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„Auf dem Land fühle ich mich frei“

Es ist fünf Uhr morgens, als wir mit Rafael von der Pastoral Social Pasto aus der Stadt aufbrechen. In diesen frühen Morgenstunden sind außer uns nur ein paar Rennradfahrer*innen unterwegs, die sich ebenfalls die endlosen Serpentinen hochschlängeln. Unser Ziel liegt noch zahlreiche Autostunden, Täler und Schotterpisten entfernt. Für uns ein Abenteuer, für die Landpastoral in Pasto Alltag.

Die Misereor-Mitarbeiterinnen Suzanne, Mirjam und Jana mit Familie Burbano auf ihrer Finca © Misereor
Die Misereor-Mitarbeiterinnen Suzanne, Mirjam und Jana mit Familie Burbano auf ihrer Finca © Misereor
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Die richtigen Schritte gehen

„Lass uns in Deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun.“ Viele Menschen kennen das gleichnamige Kirchenlied, und es bringt auf den Punkt, worauf es in diesen Zeiten von Krisen, Kriegen, Klimawandel ankommt: Mutig zu sein, das Zaudern und Zögern zu überwinden, Entscheidungen zu treffen, die längerfristig unabdingbar sind. Bei einer „Kontroverse am Aschermittwoch“, die im Vorfeld der Eröffnung der Misereor-Fastenaktion im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen stattfand, wurde ansatzweise durchgespielt, wie wir in zwei Jahrzehnten im Jahr 2045 auf die gegenwärtige Zeit zurückblicken werden. Haben wir entschlossen die Weichen gestellt hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft? Oder sind wir im Klein-Klein kurzsichtiger Auseinandersetzungen und verzagten Beharrens hängengeblieben und auf dem Weg zu einem nachhaltigen Alltag gescheitert?

Fastenaktion-2024-Eroeffnung-©-Misereor
Die kolumbianische Misereor-Partnerin Aida Burbano von der katholischen Landpastoral in der Diözese Pasto tauscht sich mit einem Landwirt in Dannstadt-Schauernheim aus. © Misereor
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Zwischen Alltag und Ausnahmezustand im Libanon

Der Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober hat auch vieles im Nachbarland Libanon verändert. Nach fast vier Monaten Krieg in Gaza ist nun wieder ein gewisser Alltag eingekehrt. Doch noch immer ist das Land  im Ausnahmezustand, weil keiner weiß, ob der Konflikt  sich nicht doch noch auf den Libanon ausweitet.

Beirut © Jo Kassis
Die libanesische Hauptstadt Beirut. © Jo Kassis
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Gemeinsam für eine bessere Welt: bei Misereor-Spendenaktionen gewinnen alle!

Miriam, Johanna und Suzanne arbeiten bei Misereor in der Fundraising-Abteilung. Die Abteilung nennt sich „Partnerschaften und Spenderkontakte“, und der Name ist Programm: Hier stehen die Begegnung, der Dialog und das Gemeinsam-Aktiv-Sein mit den Menschen, die sich als Engagierte und Spender*innen für Misereor-Projekte stark machen, im Mittelpunkt. Miriam, Johanna und Suzanne erzählen dazu aus Misereor-Projekten, entwickeln Ideen, wie man mit Freude Spenden sammelt und begleiten die Engagierten dabei. Im Interview erzählen sie von ihrer Arbeit.

Portraitbilder von drei Misereor-Fundraising-Mitarbeiterinnen
Miriam, Johanna und Suzanne (v.l.n.r.) berichten den Spender*innen von Spendenprojekten in Asien, Afrika und Lateinamerika. © Fahlbusch/Misereor
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Oweimar Viveros: Sein Weg zur Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung

„Bauer zu sein bedeutet, Kontrolle zu haben über das Land, das wir bewirtschaften“, sagt Oweimar Viveros, während er den Blick über die zerklüftete Berglandschaft schweifen lässt. Auch wenn es nur zwei Hektar sind, wie in seinem Fall. „Man kann das Land mit Chemikalien behandeln, es umgraben und versuchen, den maximalen Ertrag der gerade auf dem Weltmarkt gut verkäuflichen Früchte herauszuholen – oder man kann sich davon befreien und versuchen, lediglich behutsam in die Fülle des Lebens einzugreifen, um das Gleichgewicht der Millionen von Mikroorganismen so wenig wie möglich zu stören.“

Zwei Personen zwischen Kaffeesträuchern
© Georg Thünemann/Misereor
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Syrien – Ein Jahr nach dem Erdbeben

Schon vor der Erdbebenkatastrophe war die Lage in Syrien verheerend. Seit 2011 befand sich das Land im Bürgerkrieg, den das Regime mit russischer und iranischer Unterstützung weitgehend für sich entschieden hat. Rund 6,9 Millionen Menschen hatten ihre Heimat verlassen, mehr als 6 Millionen waren im Land Vertriebene. Verschärft wurden die Auswirkungen des gewaltsamen Konflikts durch weitere Krisen, vor allem die Auswirkungen der Corona- Pandemie, der hohen Inflation, drastischen Wechselkursschwankungen und einer schweren Treibstoff- und Versorgungskrise, die durch fortdauernde Sanktionen verschärft wurde.

© Franziskaner Orden Syrien
© Pro Terra Sancta
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