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Umwelt und Entwicklung: Kein „Weiter so“ wie bisher!

Wie wir Armut lindern und die natürlichen Lebensgrundlagen bewahren können.
Wenn es darum geht, ein gutes Leben in Würde für alle Menschen zu erreichen, müssen Umweltschutz und Entwicklung mehr denn je zusammen gedacht werden. Umweltschutz ist längst von internationaler Dringlichkeit, und die schädigenden Auswirkungen unseres ressourcenfressenden Lebensstils auf arme Länder im globalen Süden sind bekannt. Die Politik zieht aber viel zu wenige Konsequenzen.

Wenn es darum geht, ein gutes Leben in Würde für alle Menschen zu erreichen, müssen Umweltschutz und Entwicklung mehr denn je zusammen gedacht werden. Umweltschutz ist längst von internationaler Dringlichkeit, und die schädigenden Auswirkungen unseres ressourcenfressenden Lebensstils auf arme Länder im globalen Süden sind bekannt. Die Politik zieht aber viel zu wenige Konsequenzen. Read more

Pablo Solón: „Wir müssen unseren gesamten Lebensstil ändern!“

Pablo Solón über die Zukunft der Elektrizität, die Rechte der Natur und die Notwendigkeit, bei allen Vorhaben das große Ganze im Blick zu haben.

Was müssen wir tun, um dem fortschreitenden Klimawandel etwas entgegenzusetzen?

Pablo Solón: Selbstverständlich müssen wir die Emissionen verringern, die durch fossile Energieträger verursacht werden. Aber es geht nicht allein um kohlenstoffhaltige Energieträger. Denn die stehen in engem Zusammenhang mit unseren Produktionsweisen, unseren Konsummustern, unserem Lebensstil. Wir können also nicht sagen, wir reduzieren allein fossile Brennstoffe und müssen sonst nichts ändern. Wir müssen unseren gesamten Lebensstil ändern!

Niemand weiß, wieviel an Öl- und Gasreserven in dem Gebiet liegen, in dem die Tacanas die natürlichen Ressourcen nutzen. © Eduardo Soteras / MISEREOR

Niemand weiß, wieviel an Öl- und Gasreserven in dem Gebiet liegen, in dem Indigene, hier die Tacanas, die natürlichen Ressourcen nutzen. © Eduardo Soteras / MISEREOR

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Buchrezension: „Systemwandel. Alternativen zum globalen Kapitalismus“

„Systemwandel. Alternativen zum globalen Kapitalismus“ ist die deutschsprachige Übersetzung eines Sammelbandes, der 2016 unter dem Titel „Alternativas Sistémicas“ von Pablo Solón in La Paz herausgegeben wurde. Solón, der von 2006 bis 2011 der bolivianischen Regierung unter Evo Morales angehörte und anschließend von 2012 bis 2015 als Direktor zur NRO „Focus on the Global South“ (Hauptsitz: Bangkok) wechselte, ist heute wieder in Bolivien und dort unter anderem als Direktor der Fundación Solón tätig. Der vorliegende Sammelband geht nicht nur auf seine Initiative zurück; auch die meisten Beiträge stammen aus seiner Feder. Sie werden ergänzt durch Kapitel von Geneviève Azam (Frankreich), Christophe Aguiton (Frankreich) und Elisabeth Peredo Beltrán (Bolivien).

Pablo Solón ist Umwelt-Aktivist, Vordenker und ehemalige UN-Botschafter Boliviens. Die deutsche Überstezung seines Buches „Systemwandel. Alternativen zum globalen Kapitalismus“ ist gerade erschienen.

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Freiwilligendienst: Rückkehrerwochenende 2018 – „Im Zeichen der Menschenrechte“

Von Leipzig aus gesehen ist der Hambacher Wald weit weg. Kolumbien und Südafrika noch weiter. Nach dem Rücki-Wochenende ist alles näher gerückt.

© MISEREOR

Am 01.11.2018 steige ich morgens in den Zug, fahre von Leipzig quer durch die Republik, und lande auf der Kölner Domplatte. Umgeben von Touristen, die Selfies schießen finde ich die MISEREOR-Gruppe von ehemaligen Freiwilligendienstlern. Als frisch Zurückgekehrte bin ich zum ersten Mal beim jährlichen Rückkehrenden-Treffen dabei und werde, wie immer bei MISEREOR, von allen herzlich in Empfang genommen. Einige Gesichter sind  mri schon bekannt, schließlich habe ich bei den Seminaren und während meines Freiwilligendienstjahres schon einige Freundschaften geschlossen. Es ist aber auch spannend für mich, die Freiwilligen der letzten Jahre – mittlerweile sieben Generationen – kennenzulernen. Read more