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Ein Rezept für menschenrechtsbasierte Klimapolitik

Heute habe ich geweint. Sechs Kerzen stehen auf dem Boden im Verhandlungszentrum der COP 25 in Madrid. Eine Gruppe von Menschen aus Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika steht im Halbkreis dahinter. Sie verlesen 138 (!) Namen. Namen von Menschen, die in diesem Jahr ermordet worden sind. Ermordet im Kampf um ihre und unser aller Lebensgrundlagen. Es folgt eine Schweigeminute. Und eine Forderung: Menschenrechte müssen auch in der Klimapolitik gewahrt werden; insbesondere beim Emissionshandel, dessen Regeln hier in Madrid neu aufgestellt werden sollen.

Schattenbilder der 138 Ermordeten
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Quo Vadis Südafrika ?

Ein halbes Jahr nach den Parlamentswahlen in Südafrika, die das Ende der Präsidentschaft Jacob Zumas bedeuteten, gibt es viele Themen zu diskutieren: Die Heilung der Nation durch Nelson Mandela während seiner Regierungszeit, die Verleugnung von HIV/AIDS durch Mandelas Nachfolger Thabo Mbeki sowie die kleptomanische Korruption von Jacob Zuma, der Südafrika in einer Art Geiselnahme des Staates („State Capture“)  verwandelte. Nicht zu vergessen die ungelöste Landfrage sowie die  notorisch xenophobischen Attacken afrikanischer Migranten durch marodierende Südafrikaner.

Désiré Nzisabira, Leiter der MISEREOR-Verbindungsstelle für südliches Afrika im Gespräch mit Denis Mukwege, Nobelpreisträger von 2018
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ZDF-Spendengala: „Teile Dein Glück!“

„Teile dein Glück, es kommt alles zurück, das ist der Geist der Weihnacht, teile Gefühl, ganz ohne Kalkül, das Freudentränen laufen…“ Mit einem eigens für die Spendengala komponierten Lied brachte Sängerin Isabel Varell es in der Spendengala „Die schönsten Weihnachts-Hits“ mit Carmen Nebel auf den Punkt: Glück wird größer, wenn man es teilt. Und die Zuschauer teilten und vergrößerten das Glück vieler Menschen weltweit: Rund 2,6 Millionen Euro kamen nach der Live-Sendung aus München bis Mitternacht zusammen.

© Sascha Baumann all4foto
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Südafrika

Im November 2019 besuchte eine Gruppe der Gesellschaft Katholischer Publizisten (GKP) Südafrika, um einen Einblick in die gesellschaftliche, politische und soziale Situation zu bekommen und auch in von MISEREOR unterstützte Projekte. In zahlreichen Diskussionen wurden viele Eindrücke in das Leben der Südafrikaner 25 Jahren nach dem Ende des Apartheids gewonnen.

Tschad: Den Teufelskreis durchbrechen

Für die kleine Laurence ist es ein besonderer Tag. Monatelang war sie im Ernährungsprogramm des Krankenhauses Notre Dame des Apôtres in N’Djamena, der Hauptstadt des Tschads. Nun hat sie endlich ihren abschließenden Kontrolltermin. Doktor Emilienne Soubeiga untersucht sie ein letztes Mal. Es sieht gut aus: Das kleine Mädchen hat nun Normalgewicht erreicht, sie darf mit ihrer Mutter nach Hause. Vor einigen Wochen schaute es noch ganz anders aus. Gerade noch rechtzeitig brachte ihre Mutter das schwer unterernährte Mädchen zu Schwester Emilienne Soubeiga in die Klinik.

Doktor Emilienne Soubeiga gibt einem Kind etwas zu trinken. © Frank Kahnert/MISEREOR
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