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UN-Jahr 2026: Die unterschätzte Kraft des Pastoralismus

Die UN haben 2026 zum internationalen Jahr der Weidelandschaften und Pastoralisten-Gemeinschaften erklärt. Pastoralismus – mobile Weide- und Viehwirtschaft – sichert seit Jahrhunderten Existenzen, passt sich schwierigen Bedingungen an und ist heute wichtiger denn je für die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen. Die Misereor-Partnerorganisation IMPACT kämpft in Kenia mit Lobbyarbeit und regenerativem Weidemanagement für die Rechte der Pastoralisten. Warum das UN-Jahr so wichtig ist und IMPACT ihr Lieblingsprojekt ist, erklärt Sabine Dorlöchter-Sulser, Referentin für ländliche Entwicklung bei Misereor, im Interview.

Pastoralimus
2026 ist das internationale Jahr der Weidelandschaften und Pastoralisten-Gemeinschaften: Mobile Viehwirtschaft sichert Existenzen und Ernährung weltweit. (Foto: © Eduardo Soteras / Misereor
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Bio-Landwirtschaft at its best – ökologischer Garten- und Ackerbau in Java

Zwei sehr beeindruckende Betriebe konnte ich auf meiner Dienstreise in West-Java, Indonesien besuchen. Gärtner und Bauern, die fachlich top sind und zeigen, wie gute ökologische gärtnerische und ackerbauliche Praxis aussehen kann.

Auf meiner letzten Station meiner Dienstreise in Ost-Timor und Indonesien habe ich die Gelegenheit zwei Pioniere der ökologischen Landwirtschaft in Java zu besuchen.

Bio-Gärtnerei in Indonesien © Wolter
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Wenn Blut Mangelware ist: Thalassämie in Sri Lanka

In Sri Lanka leben rund 3.500 Menschen mit Thalassämie, einer erblich bedingten Blutarmut. Für Erkrankte in Sri Lanka bedeutet Thalassämie ein Leben zwischen Bluttransfusionen und Medikamenten. Ohne Behandlung drohen schwere Organschäden. Doch viele können sich die teure Therapie kaum leisten. Die Misereor-Partnerorganisation Caritas Sri Lanka-SEDEC unterstützt die Betroffenen und ihre Familien mit Aufklärung, Tests und Projekten, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Corinna Broeckmann, Misereor-Länderreferentin, hat in Sri Lanka beeindruckende Menschen getroffen, die trotz aller Hürden nicht aufgeben und für mehr Aufklärung und Anerkennung kämpfen.

„SEDEC leistet wichtige Aufklärungsarbeit, um die Verbreitung von Thalassämie zu begrenzen.“ Foto © Misereor / Corinna Broeckmann
„SEDEC leistet wichtige Aufklärungsarbeit, um die Verbreitung von Thalassämie zu begrenzen.“ Foto © Misereor / Corinna Broeckmann
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Parallel Peoples Summit in Luanda: Dekoloniale Partnerschaften jetzt!

Im November 2025 trafen sich in Luanda die Afrikanische Union (AU) und die Europäische Union (EU) zum AU-EU-Gipfel, um die Weichen für ihre zukünftige Zusammenarbeit zu stellen. Seit dem Jahr 2000 finden diese Treffen alle drei Jahre statt. Stabilität und Governance, die Stärkung multilateraler Institutionen, wirtschaftlicher Wohlstand sowie die Steuerung von Migration – das sind die großen Themen, die diese Partnerschaft aktuell prägen.

Parallel Peoples Summit in Luanda © Misereor
Parallel Peoples Summit in Luanda © Misereor
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Migrationsabkommen mit Folgen: Arbeitsverbot für Partnerorganisation in Tunesien

Für einen Monat darf unsere tunesische Partnerorganisation, das Tunesische Forum für wirtschaftliche und soziale Rechte (FTDES), ihre Arbeit nicht fortsetzen. Die Organisation engagiert sich für Menschenrechte und gegen steigende autoritäre Tendenzen im Land. Angesichts des vor zwei Jahren geschlossenen Migrationsabkommens zwischen der EU und Tunesien, wirft dieses Vorgehen erneut Fragen nach der Art der Migrationspartnerschaften auf, die die EU eingeht.

EU-Tunesien-Abkommen: Die Kritik an kurzfristiger Migrationspolitik und Unterstützung autoritärer Regierung wird lauter. © Picture Alliance
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Ein Schlaflied für die Bienen

Auf der indonesischen Insel Sumatra werden Bienen besungen, um gegen die Ausweitung von Palmölplantagen anzugehen. Wieso die Indigenen Bewohner*innen das machen, hat sich Markus Wolter angeschaut.

Die beiden Bienen-Männer Mat Cendung und Jailani absolvieren den beschwerlichen Aufstieg zur Behausung der wilden Bienen – ohne Sicherung und ohne Helm. Foto: Markus Wolter | Misereor
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