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„Reden wir über Gerechtigkeit“ – Ajay Jha zum Klimagipfel in Glasgow

Während der Klimagipfel COP26 am Samstagabend zu Ende ging, dauerte sie für Ajay K. Jha, den Leiter der MISEREOR-Partnerorganisation PAIRVI, ein paar Tage länger. Er infizierte sich mit dem Corona-Virus und musste 10 Tage in Edinburgh in Quarantäne verbringen – zum Glück ohne schwer zu erkranken. Vor seiner Abreise schickte er uns dieses Interview mit sich selbst.

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Beobachtungen auf der COP26 – Zwiespältige Erfahrungen in Glasgow

Der Klimagipfel in Glasgow ist Geschichte. Viele Erwartungen wurden enttäuscht, wichtige Stimmen fehlten bei der COP26. Soziale Bewegungen und Basisgruppen waren so gut wie gar nicht Teil des Gipfels. Insbesondere die Region Süd- und Südostasien schien nur schwach vertreten. Die MISEREOR-Partnerorganisation Indo-Global Social Service Society, IGSSS, nahm als offizielle Beobachterorganisation an der Klimakonferenz teil. Ihre Vertreter Aravind Unni und K. C. Sahu schildern hier ihre Eindrücke. Ihr Fazit: COP26 hat in vielen Punkten versagt.

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Nicaragua nach den Wahlen – das Ortega-Regime festigt seine Macht

Bei den Wahlen in Nicaragua erhielt der amtierende Präsident Daniel Ortega 75 % der Stimmen. Von freien Wahlen kann nicht die Rede sein: In den vergangenen Monaten hat das Regime alle Formen politischer Opposition systematisch ausgeschaltet. Die politische und soziale Lage hat sich in dem mittelamerikanischen Land insgesamt stark verschlechtert. Benjamin Schwab, Referent mit dem Schwerpunkt Lateinamerika und Menschenrechte bei MISEREOR, erläutert im Interview den Weg Nicaraguas in die Diktatur, Protestmöglichkeiten der Bevölkerung und die Chancen der EU, auf das Regime einzuwirken.

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EU setzt Militär in Mosambik ein –Internationalisierung des Konfliktes schreitet voran

In Mosambik kommt es in der Provinz Cabo Delgado seit einigen Jahren wiederholt zu gewaltsamen Konflikten. Die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Rebellengruppen sind jedoch nur auf den ersten Blick religiösen Ursprungs. Die eigentlichen Ursachen liegen in dem ungleichen Zugang zu den Ressourcen des Landes begründet, von dem die Mehrheit der Bevölkerung ausgeschlossen bleibt. Mit der eskalierenden Konfrontation und unter dem Label der Bekämpfung des internationalen Terrorismus hat Mosambik nun um internationale militärische Hilfe gebeten. Unter dem Namen EUTM MOZ wurde nun aufgrund dieses „Hilfeersuchens“ eine 140 Einsatzkräfte starke militärische Ausbildungsmission der Europäischen Union in Mosambik aufgenommen.

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