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Der öffentliche Raum: Ein Sprungbrett für nachhaltige Entwicklung

Misereor solidarisiert sich mit besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen weltweit und bekämpft deren Armut und Machtlosigkeit in Zusammenarbeit mit seinen Partnerorganisationen. Doch was hat der öffentliche Raum mit Armutsbekämpfung und sozialer Teilhabe zu tun? Welche Rolle spielt er in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit? 

Freilichtkino in der Stadt
Freilichtkino: Kinder und Jugendliche schauen sich einen Film auf einem Platz. Brasilien, 2017. © Misereor/ Eduardo Soteras Jalil
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Mit Hip-Hop und Rap Perspektiven in Mexiko verändern

Benjamin Schwab, Misereor-Referent für Mexiko, ist beeindruckt von der kulturellen Jugendarbeit des Projekts CASA. Die Jugendeinrichtung befindet sich in Ciudad Juárez, an der Grenze zu den USA. Die Stadt ist Ziel vieler Migrant*innen aus Zentralamerika, die die Mauern der Stadt überwinden möchten, um in die Staaten zu kommen. Ciudad Juárez selbst hält auch nur wenige Perspektiven für die Kinder und Jugendlichen bereit: Gewalt, Drogen und Armut erschweren den jungen Menschen, von einer guten Zukunft zu träumen. Doch bei dem Misereor-Projektpartner CASA können sie neue Perspektiven gewinnen – z.B. durch Rapmusik.

Eine teilnehmende Band des Rap-Contests bei CASA. © Misereor
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„Wir sind entsetzt und enttäuscht“

Viele Fragen und große Herausforderungen nach Rechtsruck in Argentinien

Mit Javier Milei haben die Argentinier*innen am 19. November bei der Stichwahl einen rechtspopulistischen Kandidaten zum Präsidenten gewählt. Den nächsten, möchte man bei den aktuellen Nachrichten aus Ländern wie den Niederlanden sagen. Nach der anhaltenden Inflation und der massiven Wirtschaftskrise haben sich 56 % der Wähler*innen für den als Außenseiter geltenden, populistischen Milei entschieden. Der Gegenkandidat und ehemalige Wirtschaftsminister Sergio Massa unterlag mit 44 %. Zu der Frage, was die Wahl für die Menschen vor Ort bedeutet, gibt die Misereor-Partnerorganisation CELS („Zentrum für rechtliche und soziale Studien“) ihre Einschätzung ab.

Der Nationalkongress in Buenos Aires, Argentinien. © Canva
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Ernüchternde Wahlen in der DR Kongo: Wieder hat die Bevölkerung das Nachsehen

Am gestrigen 20. Dezember 2023 fanden in der Demokratischen Republik Kongo die Präsidentschafts-, Parlaments-, Provinz- und Kommunalwahlen statt. Ein wahrer Wahlmarathon im zweitgrößten afrikanischen Land mit über 100 Millionen Einwohner*innen und circa 44 Millionen Wahlberechtigten.

Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in der DR Kongo folgt voraussichtlich am 31. Dezember. © Canva
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Morgen Kinder wird’s was geben – und was, wenn es keine Schokolade mehr gibt?

Schokolade und Weihnachten sind untrennbar miteinander verbunden. Groß und lecker schauen uns der Nikolaus und die anderen weihnachtlichen Süßigkeiten an. Doch Schoko-Nikolaus und Co. sind in Gefahr, denn die Klimakrise bedroht den Kakao-Anbau. Eindrücke aus Bolivien.

© Canva
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Klimabrief aus Burkina Faso

Nachhaltige Nutzung von Boden, Wasser und natürlichen Ressourcen

Mein Name ist Parfait Saka, ich bin 59 Jahre alt und komme aus Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wirtschaft und Gesellschaft sind in meinem Heimatland sowohl in den Dörfern als auch im Ackerbau, der Tierhaltung und Forstwirtschaft spürbar. Die Menschen auf dem Land stellen fest, dass es immer weniger regnet und immer öfter extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Staubstürme und ungewöhnliche hohe Temperaturen von mehr als 45°C im Schatten eintreten – auch in den Monaten, in denen es eigentlich noch kühler sein sollte. In den letzten Jahren kam es häufiger zu schweren Überschwemmungen, die zu (zeitweisen) Umsiedlungen geführt haben, infolgedessen zahlreiche Menschen in humanitäre Not geraten sind. Das betrifft vor allem Frauen und Kinder.

Die Menschen im ländlichen Raum erwirtschaften ihren Lebensunterhalt nur durch ihre bäuerlichen Familienbetriebe. © Kopp | Misereor
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