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„Unsere Zerbrechlichkeit zeigen“ – Lilian Moreno Sánchez im Interview

Seit vielen Jahren ist das Hungertuch fester Bestandteil der MISEREOR-Fastenaktion. In diesem Jahr gibt es erstmals ein ökumenisches Hungertuch, das auf Anregung von MISEREOR und dem evangelischen Hilfswerk Brot für die Welt Gemeinden beider Konfessionen nutzen. Gestaltet hat das Werk „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ die chilenische Künstlerin Lilian Moreno Sánchez, die seit Mitte der 1990er Jahre in Süddeutschland lebt und arbeitet.

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10 Jahre Krieg in Syrien – und kein Frieden in Sicht

Über eine halbe Million Tote, mehr als zwölf Millionen Geflüchtete – und auch zehn Jahre nach Beginn des Syrien-Kriegs ist ein Ende der gewaltsamen Auseinandersetzungen im Mittleren Osten nicht absehbar. Im Gegenteil: das Leid der Menschen ist unermesslich, ein menschenwürdiges Leben in vielen Regionen weiterhin nicht in Sicht. Auf der Suche nach Lösungen für den blutigen Konflikt bleibt festzustellen, dass weder die Europäische Union noch die USA es bislang geschafft haben, zu Syrien geopolitisch eine Position zu finden, die eine echte Friedensperspektive eröffnet hätte. Sehr früh hat der Westen sich auf die Strategie „Keine Zukunft mit Assad“ festgelegt. Als diese Marschrichtung scheiterte und der Diktator aus Damaskus sogar wieder politisch Oberwasser gewann, hatte man keine Alternative in petto – und überließ Russland militärisch das Feld. Es zeigt sich, dass Europa in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wenig handlungsfähig ist und als „Friedensmacht“ außerhalb der eigenen Grenzen derzeit kaum etwas bewirkt.

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„Umkehr jetzt“ – Es geht! Anders Kirche sein.

Es ist die Herausforderung unserer Zeit. Wir kommen als globale, menschliche Gesellschaften nicht umhin, unser Handeln innerhalb der planetaren Belastbarkeitsgrenzen zu arrangieren. Dieses Handeln sollte dabei ökologisch und sozial gerecht ausgerichtet sein. Das ist eine riesige Aufgabe. Daher fällt in diesem Zusammenhang oft der Begriff der Großen Transformation. Es ist vielleicht sogar die Jahrhundertaufgabe schlechthin. Und dabei gibt es keinen Akteur „Menschheit“. Denn selbst so globale Player wie die Kirchen haben es mit ganz unterschiedlichen regionalen und lokalen Herausforderungen zu tun, mit denen es umzugehen gilt. Doch Transformation geschieht auf mehreren Ebenen. Auch einzelne Projekte und Initiativen können als Pioniere des Wandels inspirieren und ihre Ansätze multipliziert werden. Transformationen im Kleinen, die wiederum andere Entwicklungen anstoßen können. Um weitere Wandelprozesse in Gang zu bringen, bieten wir als Ökumenischer Prozess „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“ in diesem Jahr eine Weiterbildung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren an: Umkehr jetzt!“. Und möchten zeigen: Es geht! Anders Kirche sein.

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