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Zwischen Acker und Asphalt: Stadt-Land-Beziehungen in der Projektarbeit

Regine und Sabine, Misereor-Expertinnen für ländliche Entwicklung, besprechen in einem Videocall mit einem Partner die letzten Details eines Projekts zu agrarökologischen Innovationen im ländlichen Tansania. Ein paar Büros weiter sitzt Eva, Expertin in Sachen städtische Entwicklung, vor einem Antrag zur Verbesserung der Wohnraumversorgung in den Slums der tansanischen Großstadt Daressalam. Auf den ersten Blick haben die Kolleg*innen und ihre Projekte nichts miteinander zu tun – Oder doch?

Dar es Salaam, bedeutsame Stadt und Handelshafen an der Küste von Tansania. Millionen Menschen zieht es in die Stadt. Foto: Misereor
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„Saba Saba“ – Der Kampf um die Demokratie in Kenia geht weiter

Als der Morgen des 7. Juli 2025 in Kenia anbricht und die Menschen mit angehaltenem Atem die Nachrichten auf ihren Handys verfolgen, während auf den leeren Straßen die Polizei Barrikaden errichtet, kommt einem der oft Mark Twain zugeschriebene Spruch in den Sinn: „Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.“

Junge Menschen der Gen Z rufen seit Sommer 2024 zu Protesten in Kenia auf. Foto: Charles Njuguna
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„Als Kirche sehen wir es als unsere Pflicht, diese Ungerechtigkeit zu benennen.“ 

Im Interview sprechen Nicholas Omunuk aus Uganda und Antonio Muagerene aus Mosambik über die zerstörerischen Folgen fossiler Großprojekte – und fordern globale Solidarität für eine weltweite und gerechte Energiewende. Die beiden reisten eine Woche durch Deutschland um mit Politik, Medien und Interessierten über die Situation in ihren Ländern zu sprechen.

Zwei Generationen, ein Anliegen: Im Bundestag sprachen Nicholas Omunuk und Antonio Muagerene mit Abgeordneten und Mitarbeitenden aus Ministerien.
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Parlamentswahlen in Burundi: Zwischen Urnengang und Unsicherheit

Am 5. Juni 2025 fanden in Burundi Kommunal- und Parlamentswahlen statt. Während die nationale Wahlkommission von einem weitgehend friedlichen Ablauf sprach, zeichnen Berichte zivilgesellschaftlicher Gruppen und der katholischen Kirche ein anderes Bild: Eines von Angst und Einschüchterung geprägt – und so gewann die Regierungspartei CNDD-FDD mit 96,5 Prozent der Stimmen alle Parlamentssitze.

Foto: CANVA
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Wenn Hitze lebensbedrohlich wird

Gefahren durch Hitze in Deutschland und weltweit 

Auch dieser Sommer wird aller Voraussicht nach überdurchschnittlich warm. Wem dabei Strandgefühle aufkommen, dürfte die Folgen früherer Hitzesommer vergessen haben: laut Bayerischem Rundfunk gab es allein 2022 in Deutschland mehr als 4.500 hitzebedingte Todesfälle, viele davon gelten als vermeidbar. Zudem nimmt die Zahl der gefährlichen Hitzetage und Hitzewellen durch die Klimakrise zu. Zwischen Mai 2023 bis Mai 2024 gab es laut einer aktuellen Analyse internationaler Klimaforscher in Deutschland 50 extreme Hitzetage – knapp die Hälfte davon, 24 Tage, seien direkt auf den menschengemachten Klimawandel zurückzuführen. Diese Todesfälle machen deutlich: durch den Klimawandel wird Hitze immer mehr zum Problem für die direkte Gesundheit der Menschen. Es gilt für die Risiken von Hitze zu sensibilisieren und sich besser auf die heißen Tage vorzubereiten.

Ausgetrockneter Fluss in Bangladesch © Caritas Bangladesch
Ein ausgetrockneter Fluss in Bangladesch. Am Welthitzetag erinnert dieses Bild an die dramatischen Folgen extremer Hitze und Wasserknappheit für Mensch und Natur. © Caritas Bangladesch
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