 500 años de conquista y guerras. Bueno, como yo, la gente de Canizaya prefiere la vida moderna. Hay televisores y películas y cerveza y, por supuesto, coca y bicicletas y motocicletas y teléfonos celulares y computadoras portátiles. Pero los palacios hechos de roca maciza o las instalaciones agrícolas escalonadas de los Incas son, en el mejor de los casos, ruinas.

Un último día está llegando a su fin.

Después del almuerzo veo las Bioconstrucciones en el río y vuelvo después de pintar „Cultura“; en la pared. Luego volvemos a la casa y voy al baño mientras los otros empacan sus cosas. Por supuesto que ya lo hice esta mañana (sé que ahora sonaba muy mal). Bueno, ahora almorzamos con todos y me quedo en casa con Gulnaz a ver una película. En algún momento hacia el final de la película Marcelo viene a buscar cosas y vamos con él al salón de fiestas a escuchar un discurso de casi todos, a beber cerveza después, a escuchar la música de los habitantes y a bailar. Voluntariado!

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Piscicultura con mi parte de cultura y el pesco

Primera etapa del viaje de regreso

A veces volvemos a la casa, las últimas cosas son empacadas y luego nos metemos con nuestro equipaje en el Truffi (Sprinter) para irnos. Ahora tengo otras tres horas de viaje en autobús por delante. El autobús está ahora lleno de gente y equipaje e incluso el techo está completamente cargado. Veo un juego y sólo vuelvo a registrar mi entorno cuando estamos en la estación de aduanas de Cañizaya- Charazani y el conductor tiene que pagar el peaje. Es bastante común por aquí. Cuando llegamos a un hostal alrededor de las 09:30, desempacamos todo. Luego se distribuyen las habitaciones y me preparo para ir a la cama. Duerme hasta las 4:45 mañana por la mañana. Luego iremos a nadar a aguas termales. Y después se sirve el desayuno.

Domingo 29. Septiembre de 2019 ¿Un día laborable normal?

Levántate, desayuna, trabaja. Estamos trabajando en el punto de reunión hoy. Cavamos un hoyo, usando el pico con tanta fuerza que te rompo en el medio cuando golpeo una piedra. Gulnaz, voluntarios rusos aquí, filma todo. Así que cavamos nuestro agujero y sostenemos las paredes con piedras. Cubrimos el fondo del agujero de un metro de profundidad con piedras y fragmentos. Ahora vamos a hacer un fuego en el agujero durante unas tres horas. Después de esto, iré al río a ver qué pasa.

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agujero

Repeticion

Cuando llego al fondo, Viktor me lleva de nuevo a cavar un hoyo en la sala de reuniones y fiestas. Hoy es día de hoy. En algún momento habremos terminado y Viktor me dirá que puedo descansar. Así que vuelvo a la casa, pero en el camino me doy cuenta de que la menta silvestre está creciendo por todas partes. Así que me paso la siguiente hora recogiendo menta. Me gusta la menta.

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Menta

En algún momento es suficiente y regreso al lugar de reunión para almorzar y luego traer la arena o la tierra del segundo día aquí con una carretilla a la sala de reuniones. Lo hago para que se pueda hacer mortero a partir de él. ¡Bueno, servicio voluntario, alto!

La comida casi nunca hace daño!

Después de esto habrá comida de nuevo a las 15:00 horas, esta vez desde el hoyo, que cavé esta mañana, porque en el fuego se puso una olla con carne y patatas y luego se enterró todo, para que realmente se ahogue.

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Almuerzo

PRECAUCIÓN: Puede ser un poco desagradable ahora, pero sólo un poco fácil y tal vez uno u otro lector no lo encontrará desagradable tampoco, ni idea?

Después de cenar vuelvo a casa a lavarme los dientes porque tengo carne de lama colgando entre los dientes. Y esto es muy duro para mí. Bueno, las llamas son animales fuertes. Así que lávate los dientes y sigue recogiendo menta.

continuación del trabajo

Así que, primero pregúntale a Viktor qué más puedo hacer. Empapelamos las paredes con barro de la tierra que desenterramos el segundo día y pintamos sobre las líneas eléctricas que Marcelo instaló esta mañana. Cuando terminamos miro lo que los otros hicieron en la Bioconstrucción en el río y estoy impresionado por los cuadros en las paredes. Después de esto volvemos a la casa y cenamos. Lo último que Gulnaz y yo hacemos es ver una película y me voy a la cama.

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Bioconstrucción cerca del Río
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Panorama Pintura
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Cruz del Sur esecial con Pescas
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Pinturas en el lado del Río
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Pinturas en el otro lado
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Cruz del Sur Original
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Viene una tormenta
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Póngase rápidamente la chaqueta de lluvia y luego a secar! ¿Qué es eso?
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Arte Andina

Sábado 28. Septiembre 2019 Desayuno con el sol

Hoy (cinco adolescentes) nos levantamos a las seis y media para subir a la cima de una colina y ver el amanecer. Así que levántate, vístete. Ayer empaqué la mayor parte de mi mochila. Así que, panes de grasa para llevar, tres tazas más de té y listo. En algunos desvíos llegamos al otro lado del río y seguimos el camino hasta llegar a la cima de la montaña y desayunar.

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¡Estamos todos aquí!

Luego tomamos un montón de fotos y videos de la salida del sol y de nosotros mismos y en algún momento comenzamos de nuevo el descenso, porque deberíamos estar en Canizaya a las 08:00 en punto.

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El sol es en camino
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¡Rayos de sol!
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Si comemos nos impresiona poco.
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¿Qué es lo que sale de esto?
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salida del sol
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Nuestras sombras y las casas del valle

Bajada

Durante el descenso estamos en silencio y no tenemos cuidado de deslizarnos hacia abajo, porque las piedras son cualquier cosa menos firmes, pero todos nos adentramos bien en el valle. Cuando llegamos a las 08:02 en punto sobre los desvíos en Canizaya somos los únicos en el lugar de encuentro y todos los demás aún no están allí. Así que llevo mis cosas de la excursión a la casa donde todos los demás están desayunando. Así que aparca tu mochila, lávate los dientes y vuelve al pueblo. Desde la plaza del pueblo nos dirigimos a la piscicultura para trabajar en otra bioconstrucción.

Trabajo en el servicio Voluntario

Así que muelo una tierra arcillosa con una piedra y tamizo la tierra después. Eso es lo que hacemos para pagar la bioconstrucción después. En algún momento habrá un almuerzo con, al menos para mí, carne de lama dura. Ahora el trabajo continúa hasta que empieza a salir de los cubos. Nos quedaremos todos en una de las bioconstrucciones. Me doy cuenta de que algunas personas están desaparecidas y me preocupa que no hayan podido salir de la lluvia a tiempo. En algún momento cuando cesa la lluvia volvemos a la casa de turismo y cuando no hay nadie aquí, me preocupo mucho y voy al pueblo a buscar y aquí están las personas desaparecidas. No falta nadie.

La clase de electricidad de Marcello o el programa de la noche

Ahora todos volvemos a la casa a lavarnos las manos, a comer pan con miel y a tomar té. Después nos dirigimos a la llamada Festhalle, donde ya vimos la película ayer por la noche y volvimos a comer sopa, para ayudar a Marcelo después con una conferencia sobre electricidad. En algún momento tengo que ir al baño bastante mal y volver a la casa con los demás. Aquí me cepillo los dientes y me preparo para ir a la cama. Ha sido un día ajetreado y estoy feliz de estar en la cama ahora. Mañana será un día de trabajo „normal“;. Al menos, eso espero.

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Marcelos presentacion sobre Electricidad

Viernes 27. Septiembre 2019 Llegada de los otros

Anoche llegaron los otros. Ya estaba en la cama y me levanté extra para saludar a todos. En realidad había planeado levantarme a las 02:00 de la mañana para ir con Cecat, nuestro propietario, a un gran lago glaciar del que se alimenta el río del valle. Pero estoy demasiado cansada para levantarme. Así que no cumplo mi palabra y me quedo aquí. Me levanto como uno de los últimos y me visto. Ahora desayune y prepárese tranquilamente para otro día de servicio voluntario. Porque no creo que vayamos a trabajar bien hoy. Creo que los otros quieren ver primero Canizaja y el valle.

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ue es entre Vale y Montana? El y!

Pensamiento casi erróneo

Hoy renovamos entre otras cosas las tuberías de agua y en el transcurso de ese tiempo ensuciamos de nuevo la casa.

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Excavación de la tubería de agua a la casa de turismo

K´OA ritual y té con Gulnaz

A las 12:00 comienzan los preparativos para un ritual en K´OA, con el que además de la coca y las „profecías“; también se queman Lamaföten.

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preparacion K´OA ritual

Las mujeres del pueblo cocinan para nosotros. Después del ritual de K´OA vuelvo a la casa y tomo té con Gulnaz, un ruso que ha estado viajando por Asia y América Latina durante tres años y que trabaja para KAWSAY durante aproximadamente un mes. Tiene 29 años y está influenciada por el hinduismo. Ha estado varias veces en la India y ahora está haciendo su propio servicio voluntario, por así decirlo. Bueno, más o menos.

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Gulnaz yKiviel y Reynaldo a el OA ritual
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Salida del K´OA ritual

Primer juego del Futbol en Bolivia

No pensé que me involucraría en mi primer partido de fútbol boliviano, pero que así sea. Así que juega Team Kawsay contra el equipo 1 de Canizaya contra el equipo 2 de Canizaya. Siempre alternando. Después de que los hombres le expliquen que usted ha terminado, las mujeres pueden probar su mano en el balón.

Medi-Martin

Pero si los hombres también jugáramos con sandalias, botas de montaña y faldas, el resultado probablemente sería exactamente igual. Maldita sea. Aquí me juro a mí mismo que nunca jugaré al fútbol con sandalias. Así que después de que la primera uña del pie se abre y la sangre es claramente visible, vuelvo corriendo a la casa y consigo la bolsa con cremallera con tiritas y desinfectante. Así que después del partido, el voluntario juega a Medi. Yo hablaré. No entiendo por qué la gente de aquí usa sandalias y faldas con este frío, pero estas cosas son probablemente las más baratas. Por la noche todos reciben sopa de las mujeres del pueblo. Vemos otra película, pero después de la mitad de la película me voy a la cama porque estoy bastante cansado.

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Vista a los montanas

Jueves 26. Septiembre 2019 segundo día en Canizaya

Despierte, como siempre, antes del despertador. Mira mi celular y todavía puedo acostarme. Porque aún me queda una hora para levantarme a las 7:00. 7:30. En realidad queríamos caminar hasta este lago y nuestro casero no quería recogernos a las 08:00 en punto? Bueno, ya no tengo que llegar demasiado tarde. Así que levántate, vístete, aquí arriba necesito dos pantalones uno encima del otro, porque de lo contrario todo se me congela por debajo de la cintura y quiero evitarlo a toda costa. Primer desayuno con Viktor y Wilfredo. Voluntariado!

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Panorama frente a la casa de turismo

Primer trabajo real

A continuación nos dirigimos al centro del pueblo y nos presentamos a algunas personas. Luego nos dirigimos a un lugar en una ladera empinada donde ayer jugué al fútbol con unos niños y empezamos a cavar en la tierra pedregosa para tamizar el mortero natural para las bioconstrucciones. Cuatro o cinco de los niños con los que jugué ayer nos están ayudando. Y no creo que sea bueno que los niños que todavía están creciendo trabajen tan duro. Pero todas las demás personas del pueblo, excepto una mujer, no nos ayudan.

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primera obra

Almuerzo

Bueno, almorzaremos por ahora. Le pregunto a Viktor cuando volvemos a trabajar y me responden „en media hora“;. Vale, supongo que hoy no trabajaré y me iré a mi habitación. Cuando volvemos a la obra después de media hora estoy muy impresionado por la flora y la fauna. Hay insectos y pájaros aquí que nunca antes había visto.

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Llamas en 3 colores

Las llamas y las alpacas también son interesantes, porque pueden subir las empinadas laderas de las montañas como cabras montesas, tienen un pelaje espeso y suave contra el frío, de donde los dueños hacen sus ropas y aún así tienen una elegancia, que yo nunca hubiera creído que estas ovejas de los Andes tenían. Al menos cuando no están rodando de un lado a otro en la tierra raspando. Al llegar a la „obra“;, Viktor me pregunta si realmente quiero seguir trabajando, lo que niego. Por un lado no tengo ganas de seguir trabajando después de esta media jornada y por otro lado soy perezoso de vez en cuando. Además, no quiero que Viktor traiga a los niños al trabajo.

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una pequena conversacion

Un paseo relajante

En lugar de seguir trabajando, ahora damos un paseo que nos lleva más adentro del valle. En esta caminata mi odio por Wilfredo se va volando y finalmente llego a descansar. La gente de aquí puede vivir, desde nuestro punto de vista, en condiciones de pobreza, pero vive en uno de los valles más hermosos que he visto. En nuestra caminata nos encontramos con algunas personas de Canizaja. Ahora estoy de nuevo en la casa de huéspedes y me pregunto por qué quería obligar a Wilfredo a hacer algo que aparentemente no quería. Nunca le volveré a plantear el tema del trabajo. Si no quiere ayudarnos por su propia voluntad, debería o no debería hacerlo. Ahora hay té, pan, queso y miel. El voluntariado es bueno.

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Detrás de Canizaya

Miercoles 25 de Septiembre 2019 primer día en Canizaya

En realidad no quiero salir de mi saco de dormir, pero ya son las 07:00 y Viktor y Wilfredo ya se han levantado. Vístete, desayuna, espera, porque Viktor ya se ha ido a Canizaya y Wilfredo quiere esperar a que Viktor vuelva. Al ser recogidos por nuestro propietario Cecat, caminamos por Canizaya y visitamos los cultivos de peces que existen aquí y observamos dos casas hechas de arcilla, que seguiremos construyendo.

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Justo debajo de la parte trasera la Bioconstrucción
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Piscicultura

En la segunda casa, que se encuentra en la plaza del pueblo, tiene lugar hoy una reunión de dos Comunidades, que deciden si se debe preguntar al gobierno de La Paz si ambas deben convertirse en una sola. Esto se ha debatido durante tanto tiempo que me pregunto qué es lo que queda por debatir. Pero siempre hay una nueva palabra que viene. Parece que hay más que discutir aquí de lo que pensaba. En algún momento de la tarde termina la discusión, jugué al fútbol con los niños de la aldea cuando la charla se convirtió en demasiado para mí.

Martes 24. de Septiembre 2019 Una corta y larga estancia en La Paz

Llegada a La Paz. Todavía tengo un poco de sueño y me doy cuenta de que todos los demás están empacando sus cosas y que Viktor está haciendo lo mismo. Así que también empaco mi saco de dormir y miro por la ventana. Calles de grandes ciudades. Bueno, La Paz es sólo una metrópoli con 800. 000 o más habitantes. Bueno, primero fuera del autobús y luego al frío. Luego, tome un taxi y cárguelo con nuestro equipaje. De 04:45 a 06:00 luego esperar en el frío de La Paz por el autobús a Charazani. El pan y una bebida caliente de kiosco me ayudan a soportar el frío. Esto es servicio voluntario otra vez!

Wilfredo

Wilfredo de Francia también se une a nosotros. Al parecer, MISEREOR le paga por estos comandos de ascensión y es arquitecto. Wilfredo es originario de Perú, pero vive en Francia desde hace bastante tiempo.

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Vamos

Con un pequeño y mucho menos cómodo autobús continuamos hacia Charazani. En una carretera de parachoques, incluso para los bolivianos es una mala carretera, que va a alguna parte a través de la nada. Me vendría bien un poco más de carne sentada. Y el autobús sigue retumbando en una tierra de desierto de piedra y pantano. No hay señales de civilización en esta meseta, excepto por la basura que hay por todas partes y el poco tráfico que se aproxima. Si el motor se avería ahora, entonces estamos atrapados aquí y probablemente durante los próximos días. El tráfico que viene en dirección contraria se anuncia a lo lejos con una nube de humo. Casi como un Western. Veo rocas azules en el camino. Me pregunto si los Incas tenían sus joyas hechas de esta roca.

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Foto del Bus

mas vamos

El autobús se abre paso por las calles como pegado a la montaña bajo los gemidos del motor. Un increíble juego de escalada que te hace pensar que el motor va a morir en cualquier momento. Un perro corre al lado del autobús. De estos animales salvajes, hay muchos aquí. Un pájaro rodea el autobús y le pregunto a Wilfredo si es un cóndor, pero he oído que no hay cóndores en la zona. Cuando el pájaro aterriza, veo que se parece más a un cruce entre una gaviota y un cuervo. Y el paseo lleno de baches sigue y sigue, pasando por la basura plástica, las rocas, las nubes y estos extraños pájaros. Servicio voluntario.

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desierto rocoso

¿Civilización?

Llegamos a una pequeña aldea y pienso: „Por fin la civilización de nuevo“;. Pero lo que la civilización significa aquí.

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Casas a la vista!

Unas cuantas cabañas de piedra y/o barro, animales de granja, como lamas y alpacas o cerdos con lápices, y luego, como en la película, cuatro ancianos se sientan en un banco frente a una de las casas y uno de ellos les dice MUCHO a los demás: >>Nada, ni siquiera tienes tu descanso aquí, todo solía ser mejor<<<;. Y seguimos retumbando. Ya hemos cruzado la línea de árboles. E incluso aquí arriba, donde en realidad no crece nada, la tierra se hace cultivable mediante la tala y quema. Y así los minutos y las horas se alargan. Me parece como si hubiéramos cruzado la cresta y ahora estuviéramos descendiendo de nuevo hacia un valle. El camino a la derecha es muy empinado. Voluntariado!

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casa en el lado
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gran casa en el lado
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un otro Bus en la Valle

Charazani 1

Los habitantes de este lado de la cordillera parecen seguir utilizando la construcción tradicional de terrazas de los Incas. Después de un almuerzo indefinido en Charazari nos cambiamos a un taxi y conducimos 1:30 horas más lejos a Canizaya. Porque una mujer nos lo pidió, nos la llevamos a ella y a su hija con nosotros. Continuamos por la niebla y los caminos empinados en un taxi sobrecargado. Creo que me sentiría más seguro en un vehículo ferroviario. ¡Alto al servicio voluntario!

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Charazani en la Vale
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Del Bus en la Vale
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Vista de la escarpadura
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Vista hacia arriba de la empinada pendiente
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Mercado de Charazani (aquí también tomamos nuestro Almuerzo).
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Centro de Charazani

Ningún obstáculo demasiado grande

Huele bien, probablemente los plátanos que tengo delante en mi regazo. Es un mundo pequeño y grande donde vives aquí en las montañas. Cada pueblo parece preservarse solo a sí mismo. Pero quizás las apariencias sólo engañan. Quienquiera que construyera estos caminos pegados a la montaña era o muy decidido y de voluntad fuerte, era mano de obra esclava, o era dinamita en el juego. Debe haber sido un trabajo duro de todos modos. Probablemente no podemos imaginar este esfuerzo. Ser taxista o conductor de autobús aquí es una amenaza para la vida, porque la muerte puede acechar en cada metro. Al lápiz, si la carretera ya no está bien apoyada o si el coche se topa con una piedra y cae en las profundidades infinitas.

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Me y Viktor en el Taxi

publicidad electoral

Aquí en el occidente andino de Bolivia, Evo Morales parece gozar del pleno apoyo del pueblo, ya que probablemente es el primer presidente que ha hecho algo por el pueblo de aquí.

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publicidad electoral para Evo en los Andes

En algún momento, enormes piedras y masas de tierra se encuentran en la „carretera“; y vemos un vehículo de nivelación que vuelve a despejar la carretera. Los escombros se empujan simplemente hacia abajo por la empinada pendiente a la derecha, porque no hay espacio en ninguna otra parte para los escombros. Nos bajamos del taxi a cierta distancia y le damos la mano a un obrero de la construcción. Sigo preguntando, si hay gente viviendo allí abajo, donde los terrones de 100 a 500kg con hasta 60-70 Kmh están sirviendo. Pero afortunadamente nadie vive allí. Cuando el conductor nos despejó el camino con su gran niveladora, se volvió muy interesante.

sprint final

Ahora conducimos a lo largo de la carretera, donde ocasionalmente han caído piedras desde arriba debido al trabajo. Por supuesto que me siento en la ladera de la montaña detrás del taxista muy competente y en nuestro lado de cara a la montaña, las piedras golpeaban primero al coche. Por eso sostengo los plátanos delante de mí entre la cabeza y el vaso. Porque si una piedra de más arriba golpea el taxi, donde estoy sentada, entonces yo, la mujer que está a mi lado y su hijo pequeño probablemente sólo tendríamos granizados de banana por todas partes y no proyectiles de piedra y cristales rotos.

Curva

Después Viktor y Wilfredo tienen que empujar una vez que volvemos a la carretera (camino de grava) y el viaje continúa. A veces dejamos a la mujer en el pequeño pueblo de montaña de Curva y nos dirigimos a Canizaya. En Curva veo un plan de trabajo que regula los turnos en la mina a cielo abierto tal y como me parece.

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Plan de Trabajo para la mineria

En el camino llevamos con nosotros a dos chicas de Canizaya y acortamos el trayecto a casa de una hora desde la escuela. Una vez allí, los dejamos en la Hauptstraße y nos alojamos en la casa de turismo en la entrada del pueblo.

Casa de Turistas

La casa es muy grande pero no tiene agua ni electricidad. Por eso Viktor se conecta a la electricidad y yo limpio mi habitación durante este tiempo. La casa necesita ser renovada en mi opinión, pero ¿cuál es el punto? Mi alergia a los ácaros del polvo está empezando a notarse. Debemos buscar agua en la olla en el pozo frente a la casa y luego comer y beber té, café y pan con queso y miel.

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Me habitacion en la casa de turistas en Canizaya

Luego me cepillo los dientes en la oscuridad delante de la casa y vuelvo a la casa para desempacar mi mochila y mi bolsa de deporte y terminar el día. Ahora duerme un poco. Voluntariado!

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Casa de Turistas

Lunes 23. Septiembre 2019 Mi segundo viaje por Bolivia

Esta noche vamos de Cochabamba a La Paz. Así que primero desde la Oficina de Kawsay con Viktor, un montón de equipaje, material y el taxi hasta el centro de viajes de Cochabamba. Después de algunas esperas nos dejan entrar en el autobús y pronto me quedo dormido en mi gran asiento de autobús. Voluntariado!

Miércoles, Septiembre 12, 2019 Cumpleaños de Leonel

Hoy era el cumpleaños de Leonel, así que había pastel y té y saltenas (carne y huevo horneados en una capa de masa y especias y salsa), y malta (cerveza de malta). Si me hubieran dicho de antemano que se traería tanta comida, habría omitido mi desayuno. Bueno, el doble aguanta mejor. Después de comer y limpiar, no me quedaba mucho por hacer. Por eso les pregunté a todos si tenían trabajo para mí. Entonces Marlen me abrió el almacén y me dejaron limpiar. Supongo que hay algo peor, y yo lo pedí. Así que empecé a limpiar hasta que mi nariz empezó a gotear y mi alergia a los ácaros del polvo doméstico se hizo evidente. Ahí es donde lo dejé. Hasta que llegué a la escuela de Teakwondo a las 19:00 ya no tenía mucho que hacer.

Lunes, 09. Septiembre 2019 Primer Entrenamiento de Teakwondo

Ayer por la tarde tuve mi primer entrenamiento de Teakwondo después de 2 meses y lo disfruté al máximo. Este fue el tercer club de Teakwondo que visité en la última semana y finalmente hay entrenamiento los sábados, porque tengo el fin de semana libre y por lo tanto se ofrece para entrenar en este momento. Eso no existía antes, para mí. Y así, sin una llave, decido quedarme en este club. Además, noto que ya no estoy en forma y que el aire a 2500 metros sobre el nivel del mar lo hace aún más difícil. Por lo tanto, ya estaba en el final después de las primeras 5 coreografías y tuve que encontrar al dueño de un 2º Dan. (cinturón negro) que conmigo repitieron las formas (Poomse) piden un descanso.

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COMIDA!!!

08. Septiembre 2019 NAWPA MANKA MIKHUNA

No se trata de una antigua deidad indígena, porque, como he dicho, no existe aquí.

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Empieza la barbacoa casera

Mercado de Culturas indigenas en el servicio Voluntario

No, esta abreviatura significa un mercado de culturas indígenas en Cochabamba. Y, por supuesto, KAWSAY participó. Por supuesto que teníamos el stand más grande y por supuesto que vendimos comida tradicional. Nadie quiere calzoncillos tradicionales. Pero, ¿qué es tan tradicional aquí? Las papas, por supuesto, desde aquí se exportaban a todo el mundo, las papas, no los indígenas. Entonces el maíz, por supuesto, viene originalmente de aquí. Luego algunas salsas, en parte con chile y pimentón. No los toqué por una buena razón, porque hace cientos de años, el chile era usado para torturar. Porque lo más probable es que se sienta como si realmente estuviera ardiendo de adentro hacia afuera y que le esté dando diarrea con sangre.

Pero volviendo a comer

Pero estaba cenando. Luego, por supuesto, estaba Carne, que significa carne de res, pollo y un animal que parece una rata. Cuyo nombre necesito reescribir. Asamos, vendimos y comimos todo en una parrilla casera. ¿Acabo de escribir un animal parecido a una rata? Sí, lo hice. Sabe a pollo, sólo que un poco más fuerte. Y creo que es perfectamente lógico comer algo así. Probablemente hay suficiente y los bichos son, de todos modos, sólo una molestia. Casi como la gente. Así que, ahora finalmente estoy por debajo del cinturón en mi blog. Pero nosotros los humanos ya somos la mayor plaga que este planeta ha visto. Con el cambio climático provocado por el hombre y las bombas nucleares y la tortura y y y. . . .

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Refrescos y mas

Pero también hay cosas hermosas que los humanos fabricamos, mi servicio voluntario como lápiz y el mercado asociado de los pueblos indígenas. También vendimos miel de las Comunidades y Kiviel introdujo los Microorganismos (fertilizantes orgánicos) y vendimos bebidas, los llamados refrescos, hechos de miel o maíz con agua. Fue divertido, aunque fuera trabajo.

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Kiviel y los Microorganismos

Jueves, 5 de septiembre de 2019, Vida cotidiana

Si ustedes, mis fieles lectores, ya se han preguntado con anhelo qué estoy haciendo los otros días que no aparecen en el blog, entonces aquí viene la respuesta.

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Mi habitacion

¿Un comienzo tranquilo del día?

Muy bien, la vida cotidiana, y así es. A las 05. 00 de la mañana el camión de la basura me despierta con su música y dependiendo de cómo me siento, pienso para mí mismo: cállate o tendré que sacar la basura. 06:30 horas suena el primer despertador móvil. Este despertador lleva el nombre „Wach werden!“; (Despierta!), vibra lo que siento, porque mi teléfono móvil está a mi lado en la cama y ahora la música de Havy-Metall de Spotify está gritando en mi oído, si la recogida de basura no me ha despertado todavía, entonces este despertador definitivamente lo logrará. Por lo cual ya estoy casi siempre despierto y el despertador no se ha ganado su nombre, pero ¿quién cambia a las 06:00 de la mañana ya el nombre de su despertador móvil? Así que apago los gritos al lado de mi oído y duermo.

segundo desertador

07:00 de la mañana segundo despertador móvil suena Spotify-Havy metal en mi oído. Este despertador lleva el nombre: ¡Levántate! Ahora me enfrento a un conflicto interno: Si ahora trato este despertador como el primero, todavía duermo cuando el resto del personal de KAWSAY llega aquí. Pero cuando me levanto ahora todavía estoy cansada Y lo que es mucho peor es que estoy atontada, pero en realidad soy una persona mañanera. Así que hago lo único humano posible bajo mi mosquitero: dormir otros 5 minutos. Oh, es precioso.

levantarse

07:40 en punto parezco dormida en mi teléfono móvil y me doy cuenta con miedo de que sólo me quedan 20 minutos para levantarme, vestirme, preparar el desayuno, desayunar, cepillarme los dientes, ir al baño, sacar mi portátil y empezar a trabajar o a estar disponible. Maldita sea, creo que me voy a levantar, tengo que ir al baño de todos modos. . . . así que eso es lo preferible. Sin embargo, primero tengo que coger la llave de la puerta de mi habitación del bolsillo más pequeño de los vaqueros en la silla de al lado de la puerta, porque cierro la puerta de mi habitación todas las noches, primero la seguridad. Estoy enojado porque me quedé dormido a pesar de los dos despertadores, si eso es posible en mi condición sobre la piel, vestirme y correr las cortinas de mi habitación.

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Cochina sin lavaplatos!

un desayuno sin desayuno

Ve a la cocina, abre la nevera y no hay pan. Gire a la derecha Y no hay té a la izquierda tampoco. ¡CATASTROPIO! Bueno, un gran desayuno sin desayuno, que tuve sólo durante mi período de diarrea y allí comí un día NIX largo, la diarrea ha disminuido después, pero hermoso es otra cosa. Vale, ahora no pierdas los nervios. Luego voy a comprar las cosas para el desayuno en el kiosco de al lado, toda mi esperanza, todos mis pensamientos, todas mis oraciones, todo mi ser está orientado en este momento para que por favor, por favor, POR FAVOR este kiosco está abierto para que pueda comprar mi desayuno.

comprar mi desayuno

Y mis plegarias fueron escuchadas. Porque la vendedora está trabajando en un cubo de agua frente a su quiosco ahora mismo. Sí Jackpot, la mañana está guardada. 10 barras de pan y un paquete de té de canela más tarde me siento feliz con 3 panecillos de miel y una taza de té de canela en la sala (sobre mi comedor) y me pregunto por qué nadie más que Eulogia está aquí todavía, ya que ahora son las 08:30 am. Bueno, primero enjuaga y luego los otros ya vienen.

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Sala

media mañana

Justo a tiempo puedo preparar mi portátil y terminar mi desayuno con una taza de té. Luego sigo traduciendo mi bloque al español para que mis bolivianos tengan algo de esto. Llegan algunas personas a las que les gustaría tomar un desayuno tradicional con KAWSAY el próximo domingo y por lo tanto el fin de semana se cocina mucho y el lunes. Todo el mundo tiene un día libre el lunes para eso. Después de que se clarificó con té y aún más pan con miel hay primero Almuerzo, por lo tanto, el almuerzo.

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Oficina, mi escritorio está a la derecha.

medio Día

Esta vez hay de nuevo una muy buena supe y fideos, un cambio bienvenido al arroz, la carne y el huevo a la hora del almuerzo. Durante el almuerzo echo un vistazo a las noticias sobre Bolivia con Internet y por supuesto están llenas de fuegos amazónicos, pero también hay una comparación de Bolivia y Venezuela. Además, las elecciones del 20 de octubre se acercan cada vez más y Evo Moralez lucha por una cuarta legislatura.

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jardín delante de la casa de KAWSAY

en la tarde

De nuevo frente a la computadora y escriba esta entrada aquí y también publíquela en español.

En la noche

Visite el segundo club de Teakwondo para descubrir que tampoco ofrece entrenamiento de fin de semana. De vuelta a KAWSAY, cocinando, y en Harry Potter, comiendo tortillas de verduras. Enjuague y duerma.

Lunes, 2 de septiembre de 2019 Burocracia, autoridades, república bananera?

Queridos lectores, si alguna vez han jugado con la idea de quedarse en Bolivia por más de un mes, es decir, un servicio voluntario de 10 meses o cosas locas similares, entonces entierren esta idea de nuevo muy rápidamente en algún lugar bajo su cerebelo y olvídenlo allí.

Yo y un montón de gente que no podía hacer eso, así que ahora tengo la ensalada y vine a Bolivia para mi servicio voluntario por más tiempo.

Estupidez humana general en el Servicio Voluntario

El problema no es que la estupidez humana general no dependa de la ubicación y por lo tanto se aplica tanto en Bolivia como en Alemania,

No, el problema es que si quieres quedarte en Bolivia más de un mes (como lápiz para un servicio voluntario), necesitas un llamado „Permiso de Residencia Temporal“;, es decir, un permiso de residencia, en mi caso por un año, y no lo obtienes simplemente mostrando tu pasaporte, contrato de trabajo y placa de natación.

Apostillado?

NO! Tienes que ser capaz de mostrar algo apostillado en Alemania. No lo hice (nunca se mencionó durante mi preparación de voluntario, porque probablemente nunca nadie lo necesitó) y me quedó claro después de un montón de correos electrónicos a varias autoridades que no conseguiría nada apostillado porque mi contrato con Misereor no es un documento.

Formularios y Autoridades

Así que he estado corriendo de una agencia a otra durante varios días con mis registros en constante crecimiento para obtener formularios de formularios para obtener al final de mi llamada „Permanencia Temporal“;, así que mi permiso de residencia por un año en las manos, que probablemente será entonces sólo 9 meses en el país, pero lo que debería ser.

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Todos los requisitos y documentos que necesito para mi permiso de residencia

INTERPOL

Hoy (2 de septiembre de 2019) estuve en Interpol por un lápiz y tuve que decir casi todo lo que hay que decir sobre mí, sobre la nacionalidad y la estatura, así como sobre el peso y el tamaño del calzado de mi persona.

Y la Interpol no sería la Interpol si sólo reconociera mi huella digital como una huella dactilar como la policía normal, No, aquí se tiñe toda la mano de negro y luego se toma cada dedo y cada huella de la mano 2 veces. Y se me permite ir allí de nuevo para recoger mis resultados, y finalmente ir a la autoridad migratoria para finalmente obtener mi permiso para vivir y trabajar en KAWSAY.

Ejemplos

La canción de Reinhard Mey Aplicación para un formulario de solicitud o

Sketch History: „Paris ich komme“

mostrar muy bien cómo me siento. Sólo que con París vengo exactamente al revés, porque quiero quedarme en el país y no quiero viajar a París.

Bueno, los alemanes también podemos presumir con nuestras autoridades y formularios. Así que todavía no somos una república bananera, ¿verdad?

Viernes 30 de Agosto, 2019

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En camino a la Comunidad

Hoy nos dirigimos por aproximadamente una hora a través del Distrito de Cochabamba para visitar una comunidad en la que con apoyo español se va a construir una tubería de agua y que podría ser otro socio potencial de KAWSAY. Siento lo de la frase de la caja.

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Llegada a la Comunidad

Después de que la banda de música de la escuela y todas las personas importantes de la Comunidad terminan con música y discursos, todavía hay mucho que discutir, los contratos para el suministro de agua y la cooperación firmados, comidos y conducidos de nuevo.

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Bueno, ¿dónde están esos dos?
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En camino al restaurante.

Cuando el sol en Bolivia deja salir el calor del mediodía y no hay espacio para aparcar a la sombra, después de una hora el coche se convierte en una sauna y usted se calienta al vapor con su propio jugo. El volante ya no se puede tocar con las manos desnudas.

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Solución de emergencia: conducir con una manta en lugar de burbujas de fuego.

Día 20/21, 19/20 de agosto de 2019 Escucha tu instinto, es lo correcto

Todavía me pregunto cómo pude ser tan estúpido para conducir hasta las afueras de la ciudad por la noche para encontrarme con un amigo. Según Google Maps, tengo que salir y caminar un poco más. Así que salgo corriendo. Cuando me convierto en una de las calles laterales, sigo pensando que no debería estar aquí. Moverme ahora y no escuchar mi instinto y mi cabeza y darme la vuelta fue mi primer error al ofrecerme como voluntario.

Mi segundo error fue seguir obstinadamente Google Maps y ni siquiera mirar hacia donde quiero ir. Así que tomo el camino equivocado y subo una montaña donde nadie vive, y sólo se levanta una estatua de Cristo de gran tamaño (Cristo de la Concordia).

Aquí debería haber sido claro para mí que estoy equivocado y que tengo que dar la vuelta, pero continúo siguiendo obstinadamente Google Maps y subiendo la montaña. A mitad de la escalera me doy cuenta de la altura, la respiración se hace más difícil. No tengo ni idea de lo que me impulsó, pero el sentido común no lo era.

Cuando estoy arriba, estoy completamente destrozado y mientras tanto me he dado cuenta de que estoy completamente equivocado. Cuando caigo de nuevo, un hombre con un cuchillo sale de los arbustos por el camino. No me doy cuenta del cuchillo hasta que está parado frente a mí, pero debería haber corrido cuando lo vi salir de los arbustos. Pensé que debía ser un borracho. Bueno, me equivoqué.

Lo siguiente que recuerdo es estar sentado en las escaleras y mis bolsillos son volteados por el hombre y otro hombre con un cuchillo. Estoy callado, pero estoy en shock. Cuando mi billetera se vacía, la cadena que recibí de mi abuela se cae y pongo mi pie en ella. Aunque los hombres lo hayan notado, no les importa. Estoy pensando en huir, pero lo dejo pasar porque no quiero que me apuñalen. Mis teléfonos móviles (conseguí otro de KAWSAY) y me han quitado el dinero. Los dos se están escondiendo en los arbustos otra vez.

Todas las cosas que no se toman están esparcidas en las escaleras frente a mí. Empaqué todo en mi mochila, que por supuesto también estaba despejada, y bajé corriendo por las escaleras. Abajo veo a un hombre y una chica subiendo las escaleras. Les digo que me acaban de robar más arriba y les pido que me lleven a la calle y me den dinero para un billete de autobús. El hombre para un taxi en la calle, paga al conductor y después de darle las gracias, me llevan de vuelta a Kawsay. No voy a visitar a ningún amigo esta noche. Afortunadamente, mis llaves no fueron robadas, al igual que mi tarjeta bancaria y la cadena que recibí de mi abuela.

Cuando llego a KAWSAY, inmediatamente voy a Eulogia, que también vive en la propiedad, y nos dirigimos a la siguiente comisaría de policía. El shock está empezando a desaparecer.

Frente a la estación de policía Eulogia dice que la policía en Bolivia es muy burocrática y después de contarle a la recepción lo que me pasó a mí, nos envían de nuevo a otra habitación, donde nos enteramos después de 20 minutos que el lugar donde me robaron no es responsabilidad de la estación de policía, por lo cual vamos a otra estación al día siguiente. En Bolivia, es evidente que la policía no es tu amiga y tu ayudante, sino un monstruo de la burocracia. Pero ahora estoy feliz de estar en la cama con Kawsay.

Lo que más lamento son los teléfonos móviles robados, ya que contienen recuerdos en forma de vídeos y mucha información de contacto. Primero escribo un correo electrónico a mis padres y a los responsables de Misereor.

Al día siguiente

A continuación, llega el personal de Kawsay, que por supuesto ya han sido enseñados por Eulogia y me compadecen mucho. Después de haber decidido trabajar en el Partido – Productivo en KAWSAY, porque eso estaba en el plan para hoy, nosotros (Marcelo, Kiviel y yo) nos dirigimos a la comisaría de policía responsable. Sortearé dinero en efectivo en la máquina en el camino.

Después de un tiempo de espera, le explico todo a un oficial de policía que escribe todo en su cuaderno. Nunca he visto una comisaría de policía tan deteriorada. Agujeros en los techos, el yeso se desprende de las paredes. . . . Esto es criticado incluso por Marcelo. La estación de policía se veía mejor ayer. Después de decir todo lo que no era mucho, firmo todo y escribo mi número de pasaporte bajo las notas del policía. Luego regresamos a KAWSAY.

En retrospectiva, fui muy estúpido, pero aprendí la lección. Eso es típico de mí otra vez: primero caer sobre mi cara y luego aprender de ella.

Conclusión

Escucha tu instinto, es lo correcto.

Día 15 Miércoles 14 de agosto de 2019

Para obtener la confirmación de mi estadía para mi servicio voluntario de 10 meses, tengo que pasar por un chequeo en el Hospital Universitario de Bolivia y eso significa esperar. De Irma recibí un libro sobre los pueblos indígenas de Bolivia que acorta mucho el tiempo de espera. Después desayuno primero, porque no se me permitió hacerlo antes de la visita al hospital universitario.

Fiesta de la Virgen de Urkupina en Quillacollo

La Fiesta de la Virgen de Urkupina es una fiesta católica en honor a la Virgen de Quillacollo. Sin embargo, también se presentan muchos bailes tradicionales de toda Bolivia.

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Bailes en Quillacollo
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Auto con de la Santísima Virgen en él.
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Una de las muchas capillas

Día 14 Martes 13 de agosto de 2019

Acompaño a Irma a la universidad y me entero de que la universidad es estatal y que, por lo tanto, estudiar es muy barato. Los estudiantes aprenden a presentarse bien aquí y nosotros les presentamos los pocos días en Ivitipora a los otros estudiantes aquí. Los otros estudiantes prepararon una presentación en PowerPoint.

Día 8 Miércoles, 07 de agosto de 2019

Trato de conseguir polvo de hornear, levadura, para hacer algo con las hormigas en la cocina, pero resulta que el polvo de hornear es de grano grueso para las hormigas, así que no servirá de nada si lo fuera.

Cosmovision

Después del almuerzo con Kiviel y Marcelo aprendí que los pueblos indígenas no tienen un Dios directamente como el 90% de los cristianos del país, sino que creen en la Cosmovisión. Aquí se trata más de la coexistencia de todas las cosas y que el hombre es sólo un pequeño componente en un vasto universo y no la corona de la creación. Además, todo tiene energía. Desde la piedra más pequeña hasta la montaña más grande, todo vive. La tierra en quechua (una lengua indígena) se llama Pachamama. Luego vemos más videos sobre KAWSAY. Sólo puedo recomendarlos.

https://www.youtube.com/channel/UCbWCh46acKYxJW9l3DVqyNw

Día 7 Martes, 06 de agosto de 2019

Cuando llegamos a Cochabamba, nos recoge un alemán, un taxista que Irma conoce, y me dejan en KAWSAY. Estoy contenta de poder ducharme de nuevo después de 3 días y de poder lavar mi ropa. Hoy estoy feliz de tener un día para relajarme.

Día 6 Lunes, 05 de Agosto 2019

Despertar

Dormí las últimas noches de mi servicio voluntario con Christian y Christian en dos camas juntas. Levántate, vístete rápido porque nos levantamos demasiado tarde. Desayuno, seguir trabajando, ver/hacer una demostración en la escuela, porque hoy es la fiesta nacional de Bolivia y todos menos nosotros se han disfrazado. Después de pintar la casa, se toman muchas más fotos, se comen y el autobús, que está esperando mientras tanto, sale corriendo, contento y sucio. En realidad no hay mucho en Ivitipora y la basura plástica me sorprende mucho, porque los habitantes viven tan cerca de la naturaleza. Pero como lo más probable es que no haya recolección de basura, la basura permanece tirada.

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Conocer la gente de Ivitipora
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Jugando con niños de Ivitipora

Vuelta

El viaje de regreso es claramente más corto que el viaje de ida, ya que no compramos más en Santa Cruz. En realidad, el viaje de regreso, como el viaje de ida y vuelta, sólo va de ida y vuelta y no de vuelta.

Día 5 Domingo, 04 Agosto 2019

Despertarme por la mañana e ir a cortar leña en el bosque. Hace frío, pero es hermoso. Pan, agua caliente con avena y azúcar, desayuno y trabajo. Empapelamos con arcilla una cabaña de barro que aún no está terminada, discutimos el patrón de la pintura con los lugareños, porque esto es importante, y elaboramos un plan. Para el almuerzo tenemos lo que compramos, pero fue preparado por las mujeres del pueblo. Después del almuerzo se trabajará en las paredes de barro. Cena. Los habitantes de Ivitipora son amables y corteses. Duerme en tu saco de dormir otra vez.

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Discusión del dibujo
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Tierra para colores naturales y mortero natural siete
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Mezclar con mortero natural
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Trabajando en la noche

Día 4, Sabado 03 de Agosto 2019

En el Bus

Me despierto y sigo en el cómodo asiento del entrenador. Poco a poco se plantea la cuestión de dónde se encuentra realmente Ivitipora. Pero como no tengo ningún deseo de levantarme de mi cómodo sillón de entrenador, hay que posponer la cuestión de adónde ir. Así que primero, el desayuno. Tomo una bolsa de nueces de mi mochila y les doy a los dos estudiantes Christian y Christian algo delante de mí. Voluntariado!

Santa Cruz

Después de un largo viaje, finalmente llegamos a una aglomeración urbana y llegamos a la estación de autobuses. Esta estación de autobuses también podría ser un pequeño aeródromo si no hubiera autobuses y gente por todas partes. Así que bájate del autobús, creo que me he sentido mal. Me doy cuenta por la mañana: necesito más carne sentada. Después de que salimos y nos reunimos, finalmente pregunto dónde estoy y obtengo la respuesta: Santa Cruz, la ciudad más grande de Bolivia. Oh, supongo, ¿y dónde está Santa Cruz?

Logica?

Cuando miro un mapa en mi guía turística de Bolivia, me doy cuenta: en el este de Cochabamba. De alguna manera tiene sentido, porque en el oeste estaríamos en los Andes ahora y aquí el país es un poco más plano, aparte de la Mega Ciudad. En el norte sería mucho más verde y menos poblada (región amazónica) y en el sur sería mucho más seca y menos poblada, Pampa. Bueno, creo que podría haber pensado en eso, pero todavía es temprano en la mañana y mi cerebro no está corriendo a toda velocidad todavía. Así que entra en el centro de viajes, lávate los dientes y sal del centro de viajes, luego entra en la mega ciudad. Encontraremos un restaurante aquí y almorzaremos. Voluntariado!

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Almuerzo con los Estudiantes de Irma

transbordo

Coger un taxi y un autobús al mercado. El voluntariado es una gran cosa.

comprar

Después de la cena vamos al mercado más grande que he visto donde se puede comprar prácticamente de todo. Desde 9 variedades diferentes de arroz hasta 19 variedades diferentes de patatas y motocicletas. . . . todo. Sin embargo, sólo compramos los suministros para los próximos 2 días. Me tomaré unas copas encima y sacaré algo de dinero. En un autobús mucho más pequeño continuamos hacia Ivitipora, esta vez en dirección sur. Voluntariado!

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Del Bus a Ivitipora

Así que adelante.

Va derecho otra vez. El conocimiento durante el viaje en autobús: Bolivia es un país enorme donde usted puede quedarse de la mañana a la noche, durante su servicio voluntario, en el coche o en el autobús, si le gusta la comida de los vendedores ambulantes que anuncian sus productos en cada sitio de construcción y estación de aduanas entre los coches y los autobuses. Voluntariado!

Así que adelante

Me duele el culo, realmente necesito más carne sentada. Como distracción miro por la ventana y veo una nube de humo que, por supuesto, inmediatamente deja que el cliché de „cortar y quemar“; entre en mi cerebro. Me dirijo a Octavio a mi lado y espero algo así: „Eso es inusual. En vez de eso, me encogí de hombros para confirmar mi cliché. Tala y quema. Cuando pregunto si es legal, Octavio dice: „Probablemente no, pero ¿quién va a controlarlo aquí?“; Eso es genial, supongo.

Llegada a Ivitipora

Lo que más habría necesitado hasta ahora habría sido carne asada. Cena de comida callejera, llegada a Ivitipora en una noche estrellada y sin recepción por teléfono móvil. Distribución y alojamiento en las cabañas de los habitantes de Ivitipora y sentados junto al fuego durante mucho tiempo y bebiendo té. Bueno, Bolivia es muy hermosa. Voluntariado! Durmiendo en un saco de dormir.

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casa de adobe

Día 3 en Cocha 02 Agosto 2019

Mañana agotadora

Levantarme, desayunar, retirar dinero, hacer las maletas para mi partida por la noche, preparar mi actuación y presentarme al equipo con una presentación que acabo de hacer.

K´OA Ritual

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Preparacio del K´OA Ritual

A continuación, preparamos el ritual K´oa, en el que colocamos varios objetos en un círculo sobre papel y dejamos que el futuro sea interpretado. Parece que tendré suerte. Después de eso, todo se quema.

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alcoholes metilados para quemar

Almuerzo

Despues yo voy a almorzar con Kiviel y Marcelo.

chaqueta

Por la tarde me compro una chaqueta para el viaje a Ivitipora con la ayuda de Marlen, después de haber buscado en un montón de cajeros automáticos para conseguir dinero. Cuando vuelvo a KAWSAY, me despido de Marlen, termino de empacar, ceno en uno de mis shows favoritos y hago skype con mis padres. Esto también es un servicio voluntario!

Salida hacia Ivitipora

Irma y German

Luego me recoge un alemán, un taxista muy simpático que Irma conoce, y me lleva a la Universidad de San Simón, porque Irma (empleada de KAWSAY) también es profesora de arquitectura e ingeniería. No sé cómo va a conseguir dos trabajos bajo el mismo sombrero, pero definitivamente lo logrará.

Viaje

Después de haberlos recogido a usted y a su abogado en prácticas, nos vamos en un diente de mono a una esquina de la calle en Cochabamba. Los taxis y autobuses bolivianos sólo tienen cinturones de seguridad en el frente y el viaje es por lo tanto interesante. En esta esquina agitamos las antorchas de nuestros teléfonos móviles hasta que se detiene el tipo adecuado, nos subimos a nuestro equipaje y me presento a un grupo de estudiantes de ingeniería en el autobús. Las calles se acostumbran a las normas alemanas, pero eso no me importa en este momento. Finalmente caigo en un sueño agitado en el asiento muy cómodo del autobús. ¡Bueno, servicio voluntario, alto!

Día 2 en Cochabamba, 01 de agosto de 2019

mañana

Me despierto y me doy cuenta de que he dejado mi mosquitero un poco durante la noche, lo que es un desastre para mí, porque podría haber sido picado por un montón de mosquitos de la malaria inexistentes. Bolivia está situada en el hemisferio sur. Eso significa que es invierno aquí, así que hace mucho frío por la noche. No hay calefacción y estoy a 2. 500 metros sobre el nivel del mar. Eso también significa que el aire aquí es muy seco. Por eso tengo un poco de frío. Los mosquitos desaparecidos no tienen ninguna posibilidad de sobrevivir. Y sin embargo, he expuesto mi sensible cuerpo al peligro del que se nos ha advertido tan a menudo y con tanta fuerza en nuestros seminarios de preparación de voluntarios.

Resfriado

Bueno, por eso estoy resfriado. Sin embargo, ¿qué es olfatear cuando pienso en otros voluntarios de Misereor en Timor-Leste que, que yo sepa, se encuentran en una zona en la que existe un mayor riesgo de contraer el paludismo? Tengo casi suerte con mi resfriado. Tal vez esta sea la predicción del ritual de K´oa, que tendrá lugar más tarde. Tengo suerte en Bolivia de estar a 2500 metros y no en un Malarianest, pero tal vez no. No lo sé, no lo sé, no lo sé, no lo sé. De todos modos, son demasiados pensamientos para una mañana y por eso me levanto ahora.

sacar dinero/plata

A continuación trato de retirar bolivianos (La moneda en Bolivia/1Euro=7,7544 Bolivianos). Pero sólo funciona en las máquinas del Banco Nacional de Bolivia, porque sólo ellos aceptan mi Mastercard.

Los otros

Los otros empleados llegan y desayunamos todos juntos. Después del desayuno, la introducción comienza a su vez. Irma, responsable de internos y voluntarios locos como yo, Marcello, responsable de todas las cosas técnicas, Marlen, responsable de la distribución del dinero en KAWSAY, Kiviel, responsable de todos los procesos de producción de KAWSAY, Eulogia, responsable de „Genero“; en las sucursales de KAWSAY, es decir, entre otras cosas, el trabajo con las mujeres y Viktor, responsable del trabajo de producción, pero sobre todo del cultivo de la miel en cada uno de los pueblos (aldeas) con los que KAWSAY trabaja. Leonel Cerruto, el primer presidente de KAWSAY, está de vacaciones en Finlandia y me será presentado más tarde por Skype.

Planificacion Agosto

Después de la ronda de introducción, Agosto está planeado con Excel y tengo que hacer una pequeña presentación en PowerPoint sobre mí mismo. Eso me lleva hasta el mediodía, luego almuerzo con Kiviel y Marcelo. Almorzamos en un pequeño y agradable restaurante a unas cuantas casas de distancia y luego sigo trabajando en mi Powerpoint. Por la noche, con la ayuda de Marlen, compro la cena en otro restaurante a la vuelta de la esquina y duermo otra noche en posición embrionaria, porque ni un milímetro de mi cuerpo puede estar expuesto a los inexistentes mosquitos de la malaria, de los que fuimos advertidos con tanta vehemencia en nuestro seminario de salida de servicio voluntario.

Llegada a Cochabamba y primer día, miércoles 31 de julio de 2019

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llegada a Frankfurt aeropuerto

Aeropuerto y Hotel

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Una última foto antes de la salida (la emoción se extiende)

A las 4 de la mañana (hora de Bolivia) Marcello e Irma (dos empleados de KAWSAY con los que ya tenía contacto por Skype) me recogieron en el aeropuerto en coche.

Me llevan al Hotel Regina y puedo dormir 2 horas muy bien. Luego me levanto una hora antes de lo previsto, lo que noto cuando llamo a Marcello y le pregunto por qué no ha llegado todavía. Eso es porque perdí una hora en el cambio de hora.

Primer comida en Bolivia

Después de pagar mi corta estadía en el hotel, conducimos en auto hasta el otro lado de la calle y almorzamos en uno de los muchos pero buenos restaurantes de Cochabamba (pollo, vegetales, arroz, papas y no hay bebidas para comer).

Llegada a KAWSAY en el Centro de Culturas Originarias

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Estoy frente a mi nueva casa u oficina temporal.

Decido vivir en la Oficina de KAWSAY después de haber rechazado un apartamento alquilado y haberme instalado en casa con la ayuda de Marcelo (atornilla una lámpara).

Primera noche en la nueva casa temporal

Veo a una mujer y a su hijo lavando platos que le alquilaron a KAWSAY antes. Luego llegan otros dos empleados de KAWSAY, Viktor y Eulogia, y nos presentamos. Después de que Viktor condujo a casa y Eulogia también se acostó, porque ella también vive en la gran propiedad de la Officina de KAWSAY, finalmente caigo, bajo mi mosquitero, en un sueño inquieto. Esto también es servicio voluntario.

Martins Voluntary Service in Bolivia

Beware! this Misereor Volunteer Blog may contain traces of humor and irony, should you be allergic to it please consult a psychiatrist immediately. If you don’t find any traces of irony or humour in this blog, please consult an ophthalmologist or optician. In case of risks and side effects (such as uncontrolled laughter and/or howling cramps) or questions, please do not suffocate, but simply write a comment if you are able to do so.

AND if you want to do this blog to yourself, please read it from bottom to top, because the newest entries appear at the top.

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On the way to Viktor

Tuesday 8th of October 2019 More Work

Yesterday was Monday and we worked in Viktor’s garden on guesses times, exactly, Bioconstrucciones. Who would have thought? Before that, of course, many speeches were made and many students helped, but after lunch most of them left and the work more or less came to a standstill. Then we drove back to Kawsay and Gulnaz and I watched my favourite series until I took a taxi to practice because a bus would have taken too long. Today we continue working at Viktor’s. Our breakfast was very good: First fruit salad made of watermelon, apple, banana and then porridge.

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Work in Viktors garden

Wednesday 02nd October 2019 The End of a journey

Once again I am glad that I can finally sleep in, take a shower, wash things, unpack and relax. Today they also philosophize a bit, watch Vikings and make video calls with Mama.

Tuesday 1st October 2019 Return from Charazani or Charazani 2

We get up at 04:45 in the morning to go to a swimming pool fed by hot springs. Because we want to go on later we get up so early to take a bath. The hostel is on a mountain and the hot springs are in the valley, so we walk into the valley in darkness to find out that the swimming pool has not opened yet. So we wait and Viktor knocks with a stone. But nobody lives here and so we go up again after a while. Eulogia still climbs into the swimming pool but after we realize that there is absolutely nobody here, we hike up the mountain again.

Let´s get up again

Halfway the second person who comes towards us is the owner of the swimming pool. Now the group divides. To my surprise, most of the group continues uphill to prepare for their return journey in the hotel. Only five people go down again. I also only go up to get my mobile phone and then go down again, because I have an underwater camera in my mobile phone with which I take many photos after I’m back down and in the hot water. Volunteering is nice!

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Sunrise over Charazani
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Hot tubes in the valley
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great tracks of the Inkas

Breakfast

After we have finished bathing I am hungry and eat cookies that Viktor has brought with him. In addition we drink my mint water, because I took a small bag of mint from Canizaya and mint is really good in water. So we (me for the second time) hike up the mountain again, clean up our rooms in the hostel and go to the market place to buy our breakfast. Voluntary service is already ingenious!

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Pictures from the hot tubes
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Photo of the Sun through the mist
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Swimming Pool
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Aqua
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Valley of Charazani

2nd part of the journey back

When I am on the market place I notice that I have been here before and that the place here is Charazani. But having breakfast with luggage is not so easy, so I first ask which of the two coaches takes us and put my luggage in. Now we have to buy bananas and bread and quickly get back on the bus, which has already started the engine and departs 15 minutes too late. But as long as we’re all on the bus and having breakfast. So it goes the same way back that we came, only that shortly before La Paz we pass a lake that I either missed on the way there or we just drive another way here.

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lake, photographed from out of the bus

La Paz

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Capital in the Andes
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out of the bus
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and into a taxi
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art in La Paz

First of all, we have to store unnecessary luggage in the bus station and enjoy the next eight hours of La Paz. For our Bolivian friends this means first of all food and I have to admit that I was hungry too. Of course not in a nice café, but in a fast food restaurant typical for La Paz. Then we go to the government building and Plaza Principal of La Paz. Here we have the government building of Evo Morales and his government and a large church with the Holy Virgin of La Paz in it. So, here we treat ourselves to ice cream after fast food, visit the church and then go to the youth district of the city. Volunteering!

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360 degree picture
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me in front of the greatest church in La Paz
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Korean pop is sung, danced and lived here. Next we go to a karaoke bar and before I come to sing I have to go back to the bus station to meet Viktor, Kiviel and Marcelo and pick up my luggage.

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out of the Karaoke Bar

Next we walk to a teleferico, i. e. to gondolas that let us float high above the city. The look is mega. I feel a little like snowboarding. Only without snowboard. When we get off after two gondola stations we take a taxi to the airport.

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La paz from above

Here at El Alto airport I drink cocoa with all three, eat a Bolivian Berliner and then geht´s through the security check. On short-haul flights liquids are allowed, at least mine and those of all others are not collected. And after half an hour we are in Cochabamba Wilstermann.

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Airport La Paz

Monday 30st September 2019 Beginning of the End

Get up, get dressed, pack your things. Today we leave Canizaya. Wilfredo presents in the meeting room still different building methods with earth, then there is still bread and tea and then it’s back to work. So we wallpaper the walls with straw slush and smooth everything with spatulas. The people up here live a simple life, from our point of view, but they have the money for mobile phones and motorcycles and the Bioconstrucciones give good houses.

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Center of Canizaya

The past today and thoughts

If I were to live up here, I would try to use the rock that is the world here. Because even if it takes longer to build a house from rock, it is still more stable than a house from air-dried clay bricks. Already the Incas have built their site from this rock and these still stand after more than 500 years of Conquista and wars. Well, like me, the people of Canizaya prefer modern life. There are televisions and movies and beer and of course coca and bicycles and motorcycles and cell phones and laptops. But palaces made of massive rock or the stepped agricultural facilities of the Incas are at best ruins.

A last day is ending

After lunch I watch the Bioconstrucciones at the river and come back after painting „Cultura“; on the wall myself. Then we go back to the house and I go to the bathroom while the others pack their things. Of course I already did that this morning (I know it sounded really stuffy now). Well, now we have lunch with everyone and I stay in the house with Gulnaz and watch a movie. Sometime towards the end of the film Marcelo comes in to get things and we go with him to the festival hall to listen to a speech from pretty much everyone, to drink beer afterwards, to listen to the music of the inhabitants and to dance. Volunteering!

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Cultivation of fish

first part of the journey back

Sometime we go back to the house, the last things are packed and then we pack ourselves and our luggage into the Truffi (Sprinter) to drive off. Now I have another three hours bus ride ahead of me. The bus is now full of people and luggage and even the roof is fully loaded. I watch a gameplay and only register again my surroundings, when we are at the customs station Canizaya- Charazani and the driver has to pay toll. It’s pretty common around here. When we arrive at a hostel around 09:30, we unpack everything. Then the rooms are distributed and I get ready for bed. Sleep till 4:45 tomorrow morning. Then we’ll go swimming in hot springs. And breakfast is served afterwards.

Sunday 29. September 2019 Just a regular work day?

Get up, have breakfast, work. We’re working at the rally point today. We dig a hole, using the pickaxe with so much force that I break you in the middle when I hit a stone. Gulnaz, Russian volunteers here, film everything. So we dig our hole and support the walls with stones. We cover the bottom of the one meter deep hole with stones and shards. Now we’re gonna make a fire in the hole for about three hours. After this, I’m going down to the river to see what’s going on.

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hole

Repetition

When I arrive at the bottom, Viktor takes me up again to dig a hole in the meeting and party room. Hole day today. At some point we’ll be done and Viktor will tell me I can rest. So I go back to the house, but on the way I notice that wild mint is growing everywhere. So I spend the next hour picking mint. I like mint.

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mint

At some point it’s enough and I go back to the meeting place to eat lunch and then bring the sand or earth from the second day here with a wheelbarrow to the meeting room. I do that so that mortar can be made from it. Well, voluntary service!

Food is nearly never a problem

After this there will be food again at 15:00 o’clock, this time from the hole, which I dug this morning, because on the fire a pot with meat and potatoes was put and then everything was buried, so that it really CHOKS.

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Supper

CAUTION: It might get a little disgusting now, but only a little and maybe one or the other reader won’t find it disgusting either, no idea?

After dinner I go back to the house to brush my teeth because I have lama meat hanging between my teeth. And this stuff is really tough for me. Well, llamas are strong animals. So brush teeth and keep picking mint.

Work on!

So, first ask Viktor what else I can do. We wallpaper the walls with mud from the earth that we dug out on the second day and paint over the power lines that Marcelo installed this morning. When we are finished I look at what the others did in the Bioconstruccion at the river and am impressed by the pictures on the walls. After this we go back to the house and have dinner. The last thing me and Gulnaz do is watch a movie and I go to bed.

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Bioconstrucciones at the river
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Panorama Picture
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Cruz del sur especial (SpecialCross of the South) with fish
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Walpaintings on the river side
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Wallpaintings on the other (mountain) side
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Cruz del Sur original
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A storm is gethering
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Quickly put on your rain jacket and then into the dry! What?
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Art Andine

Saturday 28th September 2019 Breakfast with the Sun

Today we (five teenagers) get up at half past six to hike up to a hilltop to watch the sunrise. So get up, get dressed. I packed most of my backpack yesterday. So, grease breads to go, pack three more cups and tea and go. On some detours we get to the other side of the river and follow the path until we reach the top of the mountain and have breakfast.

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There are all of us!

Then we take a bunch of photos and videos of the sunrise and ourselves and at some point we start the descent again, because we should be in Canizaya at 08:00 o’clock.

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The Sun is on it´s way!
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Sunrays!
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When we eat nothing can imress us
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What is coming out here?
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Sunrise!
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Our Shadows and the houses in the valley

Descent

During the descent we are silent and do not take care to slide down, because the stones are anything but firm, but we all get well into the valley. When we arrive then at 08:02 o’clock over detours in Canizaya we are the only ones on the meeting place and all others are not yet there. So I take my stuff from the hike to the house where everyone else is having breakfast. So park your backpack, brush your teeth and go back to the village. From the village square we go to the fish culture to work on another bioconstruccion.

Work in the Voluntary Service

So I grind a clayey earth with a stone and sieve the ground earth afterwards. That’s what we do to pay off the bioconstruccion later. At some point there will be lunch with, at least for me, tough lama meat. Now the work continues until it begins to pour out of buckets. We’ll all stay in one of the bioconstrucciones. I notice that some people are missing and I worry that they didn’t make it out of the rain in time. Sometime when the rain stops then we go back to the tourist house and when there is nobody here, I really worry and go to the village to search and here are the missing people. Nobody’s missing.

Marcelos presentation of electricity or evening program

Now we all go back to the house to wash our hands, eat bread with honey and drink tea. Afterwards we go to the so-called Festhalle, where we already saw the film yesterday evening and eat soup again, to help Marcelo afterwards with a lecture about electricity. At some point I have to go to the toilet pretty badly and walk back to the house with the others. Here I brush my teeth and get ready for bed. It’s been a busy day and I’m happy to be in bed now. Tomorrow will be a „normal“; working day. At least, I hope so.

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Marcelos Electricity presentation

Friday 27th of September Arrival of the others

Last night the others arrived. I was already in bed and got up extra to greet everyone. Actually I had planned to get up at 02:00 o’clock in the morning to go with Cecat, our landlord, to a big glacial lake from which the river in the valley is fed. But I’m just way too tired to get up. So I don’t stand by my word and stay put. I get up as one of the last and get dressed. Now have breakfast and calmly prepare for another day of voluntary service. Because I don’t think we’re going to be working properly today. I think the others want to see Canizaja and the valley first.

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What is between mountain and valley? The and!

I nearly thought wrong

Today we renewed among other things the water pipes and in the course of that we made the house dirty again.

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Digging for the waterpipes leading to the Touristhouse.

K´OA Ritual and tee with Gulnaz

At 12:00 the preparations for a K´OA ritual begin, with which beside Coca and „prophecies“; also the fötus of Lamas are burned.

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Preparation K´OA Ritual

The women of the village cook for us. After the K´OA ritual I go back to the house and drink tea with Gulnaz, a Russian who has been travelling through Asia and Latin America for three years and who works for KAWSAY for about a month. She is 29 and is influenced by Hinduism. She has been to India several times and is now doing her own voluntary service, so to speak. Well, more or less.

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Gulnaz and Kiviel and Reynaldo at the K´OA Ritual
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beginning of the K´OA Ritual

First Footballgame in Bolivia

I didn’t think I’d get involved in my first Bolivian football match, but so be it. So it plays Team Kawsay against team 1 from Canizaya against team 2 from Canizaya. Always alternating. After the men explain that you are finished, the women can try their feet at the ball.

Medi-Martin

But if we men also played in sandals, hiking boots and skirts, the result would probably look exactly like it does. Bloody. Here I swear to myself that I will never play football with sandals. So after the first toenail rips open and the blood (sangre) is clearly visible, I run back to the house and get the zip bag with plasters and disinfectant. So after the game, the volunteer plays Medi. I’ll talk. Why the people up here wear sandals and skirts in this cold I don’t understand, but these things are probably the cheapest. In the evening everyone gets soup from the women of the village. We watch another movie, but after half of the movie I go to bed because I’m pretty tired.

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Mountainview!

Thursday 26th September 2019 2nd day in Canizaya

Wake up, as always, before the alarm clock. Look at my cell phone and I can still lie down. Because I still have an hour till I have to get up at 7:00. 7:30 get up. Actually we wanted to hike to this lake and our landlord didn’t want to pick us up at 08:00 o’clock? Well, I don’t have to be too late anymore. So get up, get dressed, up here I need two trousers on top of each other, because otherwise everything freezes away from me below the waistline and I want to avoid that at all costs. First breakfast with Viktor and Wilfredo. Volunteering!

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Panorama in front of the Touristhouse!

First real work!

Next we go to the centre of the village and introduce ourselves to some people. Then we go to a place on a steep slope where I played football with some children yesterday and we start digging in the stony earth to sift natural mortar for the bioconstrucciones. Four to five of the kids I played football with yesterday are helping us. And I don’t think it’s great that children who are still growing work so hard. But all the other people in the village, except one woman, don’t help us.

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First construccion site!

Lunch

Well, lunch for now. I ask Viktor when we’re going back to work and I get the answer „in half an hour“;. Okay, I guess I won’t be working today and go to my room. When we go back to the construction site after half an hour I am very impressed by the flora and fauna. There are insects and birds here that I’ve never seen before.

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Lamas in 3 Colors

The llamas and alpacas are also interesting, because they can climb the steep mountain slopes like mountain goats, have a thick soft fur against the cold, from which the owners make their clothes and still have an elegance, which I would never have believed these sheep of the Andes to have had. At least when they’re not rolling back and forth on earth scraping. Arriving at the „construction site“; Viktor asks me if I really want to continue working, which I deny. On the one hand I have no desire to continue working after this half day and on the other hand I am lazy now and then. Besides, I don’t want Viktor bringing the kids back to work.

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A little Chat

A relaxed walk

Instead of continuing to work, we now take a walk that leads us further into the valley. On this walk my hate for Wilfredo flies away and I finally come to rest. The people here may live in, from our point of view, poor conditions but they live in one of the most beautiful valleys that I have seen. On our walk we meet some people from Canizaja. Now I’m back in the guesthouse again and wonder why I wanted to force Wilfredo to do something he apparently didn’t want. I’ll never raise the issue of work with him again. If he doesn’t want to help us of his own free will, he should or shouldn’t do it. Now there’s tea and bread and cheese and honey. Volunteering’s nice.

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From behind Canizaya

Wednesday 25th September 2019 first day in Canizaya

Actually I don’t want to get out of my sleeping bag, but it’s already 07:00 and Viktor and Wilfredo have already got up. Get dressed, have breakfast, wait, because Viktor has already left for Canizaya and Wilfredo wants to wait for Viktor to come back. When we are picked up by our landlord Cecat, we walk through Canizaya and visit the fish cultures that exist here and look at two houses made of clay, which we will continue to build.

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right, bottom, the house behind the other house is our workplace
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Piscicultura (Fish-culture)

At the second house, which stands on the village square, a meeting of two Comunidades takes place today, who decide whether the government in La Paz should be asked whether both should become one. This has been discussed for so long that I wonder what there is still to discuss. But there’s always some new word coming in. There seems to be more to discuss here than I thought. At some point in the evening the discussion ends, I played football with the children in the village when the talk became too much for me.

Tuesday 24. September 2019 A short, long stay in La Paz

Arrival in La Paz. Still a bit sleepy I notice that everyone else is packing their things and that Viktor is doing the same. So I pack my sleeping bag too and look out the window. Big city streets. Well, La Paz is just a metropolis with 800,000 or more inhabitants. Well, first off the bus and out into the cold. Next, take a taxi and load it with our luggage. From 04:45 to 06:00 then wait in the cold of La Paz for the bus to Charazani. Bread and a warm kiosk drink help me to stand the cold. This is volunteer service again!

Wilfredo

Wilfredo from France also joins us here. He is apparently paid by MISEREOR for such Ascension Commands and is an architect. Originally Wilfredo comes from Peru but has been living in France for quite some time.

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Let’s move on

The bus fights its way up the streets like glued to the mountain under the groans of the engine. An incredible climbing game that makes you think that the engine is going to die at any moment. A dog runs beside the bus. Of these wild animals, there are many here. A bird circles the bus and I ask Wilfredo if it is a condor, but I hear there are no condors in the area. When the bird lands, I see it looks more like a cross between a seagull and a raven. And the bumpy ride goes on and on, past plastic rubbish, rocks, clouds and these strange birds. Voluntary service.

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Stonedesert

Civilisation?

We come through a small village and I think to myself: Finally civilization again. But what civilization means out here.

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Houses in sight

A few stone and or mud huts, farm animals, such as lamas and alpacas or pigs with pencils, and then, as in the film, four old men sit on a bench in front of one of the houses and one of them says MUCHLY to the others: >>Ne ne, you don’t even have your rest here, everything used to be better<<;. And we keep rumbling. We’ve already crossed the tree line. And even up here, where actually nothing grows at all, land is made arable by slash-and-burn. And so the minutes and hours drag on. It seems to me as if we have crossed the ridge and are now descending again into a valley. The road to the right is very steep. Volunteering!

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House on the roadside
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Great house on the roadside
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Bus in the Valley

Charazani 1

The inhabitants on this side of the ridge still seem to use the traditional terrace construction of the Incas. After an indefinable lunch in Charazari we change into a taxi and drive 1:30 hours further to Canizaya. Because a woman asked us to, we take her and her daughter with us. We continue through fog and steep roads in an overloaded taxi. I think I’d feel safer in a railroad vehicle. Voluntary service halt!

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View down in the Valley
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View up the mountain
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Market place in Charazani (here we also take our Almuerzo).
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Center of Charazani

No obstacle too big

It smells kind of cute, probably the bananas in front of me on my lap. It’s a small big world where you live here in the mountains. Every village seems to preserve only itself. But perhaps appearances only deceive. Whoever built these roads glued to the mountain was either very determined and strong-willed, it was slave labor, or it was dynamite in the game. It must have been a bone job anyway. We probably can’t imagine this effort. Being a taxi or bus driver here is life-threatening, because death can lurk on every meter. To the pencil, if the road is no longer properly supported or the car comes against a stone and falls into the infinite depths.

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Me and Viktor in the Taxi

election advertising

Here in the Andean west of Bolivia, Evo Morales seems to enjoy the full support of the people, as he is probably the first president to have done anything for the people out here.

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Evo election advertising in the Andes

At some point huge stones and earth masses lie on the „road“; and we see a levelling vehicle which clears the road again. The rubble is simply pushed down the steep slope to the right, because there is nowhere else room for rubble. We get out of the taxi some distance away and shake hands with a construction worker. I still ask, if there are people living down there, where the 100 to 500kg lumps with up to 60-70 Kmh are serving. But luckily no one lives there. When the driver cleared the road for us with his huge grader, it became really interesting.

Final Sprint

Now we drive along the road, where occasionally rocks have fallen onto the road from above due to the work. Of course I sit on the mountain side behind the very competent taxi driver and on our side facing the mountain, stones would hit the car first. That’s why I hold the bananas in front of me between my head and the glass. Because if a stone from further up hits the taxi, where I am sitting, then I, the woman next to me and her toddler would probably have only banana slush everywhere and no stone projectiles and broken glass.

Curva

After Viktor and Wilfredo have to push once we get back on the road (gravel road) and the drive continues. Sometime we drop the woman off in the small mountain village Curva and drive on to Canizaya. In Curva I see a work plan that regulates the shifts in the open pit mine as it looks to me.

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Workplan

On the way we take two girls from Canizaya with us and shorten their one-hour way home from school. Once there, we drop them off on the „Hauptstraße“; and are accommodated in the tourist house at the entrance to the village.

„House of tourists“

The house is very big but it has no water or electricity. That’s why Viktor connects to electricity and I clean my bedroom during this time. The house is in need of renovation in my opinion, but what’s the point? My dust mite allergy is starting to show. We must fetch water in the pot at the well in front of the house and then eat and drink tea, coffee and bread with cheese and honey.

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My room in the house of tourists in Canizay

Then brush my teeth in the darkness in front of the house and back into the house to unpack my backpack and my sports bag and finish the day. Now get some sleep. Volunteering!

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House of tourists

Monday 23. September 2019 My second journey through Bolivia

Tonight we go from Cochabamba to La Paz. So first from the Oficina de Kawsay with Viktor, a pile of luggage, material and the taxi to the travel center Cochabamba. After some waiting we are let into the bus and soon I doze relaxed in my big coach seat. Volunteering!

Wednesday 12th September 2019 Leonel’s Birthday

Today was Leonel’s birthday and so there was cake and tea and saltenas (meat and egg baked in a dough coat and spices and sauce), and maltine (malt beer). If I had been told beforehand that so much food would be brought along, I would have omitted my breakfast. Well, double holds better. After we ate and cleaned up, I didn’t have much left to do. That was also the reason why I asked everyone if he or she had work for me. Then Marlen unlocked the storage room for me and I was allowed to clean up. I guess there’s worse, and I asked for it. So I started to clean up until my nose started to run and my house dust mite allergy became noticeable. That’s where I left it. Until I arrived at the Teakwondo school at 19:00 o’clock, I didn’t have much to do anymore.

Monday 09th September 2019 First Teakwondo Training

Yesterday evening I had my first Teakwondo training after about two months and I enjoyed it to the fullest. This was the third Teakwondo club I visited in the last week and here I finally get some training on Saturdays, because I have the weekend off and therefore it is a good time to train at this time. That wasn’t for me before. And so, without a key, I decide to stay with this club. In addition, I notice that I am no longer fit and that the thin air at 2500 meters above sea level makes it even more difficult. Therefore I was already at the end after the first five choreographies and had to ask the owner of a 2nd Dan (black belt), who repeated the forms (Poomse) with me, for a break. Volunteering!

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FOOD!!!!!!!

08th September 2019 NAWPA MANKA MIKHUNA

This is not an old indigenous deity, because, as I said, it does not exist here.

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Start the homemade barbecue

Market of the Indegenious

No, this abbreviation stands for a market of indigenous cultures in Cochabamba. And KAWSAY took part. Of course we had the biggest stand and of course we sold traditional food. Nobody wants traditional underpants. But what is so traditional food here? Potatoes, of course. From here they were exported all over the world, the potatoes, not the indigenous people. Then corn, of course, originally comes from here. Then some sauces, partly with chilli and paprika. I didn’t touch them for a good reason, because hundreds of years ago Chilli was used for torture. Because it most likely really feels like you’re burning from the inside out and you’re getting bloody diarrhea.

But I was talking of Food

But I was just having dinner. Then, of course, there was Carne, meaning beef, chicken and an animal that looks like a rat (but whose name I have to write down again). We roasted, sold and ate the whole thing on a homemade grill. Did I just write a rat-like animal, yes, I did. Tastes about like chicken, only a little tougher. And I think it’s perfectly logical to eat something like this. Probably there’s enough of them and the critters are just a nuisance anyway. Almost like people. So, now I’m finally below the belt in my blog. But we humans are already the greatest plague this planet has ever seen. With man-made climate change and nuclear bombs and torture and and and and. . .

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Refreshments and more

But there are also beautiful things that we humans fabricate, my voluntary service as a pencil and the associated market of indigenous people. We also sold honey from the Comunidades and Kiviel introduced the Microorganismos (organic fertilizer) and we sold drinks, so-called refrescos, made of honey or corn with water. It was fun, even if it was work. Volunteering!

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Kiviel and the Microorganismos

Thursday, September 5, 2019 Everyday life

If you, my faithful readers, have already asked yourself longingly what I am doing on the other days that do not appear in the blog: here comes an answer to it.

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My room

A calm start into the day

Very right, everyday life, and it looks like this: 5:00 in the morning, the garbage truck wakes me up with their music and depending on how I feel, I think to myself: Be quiet! Or: I’d have to take out some trash. 6:30 a. m. : the first mobile alarm clock rings and this alarm clock is called „Wach werden!“;. Vibrates what I feel as my cell phone is lying next to me in bed and now heavy metal music from Spotify is roaring into my ear. If the garbage truck hasn’t got me awake yet, then this alarm clock will definitely make it. Whereby I am mostly already awake and the alarm clock has therefore not earned his name, but who changes at 6:00 o’clock in the morning already the name of his mobile alarm clock? So I turn off the yelling next to my ear and go back to sleep.

Second Alarm

7:00 a. m. : The second mobile alarm clock rings in my ear Spotify-Heavy Metal. This alarm clock carries the name: Get up! Now I’m facing an inner conflict: Because if I now treat this alarm clock like the first one, I still sleep when the other KAWSAY employees arrive here. But when I get up now, I’m still tired AND which is much worse, groggy. I’m actually a morning person, though. So I do the only humanly possible thing under my mosquito net: sleep another five minutes. Oh, it’s beautiful.

Getting up

7:40 a. m. : I look at my mobile phone drunk asleep and realize in horror that I only have 20 minutes left to get up, dress, prepare breakfast, breakfast, brush my teeth, go to the toilet, get out my laptop and start working or being available. Damn it, I think to myself and get up, I have to go to the bathroom anyway. . . So that’s what’s preferred. However, I first have to pick the key to my room door from the smallest jeans pocket on the chair next to the door, because I lock my room door every evening, safety first. I am annoyed that I overslept despite two alarm clocks, if that is possible in my condition at all, so dress and draw the curtains of my room. Well, volunteering is exhausting among other things.

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The kitchen without dishwasher

Breakfast without Breakfast

Go to the kitchen, open the fridge AND there’s no bread. Turn to the right AND there’s no tea left either. CATASTROPE! Well great, a breakfast without breakfast, that I had only during my diarrhea period and there I ate a day long NIX, the diarrhea has decreased afterwards but beautiful is something else. Okay, now just don’t lose your nerve. Then I’ll go to the kiosk next door and buy the stuff for breakfast: All my hope, all my thoughts, all my prayers, all in all my entire being is currently oriented towards the fact that please, please, PLEASE this kiosk is open so that I can buy my breakfast.

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Sala, my dining room

Breakfast shopping

And my prayers were answered. Cause the salesgirl’s working on a bucket of water in front of her kiosk right now. Yes Jackpot, the morning is saved. 10 loaves of bread and a pack of cinnamon tea later I sit happily with three honey rolls and a cup of cinnamon tea in the sala (about my dining room) and wonder why nobody but Eulogia is here yet, as it is now 8:30 am. Well, just do the dishes and the others will come.

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Office, my table is the right one

Morning

Just in time I can set up my laptop and finish my breakfast with a cup of tea. Then I continue to translate my block into Spanish so that my Bolivians have some of this. Some people arrive who would like to have a traditional old breakfast with KAWSAY next Sunday and therefore the weekend is cooked a lot. Everyone has a day off on Monday for that. After that was clarified with tea and even more bread with honey, there is first „Almuerzo“;, thus lunch.

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A garden of Kawsay

Noon

This time there is again a very good soup and noodles, which is a welcome change to rice, meat and egg every lunchtime. During lunch I take a look at the news about Bolivia on the internet for a change and of course they are full of Amazon fires, but there is also a comparison between Bolivia and Venezuela. In addition, the elections on 20 October are drawing ever closer and Evo Moralez is fighting to be able to take office for a fourth legislative period.

Afternoon

Wieder vor dem Rechner und diesen Eintrag hier verfassen und auf Spanisch übersetzten und veröffentlichen.

Evening

Visit the second Teakwondo club to find out that they do not offer weekend training either. Back to KAWSAY again, cook, and eat vegetable tortillas at Harry Potter. Rinse and sleep.

Wednesday 4th September 2019

Planning for September: Many trips are planned for this month to the individual Comunidades of KAWSAY. In about seven to eight days, it’ll start. Volunteering!

Monday 2nd September 2019 bureaucracy, authorities, banana- republic?

Dear readers, if you have ever toyed with the idea of staying longer than a month in Bolivia, i. e. a 10-month voluntary service or similar craziness as a pencil, then bury this thought again very quickly somewhere under your cerebellum and forget it there.

I and a bunch of other people couldn’t do that. Well, now I have the salad and have come for my voluntary service longer to Bolivia.

The problem is not that the general human stupidity is not location dependent and therefore applies in Bolivia as well as in Germany.

No, the problem is that if you want to stay in Bolivia for more than a month (as a pencil for a voluntary service), you need a so-called „Permanencia Temporal“;, a residence permit, in my case for one year, and you don’t get it simply by showing your passport, employment contract and swimming badge. Unfortunately, the volunteer service is also!

Apostilled?

NO! You have to be able to show something apostilled in Germany. I didn’t (it was never mentioned during my volunteer preparation, because probably no one ever needed it) and it had become clear to me after a bunch of e-mails to several authorities that I wouldn’t get anything apostilled because my contract with MISEREOR isn’t a document.

Forms and authorities

So I’ve been running from agency to agency for several days with my ever-growing records to get forms for forms for forms to end up holding my so-called „Permanencia Temporal“; in my hands for a year, and then I’ll probably only be nine months in the country, but what’s the point?

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Martins-erste-Bilder-au-dem-neuen-Handy-010-1024x759.jpg
All the requirements and documents I need for my residence permit.

Interpol

Today (02 September 2019) I was at Interpol for a pencil and had to say pretty much everything there is to say about me, about nationality and height as well as weight and shoe size of my person.

And Interpol wouldn’t be Interpol if it simply recognized my thumbprint as a fingerprint, just like the normal police. No, here the whole hand is dyed black and then each finger and handprint is taken twice. And I am allowed to go there again to pick up my results, to finally be able to go to the migration authority, to finally get my authorization to continue living and working at KAWSAY. This is also voluntary service!

Examples

The song of Rheinhardt Mey; Antrag auf Erteilung eines Antragformulars

Autor:

Martin absolviert seinen Freiwilligendienst in Bolivien.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Regen ☔️ in Berlin…. da kann man gut den Blog lesen. Warum eigentlich hast du so viel Leerlauf dass du nun sogar die Rumpelkammer aufräumst? Liebe Grüße vom wie immer neugierigem Froschi

  2. Hallo lieber Martin,
    deine Beiträge sind klasse, wirklich super toll geschrieben – und aus Erfahrungen lernt man! 🙂 Alles gehört zur Reise des Lebens dazu und ist gut so.
    Ich freue mich auf weitere Beiträge.
    Sonnige Grüße
    Maike

  3. Lieber Martin,
    ich habe ein paar Jahre im Freiwilligendienst mitgearbeitet und fühle mich, auch, wenn ich jetzt in einem anderen Bereich von MISEREOR arbeite, diesem immer noch sehr verbunden. Weshalb ich auch immer mal in den Blog schaue um zu lesen, was ihr denn so treibt. Und da bin ich heute auf deine Beiträge gestoßen. Hut ab. Du solltest eine Tätigkeit als Kolumenschreiber in Betracht ziehen. Herrlich. Habe alles in einem Rutsch gelesen. Die Realität ist eben so, wie sie ist und lässt sich oft mit einer Portion Humor besser ertragen. Auch das ist Freiwilligendienst. Und auf sein Bauchgefühl zu hören und nicht überängstlich vor Mücken zu werden, egal was Dr. XXX im Vorbereitungsseminar gesagt hat, auch das ist Freiwilligendienst.
    Freue mich auf weitere Beiträge von dir.
    Alles Gute, Uta

  4. Keep calm and Harry on! Du weißt schon wer wird auch erst nach Jahren besiegt. Trotz aller Anfangsschwierigkeiten hoffe ich sehr, dass Sie Fuß fassen und sich einbringen können. Jetzt bin ich erst einmal gespannt, wann Sie Vollzug bei der Aufenthaltsgenehmigung vermelden. Ich werde Ihren Blog im Kollegium publik machen.

  5. Au weia gleich so eine schlechte Erfahrung am Anfang das ist schade und es ist sicher nicht so einfach die Sympathie für das Land zu behalten wir wünschen dir einen kühlen Kopf und wachen Verstand damit sich so etwas nicht wiederholt und sind neugierig auf deinen Blog! Liebe froschige urlaubsgrüsse aus dem wilden Kaukasus! und Willi

  6. Ein toller Blog – frisch, fröhlich, mit klarem Blick, Ironie und Realismus – sehr schön! Wir wünschen dir weiterhin eine gute, spannende Zeit und tolle Begegnungen!

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