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Ein Papst mitten unter uns

Die Synode geht weiter:
Rückblick und Ausblick

Ok, wir spulen zurück:
Am 4. Oktober, passend zum Tag des Hlg. Franziskus, pflanzte Papst Franziskus mit Indigenen und Synodenteilnehmerinnen und -Teilnehmern einen Baum. Schön war, dass er zunächst einmal von dem für ihn auf einem Podest vorbereiteten Stuhl absah. Bewusst setzte er sich unter seine Mitbrüder und fand schließlich einen Platz zwischen Kardinal Hummes und dem luxemburgischen Erzbischof Hollerich. Für die Leserschaft vielleicht kleine Gesten, für die katholische Welt wichtige Zeichen! Er sitzt da, einfach so, simple und unter Kollegen sozusagen.  

Papst Franziskus und Kardinal Hollerich
Kardinal Claudio Hummes, Papst Franziskus und Erzbischof J.-C. Hollerich, der am Folgetag zum Kardinal ernannt wurde. (Foto: Jaime C. Patias)
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Verhandlung zum UN-Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte: EU schaltet auf stumm

Heute haben in Genf die Verhandlungen über den Entwurf eines UN-Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte begonnen. Laut Entwurf müssen Staaten die Unternehmen gesetzlich zur Achtung von Menschenrechten im In- und Ausland verpflichten sowie Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen den Zugang zu Gerichten erleichtern: eine historische Chance, den Vorrang von Menschenrechten vor Profitinteressen in der globalisierten Wirtschaft völkerrechtlich festzuschreiben.

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Mehr als nur ein Side-Event: das Gemeinsame Haus mitten in der Vatikanstadt

Mittlerweile ist es weithin bekannt: die katholische Kirche tagt in Rom für ganze drei Wochen. Das Thema: „Amazonien: Neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“. Konkret geht es um den Schutz des Regenwaldes, der Kulturen der indigenen Völker und traditionellen Gemeinschaften sowie die Gestaltung der katholischen Kirche inklusive der Liturgie in der Region. Themen wie Wahrung der Menschenrechte und Kampf gegen die Negativfolgen des Bergbaus stehen auf dem Programm.

Zirkularer Tanz in der Kirche Traspontina. Foto: Leon Souza / Repam Brasilien
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Amazoniensynode: ein Pakt für Indigene und Mutter Erde

Vor, während und nach den täglichen Synodensitzungen finden Side-Events statt, an denen ich in diesen Tagen teilnehme. Nach dem Motto: voneinander lernen miteinander träumen – zusammen umsetzen. Genau das ist angesagt. Networking, Ideen austauschen, Pläne schmieden. Vor allem aber verstehen, was in den neun Ländern des Amazonasgebietes geschieht.

Victoria Tauli-Corpuz, UN-Sonderbeauftragte für indigene Völker und Adriano Karipuna, Kazike des Volkes der Karipuna. Foto: Guilherme Cavalli / Cimi
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Zukunft und Hoffnung für Hirten in Äthiopien

Gut Ding braucht Weile: Nach drei Jahren gemeinsamer Arbeit am „Pastoral Development Orientation Framework für Äthiopien“ mit Vertretern der katholischen Kirche, Tierhaltergemeinschaften, äthiopischen Nichtregierungsorganisatione­n, Universitäten, Vertretern von Ministerien und äthiopische Pastoralismusspezialisten, hat am 24. September die Äthiopische Katholische Kirche ihren Orientierungsrahmen zur Entwicklung mobiler Tierhaltung (Pastoralismus) in Äthiopien verabschiedet.

Hassan Mohammed vom Hirtenvolk der Afar © MISEREOR
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